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Test: Battle of Europe
Nach Blazing Angels und Air Conflicts folgt jetzt die dritte Arcade-Fliegerei in kurzer Zeit. Hier erfahrt ihr, wie sich der Nachzügler geschlagen hat.
Vor einigen Wochen wurden bereits ein paar Arcade-Flugsims getestet. Wobei Blazing Angels gut und Air Conflicts recht befriedigend durch unsere Tests kamen. Jetzt folgt der Test zum dritten Titel, aus dem recht angeschlagenen Genre der Flugsimulationen. Battle of Europe verfolgt dabei einen realistischeren Ansatz und versetzt den Spieler auf die Seite der Royal Air Force in die Luftschlacht um England und die Rückeroberung Europas.Magerer Inhalt.Das Arsenal der kleinen Arcade-Fliegerei sieht auf dem ersten Blick beachtlich aus. 180 Modelle wurden - mehr oder weniger detailliert - in das Spiel aufgenommen, wobei es sich dabei aber nicht nur um Flugzeuge handelt. Vom einfachen Baum bis zum Big Ben hat man wohl alles, was in diesem Spiel vorkommt in diese werbewirksame Zahl einfließen lassen. Dennoch gibt es eine ansehnliche Anzahl von Flugzeugen, die man auch selbst steuern kann. So kann man von der legendären Spitfire oder der Hawker über Lancaster, Mosquito bis hin zum Jet „Meteor“ und einer gekaperten Arado die bekanntesten Flieger der Royal Air Force im 2.WK fliegen. Leider hat man hingegen die Kampagne auf Sparflamme gesetzt. Nur 16 Missionen werden dem Hobbypiloten geboten, die sich allesamt auf der alliierten Seite während der Luftschlacht um England, über der Nordsee und Deutschland abspielen. Bei der Missionsvielfalt kann Battle of Europe jedoch punkten. Neben den typischen Dogfights, Bombenangriffen und Bomberabfang-Missionen, hat man auch die Möglichkeit in der Kanzel eines Bombers sein Glück als Bordschütze zu suchen, Züge zu stoppen oder Schiffe zu versenken. Während der Kampagne hat man daneben immer die Möglichkeit bereits abgeschlossene Missionen noch einmal zu spielen, der Wiederspielwert ist allerdings nicht besonders hoch. Mehr SimulationKeine Frage, auch Battle of Europe versucht ein Arcade-Titel zu sein, jedenfalls wurde er als solcher angepriesen. Einfache Steuerung und viel Action bei möglichst wenigen Simulationselementen. Zwar bietet das Spiel z.B. Boni, die man während des Flugs einsammelt oder einen überdimensionierten Munitionsvorrat, trotzdem hat Battle of Europe zu viele Elemente einer Simulation übernommen. Die Geschwindigkeit der Flugzeuge alleine, würde selbst hartgesottene Spieler vor Langeweile in einen tiefen Schlaf fallen lassen. Die Landungen sind dadurch zwar mühelos zu meistern, von Action, für die Arcade steht, ist aber während der Dogfights weit und breit nichts zu sehen. So macht sich schnell Langeweile breit, egal ob man nun Arcade- oder Simulationsfan ist.Größtes Manko des Spiels ist allerdings die Steuerung. Wo Air Conflicts sich noch mit der Tastatur einigermaßen und mit der Maus einwandfrei steuern ließ, sollte man es bei Battle of Europe von vornherein vergessen. Nur mit einem Joystick kommt man in den Genuss einer spielbaren Steuerung. Ansonsten muss der Spieler mit der linken Hand die Seitenruder und das Gas und mit der rechten Hand an der Maus die Höhenruder und Waffen bedienen, wobei man wahlweise mit Maschinengewehren, Bomben, Rakten oder Torpedos auf den Feind losgehen kann. |
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