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Test: Emergency 4
Die virtuellen Retter sind wieder da.
Sixteen Tons Entertainment schickt Emergency in die nächste Runde. Auch im vierten Teil der Reihe gilt es wieder, Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und THW, in mehr oder weniger spektakulären Einsätzen zu koordinieren.Alles unter einem DachAufgabe des Spielers ist es wieder, eine Rettungszentrale zu unterhalten, indem man eben dem Tagesgeschäft der "Retter" nachgeht. Dieses Tagesgeschäft besteht darin, mehr oder minder zufällige Einsätze, von denen auch mehrere parallel laufen können, mit den entsprechenden Einheiten zu fahren. Die Zufallseinsätze erhalten mit der Zeit immer anspruchsvollere Varianten und reichen von einfachen Papierkorbbränden, bewusstlosen Personen und Taschendiebstählen, bis hin zu solchen Dingen, wie Terroranschlägen und Naturkatastrophen.Je nach Einsatz werden natürlich unterschiedliche Fahrzeugtypen und Besatzungen benötigt, die gegebenenfalls erst noch angeschafft werden müssen und dann pauschal mit Einsatzkosten zu Buche schlagen. Ist ein Fahrzeugtyp einmal im Fuhrpark aufgenommen, kann man davon allerdings, im Rahmen des Budgets, beliebig viele Einheiten in den Einsatz schicken. Für jeden erfolgreichen Einsatz kommt allerdings auch wieder Geld in die Kasse. Das Ganze spielt sich in einem Teilausschnitt (Wachbezirk) einer Großstadt ab, der realistisch in Echtzeit simuliert wird. Auch die Einsätze entwickeln je nach Lage und Vorgehen eine gewisse Eigendynamik. So wird ein Löscheinsatz, der von einer stark befahrenen Strasse aus angegangen werden muss, den Einsatz von Polizeikräften notwendig machen, um den Verkehr umzuleiten, da sonst z.B. Verstärkungen nicht mehr durchkommen oder andere Einsatzstellen nur noch auf Umwegen zu erreichen sind. Die besagte Rettungszentrale dient dabei als Ausgangspunkt für alle Einheiten aller oben genannten Organisationen. SpielmodiAls Spielmodi stehen Endlosspiel, Herausforderung und eine Kampagne zur Verfügung. Die ersten beiden beschäftigen sich ausschließlich mit den oben beschriebenen Aktivitäten. Wesentlicher Unterschied bei der Herausforderung ist, dass mit der Zeit der Schwierigkeitsgrad, bzw. Häufigkeit und Ausmaß der Zufallseinsätze steigt. Dies führt mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwann zu Eskalation und damit zum Ende des Spiels, während das Endlosspiel theoretisch bis zum Ableben der CPU, oder sonstiger letaler Komponenten - den Spieler eingeschlossen - laufen kann. Bei der Herausforderung ist zudem kein Speichern möglich. Bei beiden Varianten werdeb während des Spiels für erfolgreiche Einsätze nicht nur Geld, sondern auch Punkte gutgeschrieben, die man im Fall der Herausforderung sogar in eine Online-Highscore Liste stellen kann.Im Kampagnenmodus muss man, neben dem Tagesgeschäft, nacheinander noch zwanzig spezielle Missionen erfüllen. Diese Missionen finden auf separaten Karten außerhalb des Wachbezirks statt und haben meist einen vorgegebenen Ablauf, den man nur wenig beeinflussen kann. Spielerisch gestalten sich die Missionen aber genauso, wie die regulären Einsätze. Zu beachten ist dabei, dass angeforderte Einheiten zunächst vom Wachbezirk zur aktuellen Einsatzstelle fahren müssen und daher nicht sofort verfügbar sind. Zwischen den Missionen gilt es genügend Reibach zu machen, um bestimmte kostspielige Sonderziele zu erreichen, welche für die nachfolgende Mission benötigt werden, wie z.B. das Kaufen von vorgegebenen neuen Fahrzeugen. Endlosspiel- und Herausforderungsmodus lassen sich auch als Multiplayervariante spielen, wobei man mit zwei bis vier Spielern in der Kooperative antritt. Dabei wird sich ein gemeinsames Budget und eine begrenzte Anzahl an Fahrzeugstellplätzen geteilt. Jeder Spieler kann nur zu bestimmten ihm zugeteilten Zeitpunkten Einheiten aus der Wache ins Einsatzgebiet ordern, die dann unter seiner Kontrolle stehen. Ein etwas ungewöhnlicher Ansatz, der aber durchaus zum Spielprinzip passt. Bei Beendigung des Spiels wird die Effektivität der einzelnen Spieler als Rangliste sowie ein Team-Highscore dargestellt, den man wiederum Online stellen kann. Außerdem bieten Emergency 4 wieder einen guten Mod-Support. Dank mitgeliefertem Szenario-Editor, lässt sich das Spiel fast beliebig umstricken, bzw. mit völlig neuen Szenarien versehen. KommandozentraleWie schon in den Vorgängern, wird man in eine virtuelle Schaltzentrale versetzt, die sich in einer Vielzahl von Kontextmenüs darstellt, die nach Bedarf am Rand des Bildschirms ein- und ausscrollen, gegebenenfalls noch weitere Kontextmenüs mitbringen und schlimmstenfalls so fast den ganzen Bildschirm ausfüllen. Dahinter befindet sich die frei drehbare und in bestimmten Grenzen zoom- und schwenkbare 3D-Ansicht des eigentlichen Geschehens. Fans der Reihe werden sich wohl sofort in die Steuerung einfinden, da sich diesbezüglich nur wenig geändert hat, Neulinge werden wohl zunächst von der Fülle der Funktionen, Informationen und zu beachtenden Gegebenheiten erschlagen sein. |
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