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Test: Ducati World Championship
Konkurrenz für Moto GP?Ducati World Championship der italienischen Entwickler Artematica startet auf dem PC durch. Wir schauen ob es sich lohnt „Die Perfekte Symbiose aus Eleganz und Tempo“ (O-Ton Verpackung) auf die Festplatte zu schaufeln.Vom Radio zum ZweiradDucati: Angefangen hat alles 1926 als die Brüder Adriano und Marcello Ducati in Bologna ihre Fabrik "Società Scientifica Radiobrevetti DUCATI" gründeten und erst einmal Radiobauteile herstellten. Erst 1946, nach den Wirren des Krieges, stellte man die Produktion auf Zweiräder um und produzierte das Cucciolo (Hündchen). Dann ging alles ziemlich schnell. Bereits 1948 stellten sich erste Rennerfolge ein und 1958 wurde gar der erste Grand Prix Sieg eingefahren. Heute trumpft Ducati vor allem in der Superbike-Serie aber auch in der Moto GP auf. Solche Haudegen wie Troy Bayliss oder Loris Capirossi bringen die Ducatisti regelmäßig in Verzückung.Loris ist es auch vergönnt, dem Spieler im Modus Caprix Challenge Fahrtipps zu geben. In diesem Modus muss man mehrere Herausforderungen erfüllen. Dazu gehören u.a. eine gewisse Anzahl Wheelies oder Indos in einer festen Zeitspannen abzuspulen. Als Krönung tritt man zum Finale der Caprix Challenge gegen Loris virtuelles Pendant an. Außerdem kann man noch in den Modi Sofort-Rennen oder Meisterschaft sein Können beweisen. Dazu gesellt sich noch ein Mehrspieler-Part, in dem man im Splitscreen gegen einen anderen Gegner an einem PC fahren kann. Als Modi werden hier u.a. einfache Rennen, Turniere oder Kopf an Kopf Rennen angeboten. Weiterhin ist es möglich jederzeit KI-Gegner mitfahren zu lassen. Eine LAN- oder Online-Variante fehlt leider vollkommen. Vom Rookie zum ProfiDas Herzstück des Spiels stellt der immerhin recht umfangreiche Karriere-Modus dar. Dieser ist unterteilt in die Klassen C bis A, plus einige spezielle Events. Als Rookie beginnt man im Ducati Corse-Team, nach einer marginalen Erstellung seines Fahrer-Egos, in der Klasse C mit einem „naked“ Bike, der Monster 620. Die Wettbewerbe der einzelnen Klassen sind in Einzelrennen oder auch kleine Turniere unterteilt. Außerdem sind für die Wettbewerbe immer nur spezielle Motorräder zugelassen, die man erst – genau wie neue Strecken – durch Siege freifahren muss. Die freigefahrenen Kräder stehen dann auch in den anderen Singelplayer-Modi oder im Mehrspieler-Modus zur Verfügung.Während das Gegnerfeld in Klasse C noch relativ langsam seine Kreise zieht und man mit der richtig gewählten Ducati locker gewinnen kann, muss man in Klasse A schon sein ganzes Können aufbieten. Dabei hilft, dass man die Bikes im Setup der Strecke und seinen Vorlieben entsprechend anpassen kann. Getriebe, Reifen, Bremsen, Kupplung, Federung, Chassis und der Lenkeinschlag lassen sich verändern. Die Änderungen machen sich allerdings selbst bei Einstellung auf 100% Simulation relativ gering bemerkbar. Zwar kann man den Grad der Simulation auch jederzeit stufenlos auf Null stellen, einen wirklich fühlbaren Unterschied im Fahrverhalten gibt es allerdings erst in der schnellen Klasse A. |
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Ducati World Championship

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