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Test: Sensible Soccer
Ein Retro-Klassiker schickt sich an, euren Fußballsommer zu bereichern. Erste Liga oder nur Kreisklasse?
Für Retro-Fans strahlt die Sonne diesen Sommer gleich doppelt so hell: Codemasters beschert allen Fußballfreunden ein Remake des uralten Klassikers, der schon auf dem Amiga den Ruf als der Multiplayer-Kick schlechthin innehatte. Natürlich ist auch die Neuauflage genauso so simpel wie damals, sodass man auch nach einem langen, bierseeligen Grillabend noch eine entspannte Runde mit Freunden einlegen kann. Ob Sensible Soccer in der oberen Liga mit FIFA oder Pro Evolution Soccer konkurrieren kann, erfahrt ihr in unserem Test.Alles beim Alten?Fans des Originals sei versichert: Es wurden fast keine und wenn nur sinnvolle Neuerungen eingeführt, z.B. kleinere Verbesserungen an Gameplay und Spielgeschwindigkeit. Trotzdem dürft ihr euch nach wie vor über charakteristische Dinge wie den klassischen „Bananen“-Schuss freuen. Für Neulinge: Beim Schuss aufs Tor könnt ihr dem Ball auf Wunsch Drall geben. Hierfür muss man nur nach dem Schuss eine beliebige Richtungstaste gedrückt halten. Die Flugbahn des Balls ist dann im Extremfall (mit Absicht) völlig übertrieben. Während sich der Gegner schon über euren Misserfolg freut, grinst ihr deshalb oft hämisch und seht dem Ball dabei zu, wie er im letzten Moment noch im langen Eck landet.Wie im Vorgänger schaut man seinen Jungs dabei von schräg oben zu, wobei die Tore stets horizontal, also „oben“ und „unten“ angeordnet sind. Beim Spiel wird je nach Situation aus dem Geschehen hinaus oder hineingezoomt. Das passiert jedoch so häufig und schnell, dass einem manchmal direkt schwindlig wird. Insgesamt stört dieser Schnitzer etwas den Spielfluss und trübt den eigentlichen Gesamteindruck leicht. So einfach wie möglichSo abgedroschen es auch klingt: Sensible Soccer ist leicht zu erlernen, aber schwer zu meistern. Das liegt vor Allem natürlich zuerst an der minimalistischen Steuerung. Es gibt eine (frei wählbare) Taste zum Passen, eine zum Schießen und eine zum Sprinten. Na gut, grätschen kann man auch noch, und auf Knopfdruck meldet man beim Schiedsrichter einen Spielerwechsel an, der dann in der nächsten Unterbrechung vollzogen werden darf. Hier ist übrigens ein weiterer, völlig unnötiger Fehler vorhanden: Sieht man im Spiel stets den Erschöpfungsgrad des aktiven Spielers, fehlt diese Anzeige im Wechselmenü vollständig. So muss man bereits während der Hektik des Spiels darauf achten, welchen Spieler man gleich auswechseln will. Erschwerend kommt hinzu, dass die Kicker im Spiel nicht mit ihrem Namen, sondern mit kryptischen Kürzeln benannt wurden.Dennoch sorgt die spielerische Leichtigkeit zu Beginn für ein erfrischendes Gefühl: Endlich muss man sich mal keine Gedanken um komplizierte Dribblings, Passen in den freien Raum oder Übersteiger machen. Selbst die Auswahl des aktiven Kickers übernimmt der Computer für einen. Genauso automatisch laufen übrigens auch Ballabnahmen ab, sodass man möglichst bald ein schnelles Pass-Spiel perfektionieren sollte, will man nicht alle Nase lang den Ball abgeluchst bekommen. |
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85%
76%
91%

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Sensible Soccer

Fußball-Simulation
von Codemasters
USK-Freigabe ohne Altersbeschränkung
von Codemasters
USK-Freigabe ohne Altersbeschränkung
| PC | Juni 2006 | |
| PS2 | Juni 2006 | |
| Xbox | Juni 2006 |
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