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Test: Cars
Und mal wieder ein Spiel zum Film, in diesem Fall in Form eines familienfreundlichen Funracers (es lebe die Alliteration *g*).
Das Auto ist zwar angeblich der Deutschen liebstes Kind – ein Zeichentrickfilm mit vierrädriger Figurenschar verspricht aber doch mal was Neues. Nach Spielzeug, Monstern, Fischen und anderem Getier ist es dank Pixar nun Zeit für die sympathischsten Blechschüsseln seit Herbie.Gegner sehen nur seine RücklichterDer rote Flitzer Lightning McQueen reißt seine glänzende Motorhaube gern mal ein bisschen weit auf. Ein selbstbewusstes Großmaul also, aber von der durchaus liebenswerten Sorte. Lightning träumt vom großen Durchbruch als Rennwagen in seiner von sprechenden Fahrzeugen bewohnten Welt, doch ihn verschlägt es vorerst ins verschlafene Wüstenstädtchen Radiator Springs (weitere Infos gibt´s in unserer Filmkritik). Was läge da im Bezug auf eine Spielumsetzung näher als ein unterhaltsamer Funracer, in dessen Verlauf sich der Held endgültig zum König der Rennstrecke mausert. In Cars werden die verschiedenen Events jedoch nicht einfach linear abgeklappert, sondern sie sind in eine - zwar nicht übermäßig große, doch frei befahrbare - Oberwelt rund um die Ortschaft verpackt, in der man sich seine Aufgaben herauspickt und nach und nach weitere Rennen freischaltet.Die Steuerung ist einfach gehalten und dürfte den Fahrern bald in Fleisch und Blut übergehen. Neben Gas, Bremse und Rückwärtsgang sind später auch vermehrt das elegante Rutschen um Kurven (Powerslide), der Einsatz der sich langsam aufladenden Boost-Beschleunigung und gelegentliche Hüpfer gefordert. Interessant ist das eingebaute Punktesystem, welches irgendwie entfernt an die Kudos der Project Gotham Racing-Reihe erinnert (wenngleich es deutlich simpler gestrickt und bei weitem nicht so umfangreich ist). Innerhalb der Rennen bekommt man nämlich für bestimmte Aktionen, etwa sicheres Fahrern, schnelle Starts und Powerslides, besondere Punkte, die sich in Extras investieren lassen. Zahlreiche zusätzliche Punkte kann man außerdem durch die überall großzügig in der Spielwelt verstreuten Blitz-Symbole ergattern. Aller guten Dinge sind dreiCars unterschiedet die drei grundsätzlichen Missionstypen Rennen, Piston Cup sowie Minigames, in denen es je nach Platzierung und Level einige Pokale zu gewinnen gibt. Auf diese Weise fährt Lightning Siege ein, um schließlich an den alles entscheidenden Meisterschaften teilnehmen zu dürfen.Außer gewöhnlichen Rennveranstaltungen warten ein paar Spezialitäten wie etwa Hooks Rückwärtsrennen, bei dem man Teile der Strecke im Rückwärtsgang (das bedeutet dann auch mit seitenverkehrter Steuerung) zurücklegt, oder ein fordernder Hindernisparcours zwischen schwingenden Reifen und störenden Brettern, inklusive Zeitlimit. Die Piston Cups sind dagegen schnörkellose Oval-Kurse, dafür mit ihrer größeren Rundenzahl aber regelrechte kleine Marathonveranstaltungen für die bunten Boliden. Das ist anscheinend so anstrengend, dass zwischendurch auch mal ein Boxenstopp eingelegt werden muss. Hier übernimmt man die Rolle von Techniker Guido (ein kleiner Gabelstapler mit niedlichem italienischen Akzent), der in einigen Arbeitsgängen z.B. möglichst flott neue Reifen montiert, die Scheiben wischt oder Benzin nachfüllt, bevor Lightning wieder auf die Strecke entlassen wird. Der Spieler muss dazu unter anderem schnell die angezeigten Knöpfe bearbeiten. |
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