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Age of Pirates
Action-Adventure
von Atari
PCAugust 2006
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Test

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GameCaptain
68 %
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Screenshots zum Test

Screen 1
Die Aussicht ist schön, nur leider leblos
Screen 2
In den Tavernen rekrutieren wir Crewmitglieder
Screen 3
Leider ist der Seekampf sehr umständlich

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Aktuellste News zum Spiel

Der Piratenmarkt ist beliebt, spätestens seit den erfolgen der Fluch der Karibik-Filme. Interessant, dass es zu diesem Thema bisher wenig Stoff seitens der Spiele-Entwickler gab. Gut, Sid Meier’s Piratenepos ist sicherlich ein gutes Beispiel, jedoch bewegten sich dieses Spiel und seine Klone eher in Richtung Strategie. Eigentlich verwunderlich, wo doch die Welt, die Atmosphäre und die Möglichkeiten nach einem richtigen Rollenspiel schreien. Diesen Schrei gehört haben nun die Entwickler von Akella, die bereits die Filmumsetzung des ersten Fluch der Karibik-Teils verantworten. Nun haben sie freie Hand, sind gelöst von Filmvorgaben und versprechen uns ein waschechtes Rollenspiel. Ist die Umsetzung gelungen?

Jo Ho und ’ne Buddel voll Rum

Der himmelblaue Horizont, der weite Ozean, die unendliche Freiheit, Abenteuer an jeder Ecke. Wer hat sich nicht schon einmal vorgestellt, wie es wäre im 17. Jahrhundert in den Gewässern der Karibik seinem Leben als Freibeuter oder Pirat nachzukommen? Age of Pirates schlägt genau in diese Kerbe und versucht ein realistisches Seemanns-Leben widerzuspiegeln.
Zu Beginn unseres Abenteuers dürfen wir uns zunächst aussuchen, in welche Rolle wir schlüpfen möchten: Entweder in die der kessen Abenteuererin Beatrice oder des furchtlosen Glücksritters Blaze. Eine Charaktererschaffung gibt es zwar leider nicht, aber die beiden verfügbaren machen einen gut designten, sympathischen Eindruck und sind obendrein noch Stiefgeschwister. Zusätzlich können wir allerhand Optionen festlegen, welche das Spiel vor allem im Schwierigkeitsgrad beeinflussen. Schließlich das wichtigste: Unter welcher Flagge wollen wir segeln? Neben den zu dieser Zeit klassischen Kolonialreichen wie Spanien oder England können wir allerdings auch eine Karriere unter der Totenkopfflagge antreten. Je nach Wahl ändert sich unser Startgebiet, die Grundgeschichte bleibt jedoch gleich, allerdings gesinnungsbedingt mit kleinen Änderungen.
Am Anfang unseres Abenteuers erhalten wir Nachricht von unserem Vater. Das ist eigentlich nichts besonderes, wäre da nicht das Problem, dass unser Vater seit 20 Jahren tot ist. Inhalt seiner Nachricht ist die Hälfte einer Karte. Die andere Hälfte wurde an unser Geschwisterteil gesandt und das gilt es zu finden um dem Rätsel der Karte auf die Spur zu kommen. Klingt nach einem guten Anfang. Leider werden wir aber von nun an im Dunkeln gelassen was die Geschichte betrifft. Das Spiel verlangt erst einmal, dass wir uns ohne jegliches Tutorial, welches dem Spiel gut getan hätte, zurechtfinden.
Zunächst sollten wir die Einwohner des Startorts abklappern. Fast jeder von ihnen hat irgendeine Info, die uns weiterhelfen kann. Irgendwann erfahren wir, dass wir uns eine Crew zusammensuchen sollten um irgendwelche Aufträge zu erledigen (z.B. ein Handelsschiff eskortieren, Fracht sicher von A nach B transportieren, einen bestimmten Schatz finden...) um so wiederum an Geld zu kommen. Von der Hauptgeschichte wird nichts mehr erwähnt. Statt dessen holt uns ernüchternd schnell der Freibeuter-Alltag ein und wir verbringen den Großteil des Spiels vor allem mit Händlermissionen oder Segeln von Insel zu Insel

Von Landratten…

Die Steuerung ist ein großer Schwachpunkt, denn diese gestaltet sich äußerst schwammig. Umgeschaut wird nur mit der Maus, was Rollenspielkenner zunächst vor Herausforderungen stellen wird. „Strafen“ (englisches Wort) können wir auch nur, wenn wir laufen, im Stand sind wir ein unbewegliches Objekt, bis wir die „Nach Vorne“-Taste drücken. Per Tastendruck zücken wir unseren Säbel und wechseln in die Kampfhaltung. Anhand verschiedener Hiebe können wir hier unseren Gegnern einheizen. Bei jedem Schlag wird eine Ausdaueranzeige verbraucht, die sich langsam regeneriert. Je härter die Schläge desto schneller sinkt der Balken. Trotz dieses eigentlich sinnvollen Systems wirken die Kämpfe recht statisch. Das „Strafen“ ist auch hier ungemein Schwer und nimmt dem Kampf einiges an Dynamik. Durch kämpfen und Aufträge erledigen hebt sich auch langsam unser Erfahrungsbalken, wodurch wir mit der Zeit auch Level aufsteigen und stärker werden. Zusätzlich finden wir mit der Zeit auch immer besser Waffen und Ausrüstung.
 
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