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Facts: Two Worlds
Alle reden von Gothic 3, aber es gibt noch andere RPG-Hoffungen.
Im allgemeinen Trubel entgehen dem unaufmerksamen Auge so manche Perlen. Das ist eine weit verbreitete Weisheit und auf alle Bereiche des Lebens anwendbar. Während Bethesda und Piranha Bytes an ihren viel beworbenen Spielen tüftelten, arbeitete das polnische Entwicklerteam Reality Pump an einem Rollenspiel, das mehr als würdig scheint, mit Oblivion , Gothic 3 oder Neverwinter Nights 2 in einem Atemzug genannt zu werden: Two Worlds.Mord ist sein HobbyOhne Story kein gutes Rollenspiel. Das ist ebenfalls eine weit verbreitete Weisheit. Two Worlds lässt sich da nicht lumpen und wartet mit einer spannenden Hintergrundgeschichte auf: Der böse Kriegsgott Aziraal wollte mit seiner Armee von Orks die Herrschaft der guten Götter stürzen und so die Macht an sich reißen. In einem gewaltigen Krieg gelang es den Guten schließlich, Aziraal zu besiegen und ihn in ein geheimes Exil zu verbannen, wo er für immer schmoren sollte. Die Reihen der Orks lichteten sich nach dem Fall ihres Führers und Friede erhielt Einzug in der Welt. 5000 Jahre später entdeckt eine Gruppe von Zwergenforschern bei einer Grabung einen uralten Tempel einer vergessenen Gottheit. Es heißt, dass dieser Tempel den Weg zu Aziraals Grab weist und so machen sich Schatzsucher und Abenteurer aus der ganzen Welt auf den Weg zum Berg Thalamont, dem Fundort des Tempels.Mittendrin ist der Held, der keine Ahnung von den jüngsten Ereignissen hat. Er und seine Kopfgeldjägertruppe sind auf dem Weg durch das Thalamont-Gebirge und übernachten in einem Dorf in der Nähe des Berges, das in der Nacht angegriffen wird. Nur der Held überlebt den Angriff und macht sich auf den Weg den Tod seiner Schwester, die ebenfalls mit ihm reiste, zu rächen und das Geheimnis um Aziraal zu lüften. Dabei verstrickt er sich immer weiter in einen Kampf zwischen Gut und Böse, der - unbemerkt von den Sterblichen - schon lange tobt, so dass er am Ende über das Schicksal der zwei Welten entscheiden wird. Eine Welt des Guten. Oder eine Welt des Bösen. Gewalt ist definitiv eine LösungDie sicherlich entstehenden Konflikte mit allerlei Gesocks löst man - wie sollte es auch anders sein - mit purer Waffengewalt. Dazu stehen ihm eine Vielzahl von Waffen zur Verfügung: Vom Schwert über den Speer bis zum Bogen ist alles dabei.Neben Standard-Angriffen beherrscht der Held auch Special Moves, die erst bei Trainern erlernt werden müssen. So kann er zum Beispiel Staub in die Augen seines Widersachers treten, der dadurch für einige Sekunden geblendet und wehrlos ist. Wer lieber auf Distanz kämpft, kann mit einem gut platzierten Pfeil den Gegner entwaffnen. Wer sich auf den Rücken eines Reittieres schwingt, gewinnt zudem Vorteile wegen des Höhen- und natürlich des Geschwindigkeitsunterschiedes. Nervige Gegner werden schon mal überrannt, während man bei seiner Flucht vor riesigen Gegnermassen das Pferd zu Höchstleistungen antreibt. Die Gegner in Two Worlds sollen aber nicht nur dümmlich auf den Charakter zu rennen, wenn er sich ihnen nähert. Vielmehr lässt die KI die Gegner Stellung beziehen: So attackieren Fernkämpfer aus dem Hintergrund, während die Nahkämpfer den Held beharken. Sollte ein Magier in der Gruppe sein, wird von der KI sogar ein Nahkämpfer zu dessen Schutz „abgestellt“. AbrakadabraDie Magie spielt in Two Worlds auch eine große Rolle. Es gibt insgesamt 125 Zaubersprüche und fünf Magieschulen, die wiederum in fünf weitere Untergruppen unterteilt sind: Feuer, Erde, Wasser, Luft und Nekromantie. Dabei muss man den Zweig der Nekromantie erst durch eine Nebenquest freischalten. |
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