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Test: Rome - Total War: Alexander
Großer Stratege, großes AddOn?
Nachdem es zuerst nur als kostenpflichtiger Download verfügbar war, ist das zweite Addon zu Rome - Total War seit einiger Zeit auch als normale Verkaufsversion erhältlich. Nach der Barbarian Invasion verbreitet nun Alexander von Makedonien in Europa und Asien Angst und Schrecken unter seinen Feinden.Der große StrategeAlexander der Große (geboren im Juli 356 v.C., gestorben im Juni 323 v.C.) war nicht nur der makedonische König sondern auch ein überaus brillanter Stratege. Nach dem gewaltsamen Tod seines Vaters übernahm Alexander im Alter von gerade mal 20 Jahren dessen Amtsgeschäfte und sicherte sich die Herrschaft über das damals eher unbedeutende Makedonien. Er begann schnell damit die bekannte Welt zu erobern. Am Anfang stand der Persienfeldzug. Er marschierte durch Palästina, Ägypten, das persische Kernland sowie Sogdien (das heutige Chudschand in Tadschikistan). Schließlich „kämpfte“ er sich über Indien wieder zurück nach Persien. Nach einigen weiteren Zwischenstopps starb er schließlich Krankheitsbedingt in Babylon.GebrauchsanweisungAm altbewehrten Spielprinzip hat sich so gut wie nichts verändert. Das Spiel ist immer noch in einen Runden- und einen Echtzeitstrategieteil unterteilt. Der Rundenpart ist in etwa so, wie das Brettspiel Risiko. Es werden unter anderem symbolische Einheiten auf einer Landkarte hin und her geschoben. Wenn nun die Soldaten auf eine feindliche Stadt oder Truppe marschieren, kommt es zur Schlacht. Hierzu wird anhand der Landkarte eine Schlachtkarte berechnet, auf der sich sodann die Armeen in Echtzeit niedermetzeln. Den Ausgang dieser Kämpfe kann man auch den Computer berechnen lassen, falls man keine Lust auf Echtzeitstrategie hat.Bis zu sechs Spieler können gleichzeitig wieder ihren Spaß haben, allerdings nur mit dem Echtzeitstrategiepart. Hier wird sich unter anderem an den sechs neuen Schauplätzen dieses Addons geprügelt. Natürlich gibt es zu dem noch unzählig viele automatisch erstellte Zufallskarten. Dem Multiplayer fügt das Addon noch einen Tunier-Modus hinzu. Bei diesem geht es darum, in einer Reihe von Schlachten die meisten Siege zu erringen. Kleine VölkerkundeDie in dem Addon beschriebene Geschichte bringt der Spielwelt von Rome Total War nochmals vier neue Völker. Die Makedonier sind anfangs ein kleines von Finanzkrisen gebeuteltes Land, das ständig in Angst vor einer persischen Invasion lebt. Die Armen des Landes verfügen nur über wenige Einheiten mit Wurf- oder Schusswaffen. Im Gegensatz dazu stehen die zerstörerische Wucht der Phalangiten-Infanterie sowie der Schweren Kavallerie.Als zweite Seite kommen die Perser ins Spiel, welche schon seit langem ein Auge auf die griechischen Territorien geworfen haben. Mit ihren gigantischen armeisengleichen Truppenschwärmen haben sie auch gute Chancen dieses Ziel zu erreichen. Neben der hervorragenden Kavallerie, sind auch zahlreiche Bogenschützen und Speerkämpfer unter ihnen. Die letzten beiden sind allerdings sehr verletzlich und auf Schutz durch Söldnerinfanterie angewiesen. Die dritte große Macht stellen die Inder dar. Trotz der Tatsache, das Indien zu diesem Zeitpunkt noch kein einheitlicher Staat ist, stellte es eine sehr große Herausforderung dar. Die Inder warfen meist riesige Kriegselefanten oder furchterregende Wagenlenker in die Schlacht. Zusätzlich gab es noch zahlreiche starke Bogenschützen. Allerdings verfügte der Staatenbund nur über eine sehr geringe Anzahl zuverlässiger Infanterie. Die letzte neue Fraktion in diesem Addon sind die Barbaren, die so bezeichnet wurden, da sie landlos durch Griechenland und Persien umherzogen. Ihre Armeen bestehen überwiegend aus knallharter Infanterie und Speerkämpfern. Aufgrund ihrer Lebensart, gab es aber kaum Kavallerie. NeuigkeitenDas AddOn bringt sechs neue historische Schlachten aus Alexanders Feldzug mit sich. Dazu gesellt sich natürlich auch noch eine neue Kampagne für den überarbeiteten Rundenmodus. Im rundenbasierenden Spielteil der Rome-Serie wechselten sich noch Sommer und Winter von Runde zu Runde ab, dieses mal ist es nicht mehr so. Weiterhin wurden im Rundenmodus die Diplomatieeinheiten abgeschafft, denn die Makedonier sind mit den Persern schon so lange verfeindet, dass sich keine der beiden Seiten mehr auf Gespräche einlässt, es sei denn, sie werden mit Waffen geführt.Darüber hinaus wurde auch noch der höchste Schwierigkeitsgrad dahingehend verbessert, dass er den Spieler noch mehr fordert, als er es schon bei der Barbarian Invasion tat. Das war es im wesentlichen auch schon alles mit den Verbesserungen oder Innovationen. |
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