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Test: Civilization IV: Warlords
Was bringt das erste Addon?
Wenn Sie zu den Menschen gehören, die schon morgens mißgelaunt wach werden, die sich von ihrem blödsinnigen Bürojob unterfordert fühlen, denen der arrogante Chef aber so was von auf den Zwirn geht und denen VERDAMMT NOCHMAL wirklich ein besseres Leben zusteht, dann, dann... Oder wenn Sie, seien Sie ehrlich, insgeheim davon träumen, die ganze mißratene Nachbarschaft vor sich her zu treiben, alle die Ihnen unrecht getan haben mit Feuer und Schwert bis ans Ende der Welt zu jagen, sie in den Boden zu stampfen, ihnen bei lebendigem Leib die Eingeweide....AAARRRGGH!!! Ähm, Hallo? Also, Sie haben die Wahl: Ab in die wohlverdiente Zwangsjacke oder das neue Civilization Add-on Warlords spielen.Meins, meins, alles meins!Denn das ist nun wirklich recht kriegerisch ausgefallen, ein AddOn das besonders durch die sieben beigefügten Eroberungsszenarien Konturen bekommt. Quer durch die Weltgeschichte geht die Reise und jedes Szenario hat eine reizvolle und herausfordernde Aufgabenstellung. Einfaches und rustikales Ziel für einfache und rustikale Männer: Sammel innerhalb von 200 Runden 47.500 Goldstücke - das Wikingerszenario würde auch Hägar reizen. Aus dem hohen Norden fallen die kampfstarken Horden mit ihren Langbooten über die britischen Inseln und Nordeuropa her, brandschatzen, fordern Lösegeld für eingenommene Städte und starten die Technologie „Schatzsuche“. Noch ne Stufe destruktiver der Job im Barbarenszenario: Vernichte alle Zivilisationen! Nach einer Autoplayphase von (leichte Variante) 40 Runden, in der die feindlichen Völker sich frei entwickeln können, stellen wir uns eine Barbarenarmee zusammen, die im weiteren Verlauf durch hinzukaufen zusätzlicher Truppen verstärkt wird. Forschung, Städtebau - pfff - hier kreist der Hammer! Auch nicht gerade ein Freund ruhiger Sommerabende ist Schlitzauge Dschingis Khan. Der alte Nomade kann die Füße nun wirklich nicht stillhalten und will gleich ganz Asien mit seinen Reiterhorden unterjochen. Logisch, dass man sich bei diesem ehrgeizigen Vorhaben nicht mit der Entwicklung von irgendwelchen Weichei-Zivilisationserrungenschaften aufhalten kann, die klaut man ganz einfach bei den unterworfenen Völkern. Doch, doch, Khani - sehr clever. Eher was für Klassiker und Liebhaber der italienischen Fußballkunst (grummel) ist die Aufgabe den Römern beim Aufbau ihres Weltreichs unter die Arme zu greifen, da sind selbst Asterix und Obelix überfordert.Im Gegensatz zum Endlosspiel ist in den Szenarien beim Zieleinlauf Feierabend, das Schwert findet seinen Platz über dem Kamin, das edle Streitross wird zur Wurst verarbeitet, der angegraute Weltherrscher zieht die Strickjacke an und geht in Rente. |
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Civilization IV: Warlords

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