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Test: FlatOut 2
Wurden die Schwächen des Vorgängers ausgebeult?
Die Finnen von Bugbear Entertainment legen nach FlatOut in Sachen verrücktem Rennspass nochmal kräftig einen nach. Und soviel sei vorweggenommen: FlatOut 2 rockt - ob das nun nur für den Soundtrack gilt oder ob auch das Spiel rockt, erfahrt ihr im Test.Ohne Rücksicht auf VerlusteDiesmal stellen uns die Entwickler knapp 35 Fantasiefahrzeuge in die Garage. Angefangen vom kleinen abgewrackten Flitzer über schicke Straßenrenner bis hin zu Hot Rods oder Pick Ups. Ein Batmobilverschnitt oder gar ein schöner fetter Schulbus warten als Bonus.Um so fetter und kräftiger um so besser, da man wieder alles zu Schrott fährt was einem irgendwie im Wege steht. Seien es Absperrzäune, der schicke Jägerzaun vom Nachbarn, ganze Wellblechhütten oder Schaufenster samt Dekoration. Man knallt Reifenstapel weg, lässt Tankstellen explodieren oder schiebt Schubkarren, Kompressoren oder anderes leichtes Baugerät einfach an den Straßenrand. Selbst die Außenanlagen von Straßencafes oder kleinere Brücken kann man genüsslich zerlegen. Das entstehende Chaos bringt den Hintermann kräftig ins Schwitzen. Überall sind Rampen zu finden, damit man zu weiten Sprüngen ansetzen und den Gegnern so, im wahrsten Sinne des Wortes, aufs Dach steigen kann. Menschen kommen dabei nicht zu schaden, da man A nur wieder Dummys am Steuer hat und B keine Passanten auf den Strecken zu finden sind. Da ist es auch egal ob man in der Pampa auf Matsch, Schotter und Sand unterwegs ist, sich in Großstädten auf die ganz eigene FlatOut-Art die vielen gläsernen Schaufenstern „anschaut“ oder auf Rennstreckenasphalt Gummi verraucht. Dummy im AnflugDas ganze macht richtig Spaß, da man sich auch um das Fahrverhalten der Boliden kaum Gedanken machen muss. Etwas gewöhnungsbedürftig schwerfällig reagieren die Flitzer immer noch auf die Lenk- und Bremsbefehle, allerdings sind die nur widerwillig und überaus schwammig reagierenden Vehikel des Vorgängers nicht mehr mit im Programm. Arcade-Fahrverhalten ist angesagt, auch wenn man sich hin und wieder über das Verhältnis Streckenbelag, Antriebsart (Allrad, Front, Heck) und Gasfuß Gedanken machen sollte. Dabei ist der Gasfuß eigentlich nicht so wichtig, da man auch ohne Lenkrad mit Tastatur oder anderen Eingabegeräten gute Zeiten fahren kann. Obligatorisch sind dabei die Spieler-Perspektiven, wie Stoßstange, Motorhaube oder Verfolger.FlatOut 2 bietet im Grunde wieder drei Modi an. Da wären einmal die Rundenrennen gegen sieben weitere Fahrer. Dazu gesellen sich die Crash-Derby-Rennen, bei denen jeder auf jeden losgeht um sich gegenseitig zu schrotten. Last but not Least kommen noch die Dummy-Minispiele (Stunts). Das Repertoire dieser 12 verrückten Spiele wurde kräftig erweitert und so findet man nun neben Dummy-Weitwurf, -Bowling oder -Dart u.a. auch noch so irrwitzige Wettbewerbe wie Dummy-Basketball, -Fußball oder -Ring of Fire. Das Prinzip ist immer das gleiche. Man nimmt mit einem Boliden und einem Dummy am Steuer kräftig Anlauf, drückt im passenden Augenblick die Schleudertaste und befördert seinen Dummy so im entsprechenden Winkel durch die Windschutzscheibe dem Ziel entgegen. Während der Flugphase lassen sich die bedauernswerten Plastikkollegen auch noch minimal steuern und so ans Ziel befördern, sei es eine Dartscheibe, ein Fußballtor oder ein Baseballschläger. |
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