Du bist nicht eingeloggt. | LOGIN / REGISTRIEREN und OHNE PopUps DUKATEN SAMMELN
CONTENT EINSENDEN

Filmkritik: Superman Returns

Filmkritik: Superman Returns
Verleih: Warner Bros. Starttermin: 17.08.2006 Dauer / FSK: 154 Min/ ab 12 Jahren
Regie: Bryan Singer Darsteller: Brandon Routh, Kevin Spacey, Kate Bosworth, James Marsden, Parker Posey
Um der wahren Superhelden-Filme-Flut von Marvel standzuhalten, bzw. um in dem überaus beliebten Genre halbwegs konkurrenzfähig zu bleiben, musste sich der etwas kleinere Verlag DC-Comics etwas einfallen lassen. Das Problem: Wo Marvel mit zig Helden aufwartet, konnte sich DC bislang nur auf seine beiden Zugpferde Batman und Superman verlassen, was Kinoeinnahmen betrifft. Während die Batman-Reihe regelmäßig erfolgreich weitergeführt wird (Batman Begins), traute man sich bisher nicht, an das Urgestein Superman heran, vor allem im Hinblick auf den einzig wahren Clark Kent Christopher Reeve, der ja nun leider vor kurzem verstarb. Dennoch, oder vielleicht auch gerade deshalb war es nun an der Zeit, dem fliegenden Strumpfhosenmann, der einfach alles kann, neues Leben einzuhauchen und ihn wieder zu gleichem Ruhm zu verhelfen, wie damals in den späten 70ern. Wir schauen uns an, ob das Projekt geglückt ist.

Rette mich, Superman!!!
Superman Returns ist tatsächlich kein Remake, sondern ein waschechtes Sequel. Die Story setzt also nach dem letzten Teil der alten Serie an. Seitdem sind allerdings fünf Jahre vergangen und Superman flog in der Zeit in die Weiten des Weltalls hinaus, um Überreste seines Heimatplaneten Krypton, sowie den Sinn seines Daseins zu finden. In der Zeit blieb die Erde und vor allem Metropolis natürlich unbewacht. Auch Lois Lane war über Clarks plötzliche Abreise wenig amused und schrieb kurzum erstmal einen Hassartikel mit dem treffenden Namen „Warum die Welt Superman nicht braucht“ und bekam dafür auch direkt den Pulitzerpreis. Man sollte eben besser keine Frau einfach stehen lassen, nicht einmal, wenn man Superman heißt. Aber keine Angst, zwischen dem ewigen Liebespaar wird es auch in diesem Teil wieder ordentlich funken. Lois bekam außerdem einen Sohn, der mittlerweile auch fünf Jahre alt ist. Superman’s Rückkehr scheint allerdings gerade noch rechtzeitig, denn Erzfeind Lex Luthor ist wieder dabei, mit einem teuflischen Plan, die Weltherrschaft an sich zu reißen und nur einer kann ihn aufhalten. Seine neueste Idee: Einen eigenen Kontinent erschaffen und die restlichen im Meer versenken. Wie will er das machen? Mit den tollen Kristallen aus Superman’s Urlaubs-Residenz in der Antarktis, denn Lex Luthor kennt nun dessen Ort und weiß nicht nur, welche Macht diese Kristalle besitzen, sondern auch, dass Superman eine ganz fiese Schwachstelle hat: Kryptonit. Also läuft schließlich alles ein weiteres Mal auf den finalen Endkampf zwischen den beiden hin…

Die Stärken und Schwächen Supermans
Das Comeback Supermans ließen sich die Produzenten von Warner einiges kosten. Gerade einmal der teuerste Film aller Zeiten ist es geworden. Und das sieht man meist. Gerade die Special Effects – besonders beeindruckend hierbei die Flugzeugszene – geben einiges her und repräsentieren den aktuellen Stand der technischen Möglichkeiten. Dieser aktuelle Stand wurde allerdings bei den Schauspielern ein wenig zu locker genommen. Die Rede ist vom Alter, vor allem von Lois Lane und Clark Kent selbst. Wir erinnern uns: die früheren Abenteuer spielten alle einige Jahre voneinander entfernt, nun ist Superman fünf Jahre weg gewesen, Lois hat inzwischen einen fünf Jahre alten Sohn und müsste rein rechnerisch irgendwo in der Mitte bis Ende der 30er liegen, ebenso Superman. Doch beide erquicken sich bester Jugend und Schönheit, als ob sie einen Schluck aus dem heiligen Gral genommen hätten. Das kommt vor allem daher, dass die gute Kate Bosworth, die im Film Lois Lane spielt, gerade einmal 23 Jahre alt ist und auch der Hauptdarsteller Brandon Routh ist kaum älter. Abgesehen von diesem doch kuriosen Fakt sind die Charaktere allesamt gelungen und werden ordentlich gespielt, allein Kevin Spacey fällt es schwer als Lex Luthor in die Fußstapfen Gene Hackmans zu treten. Zu meckern gibt es allerdings bei der Story, welche teilweise ziemlich an den Haaren herbeigezogen scheint und nur wenige Überraschungen bietet. Dafür stimmt aber die Action und auch die Romantiker kommen nicht zu kurz, denn zwischen Lois und Clark herrscht nur für kürzeste Zeit schlechte Stimmung. Besonders anschaulich ist der originalgetreue und kultige Ablauf des Vorspanns des Films. Kennern der alten Abenteuer wird hier sicherlich warm ums Herz und auch dann, wenn sie Marlon Brando noch einmal als Jor-El erleben dürfen. Auch das Ende ist größtenteils gelungen, wenngleich etwas zu sehr in die Länge gezogen, macht es aber klare Ansagen für einen Nachfolger, der voraussichtlich 2009 in die Kinos kommt.

Dialoghighlight
„Aber Millionen von Menschen werden sterben!!“
„Milliarden!“
Wertung: 7 von 10 Röntgenblickenvon Rene Kursawe

Kommentare

bislang keine

Deine Meinung

Du musst dich erst einloggen/registrieren ehe du einen Kommentar schreiben kannst.
 
Partner: 3DCenter
DVD-Spiel-Film.de
GamePilot
Konsolendealz
MMORPG
MMORPG Spiele
McMedia IE-Shop
PCGamesDatabase
PlayMore.de
PS3-Test
Speedmaniacs
SpieleRadar.de
trickz.de
TweakPC
Xchar Games News


Die Verantwortung für die Inhalte der gelinkten Seiten liegt bei den jeweiligen Seitenbetreibern und wird nicht von GameCaptain übernommen!
Names, trademarks and copyrights are the property of the originating companies.

copyright 1999-2011 Maiwald & Benne GbR, Jörg Benne

113 7