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Test: Ab durch die Hecke

Auf ihren Streifzügen durchs menschliche Wohngebiet erbeuten die Waldbewohner Essen mit zweifelhaftem Vitamingehalt und andere coole Sachen – ihr dürft ihnen dabei helfen.
 Ab durch die Hecke
Früchte des Waldes? Pah! Chips sind das einzig Wahre - Vierbeiner von heute gelüstet es nach wenig tiergerechter Nahrung und moderner Unterhaltungselektronik. Da bleibt nur eins: Ab durch die Hecke, um den Bewohnern der nah gelegenen Neubausiedlung in von Waschbär Richie akribisch geplanten Raubzügen genau diese Errungenschaften der Zivilisation zu stibitzen.

Immer zu zweit unterwegs

Wie so oft liefert Activision die Videospielumsetzung zu einem aktuellen Animationsfilm aus dem Hause DreamWorks. Nach Oger Shrek, den schuppigen Helden aus Große Haie, kleine Fische und den Zootieren aus Madagascar übernimmt man diesmal die Kontrolle über mehr oder weniger typisch amerikanische Viecher, allen voran den findigen Richie. Unterstützt wird der Möchtegerndieb in jedem Level (insgesamt 35 an der Zahl) von Schildkrötenkumpel Verne, Stinktierdame Stella oder dem chaotischen Eichhörnchen Hammy. Wahlweise die künstliche Intelligenz oder aber ein menschlicher Mitspieler, der jederzeit durch einfachen Knopfdruck ins Geschehen ein- oder wieder aussteigen darf, übernimmt dabei das jeweils andere Mitglied des aktuellen Duos. Ein eventueller Zuschauer ist also nicht zum Untätigsein verdammt, sondern kann in dieser kooperativen Spielvariante kräftig mitmischen.
Und genug Feinde für alle gibt es auf jeden Fall: Kammerjäger Kevin, genannt „der Schnüffler“, hat - wie nicht anders zu erwarten - etwas gegen die Gaunereien der Waldbewohner und hetzt ihnen unter anderem eine ganze Armee seiner gehirnmanipulierten Tier-Schergen auf den Hals. Diesen brät man mit den Standardwaffen der Freunde, wie etwa einem alten Hockeyschläger, eins über oder greift zu fallen gelassenen Spezialgegenständen, um sie zum Beispiel vorübergehend mit Nudelhölzern oder Spaten zu vertrimmen. Per Fernangriff werden ab und zu Geschütze am Auto des Kammerjägers zerdeppert oder Widersacher dank spezieller Pistole schockgefrostet. Verschiedene Hüte verschaffen den Helden darüber hinaus kurzzeitig Unverwundbarkeit, während gesammelte Kekspackungen und Chipsdosen die Maximal-Energie für Lebenskraft und Spezialangriffe erhöhen.
In manchen Situationen geht das Spiel erst weiter, wenn man alle Feinde des Bereichs außer Gefecht gesetzt hat. Anfangs sind die zahlreichen Kämpfe noch ohne Frage unterhaltsam, auf Dauer wird die Klopperei wegen mangelnder Abwechslung in Sachen Angriffsvarianten und Gegnertypen aber doch ein wenig zu eintönig.
Darüber hinaus sind die Kameraperspektiven leider immer fest vorgegeben und können so bei (gelegentlich auftretenden) ungünstigen Blickwinkeln nicht manuell korrigiert werden.
Screen 1
Der Kammerjäger hat den Erdhörnchen Gedankenkontrollkappen verpasst
Screen 2
Na super, verrückte Nager und dann auch noch Laser
Screen 3
Opossum Ozzie zieht den „Fluchtwagen“
Screen 4
Endgegner gibt´s natürlich auch

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Ab durch die Hecke

Packshot
Jump&Run
von Activision
USK-Freigabe ab 6 Jahren
PCJuni 2006
PS2Juni 2006
XboxJuni 2006

Alle Infos zum Spiel   Preisübersicht

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News zum Spiel

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Demo zu Ab durch die Hecke
31.01.06
Alle
Ab durch die Hecke: Activision bringt Spiel zum Film

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