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Test: Gods - Lands of Infinity

Mit Zauberkristallen und Alchimiebaukasten auf der Suche nach fremden Göttern!
 Gods - Lands of Infinity
Die Welt Bellarion liegt in Schutt und Asche, weil die Götter sich nun knapp zweitausend Jahren gegenseitig das Leben schwer machen. Seit ihr Obermotz Xarax damals um die Ecke gebracht wurde, will jeder der Boss sein und dazu sind ihnen alle Mittel recht. Leidtragende der ganzen Geschichte waren die Anhänger der jeweiligen Götter, von deren Widersachern sie arg dezimiert wurden, um ihre Herren zu schwächen.
Letzten Endes musste das natürlich auf eine Art Patt herauslaufen, doch nun hat Mortagorn, der Gott der Finsternis, offenbar eine ultimative Waffe in die Finger bekommen und droht das Gleichgewicht zu kippen. Arswaargh, Gott des Feuers, sieht nun keine andere Möglichkeit, als einen Avatar aus seinem Astralkörper zu erschaffen und auf die Suche nach einer entsprechenden Gegenwaffe zu schicken.
Dreimal dürft ihr raten, wem die Ehre zu Teil wird – klar dem Spieler. Als weiblicher Avatar Vivien werden wir also durch Zeit und Raum in die Welt Antasion geschickt. Da beim Eintritt in diese Welt das göttliche Gleichgewicht gestört wurde, wodurch unsere göttliche Essenz auf die Götter von Antasion verteilt wurde, sind wir nun leider ohne sonderlichern Fähigkeiten, dafür aber mit Traummaßen ausgestattet – zumindest etwas.

Auf der Suche nach den Göttern

Hauptaufgabe ist es nun Kontakt mit den Göttern von Antasion aufzunehmen. Das ist natürlich leichter gesagt, als getan, vor allem wenn man in einer völlig fremden Welt gestrandet ist und dazu noch in der Stadt Slavingrad, der Hauptstadt von Slavonien, wo keiner mehr an irgendwelche Götter glaubt. Bis man auch nur in die Nähe einer Göttlichen Präsenz kommt, hat man also eine kleine Odyssee vor sich. Die Hauptquests reihen sich dabei ziemlich linear aneinander und werden nur von wenigen Nebenquests begleitet. Auch wenn man so gut wie keinen Einfluss auf die Hauptgeschichte hat, führt sie einen doch recht abwechslungsreich durch die fremde Welt.
Diese Welt besteht aus einzelnen Örtlichkeiten, die man über eine Karte bereisen kann. Zu Beginn kennt man aber nur Slavingrad und nur durch die Quests, oder Hinweise werden mit der Zeit weitere Orte freigeschaltet. Die Reisen von Ort zu Ort nehmen zwar praktisch kaum Zeit in Anspruch, im Spiel wird aber virtuell die Zeit, die man für die entsprechende Strecke benötigt, mit angerechnet. Dies hat für den Spielablauf gewisse Konsequenzen, worauf ich aber erst später zurückkommen werde. Manche Ort lassen sich nur erreichen, wenn man zuvor einen anderen betritt und durchquert. Ansonsten lässt sich dazu höchstens noch anmerken, dass während der Reise keine sonderlichen Vorkommen auftreten, wie man es vielleicht von andern RPGs kennt.
Im Verlauf trifft Vivien auf verschiedene Personen, mit denen sie über einen bestimmten Zeitraum eine Party unter der Kontrolle des Spielers bildet. Diese Party kann, inklusive Vivien, bis zu acht Charaktere umfassen.

Handeln rules

Ein wesentlicher Bestandteil von Gods ist der Handel, denn um die Heldin, bzw. auch ihre Party entsprechend ausrüsten zu können, benötigt man viel Geld. Und zwar mehr, als man während bestimmter Missionen erbeuten, bzw. einnehmen kann. Was großspurig als RPG-Handelssimulation angepriesen wird, entpuppt sich als relativ simple Handelsfunktion, die man in jedem besseren Rollenspiel wahrscheinlich komfortabler vorfindet. Einzig die Vielzahl der Händler und gehandelten Waren im Spiel macht da den Unterschied aus. So liegt es am Spieler, die günstigsten Handelsbeziehungen herauszufinden, bzw. sich von NPCs Tipps geben zulassen.
An- und Verkauf sind leider getrennt gehalten, obwohl beides ganz klassisch über das Verschieben von Gegenständen aus dem Händler- zum Spielerinventar und umgekehrt realisiert ist. Jeder Charakter kann, je nach Stärke, unterschiedlich viel mit sich herumtragen. In bestimmten Gewichtsstufen wird die Bewegungsgeschwindigkeit verringert. Zunächst wird man etwas langsamer, dann kann man nicht mehr rennen und zuletzt ist überhaupt keine Bewegung mehr möglich. Bei einer Party bestimmt so das schwächste Glied die Geschwindigkeit der Gruppe.

Charakterbildung

Wo wir schon mal bei den Charaktereigenschaften sind: Neben der Stärke, die sich zum einen eben auf die Belastbarkeit und zum anderen auf die Angriffspunkte auswirkt, gibt es noch ein paar weitere Eigenschaften, die man im Laufe des Spiels weiterentwickeln kann.
Wendigkeit verbessert die Trefferquote im Nah- und Fernkampf. Intelligenz erhöht den Manavorrat und den Magieschaden. Vitalität erhöht die maximale Lebensenergie. Und Glück erhöht die Chance auf kritische Treffer und das Erschaffen von Artefakten.
Ein Erfahrungsbalken zeigt an, wie weit es noch bis zum nächsten Levelsprung des Charakters ist, wo man dann fünf Punkte auf die genannten Eigenschaften verteilen kann. Erfahrung kann nur durch Kämpfe gewonnen werden, wobei es von der Anzahl der Gegner und ihrem Level im Vergleich zu dem des Charakters abhängt, wie viel Erfahrung jeweils gewonnen wird.
Weiterhin gibt es dynamische Eigenschaften, wie verschiedene Verteidigungspunkte, die von der Ausrüstung abhängen. Jeder vom Spieler steuerbare Charakter kann bestimmte festgelegte Berufsklassen haben, die aber weiter ausgebaut werden können. Die jeweiligen Berufe haben dabei maßgeblichen Einfluss darauf, welche Gewänder, Rüstungen, Waffen usw. der Charakter benutzen kann. Vivien kann sich z.B. als Magier, Krieger und Alchimist weiterbilden, aber z.B. nicht als Dieb, oder Bogenschütze, während andere Charaktere vielleicht nur einen, oder gar keinen ausbaufähigen Beruf haben. In den einzelnen Berufsklassen kann man sich nur durch bestimmte NPCs weiterbilden lassen und zwar nur gegen Bezahlung, oder bestimmte Dienste.
Screen 1
Vivien in voller Parcht, bzw. Tracht
Screen 2
Barbarenhorde
Screen 3
nette Wassereffekte
Screen 4
Das allmächtige Alchemiebuch
Screen 5
Wenn Elfen nicht gerade sinnlos rumstehen ...

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