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Test: Combat Wings: Battle of Britain
Ab ins Cockpit, für Arcade Fans geht es wieder in die Lüfte.
Nach Blazing Angels , Air Conflicts und Battle of Europe gibt es dieses Jahr den vierten Arcade-Titel rund um die Fliegerei im 2. Weltkrieg. Combat Wings entführt den Arcade-Fan dieses Mal in die Luftschlacht von England. Als Neuling darf er sich in einer Jagdflieger-Schwadron beweisen. Schnelle Third-Person-Arcade-Action für den Spaß zwischendurch. England, zu den Waffen!Die Geschichte ist schnell erzählt. Als Leutnant der Royal Air Force muss man so viele Deutsche abschießen wie möglich. Als britischer Pilotenneuling beginnt man seine Karriere mit der abschließenden Übung, nach der man seinem Geschwader zugewiesen wird. In einer Rangliste kann der Spieler sich mit den anderen Piloten in der Staffel vergleichen und auch im Rang aufsteigen und Orden erhalten. Die Kampagne ist recht kurz und beinhaltet die Luftschlacht um England, aber auch Einsätze in Frankreich und Deutschland. Ca. 40 Missionen darf man fliegen. Nach ungefähr vier bis fünf Spielstunden hat man die dann aber auch durchgespielt. Danach steht nur noch der Mehrspielermodus mit Deathmatch und Team-Deathmatch zur Verfügung.Die Einsätze variieren von einfachen Patrouillen, über Abfangmissionen bis hin zu Eskort- und Angriffsmissionen. Mittels kleiner Gespräche der Piloten während des Kampfes versucht das Spiel leider erfolglos Atmosphäre aufzubauen. Dies liegt vor allem an der recht dünnen Synchronisation und der grausam schlechten Übersetzung. Insgesamt bleibt es immer beim Abschießen von möglichst vielen Feindflugzeugen. Damit es nicht so langweilig wird, hat man sich aber noch etwas einfallen lassen. Denn neben den Flugeinsätzen darf man auch mal die Perspektive wechseln und gegnerische Bomber und Jagdmaschinen mit einer Flak oder aus dem Turm eines Halifax-Bombers heraus abschießen. Wie in anderen Arcade-Fliegereien, kann man auch in Combat Wings sein Flugzeug wechseln. Zu Beginn des Spiels steht dem Spieler aber nur die Hawker Hurricane zur Verfügung. Später darf man sich noch hinter den Flugknüppel der Spitfire, Hawker Tornado oder Westland Whirlwind klemmen. Insgesamt ist das Angebot an Fluggerät aber sehr mager ausgefallen. Auf deutscher Seite bekommt man es lediglich mit BF-109, BF-110, der Stuka und ein paar Bombern zu tun. Das Waffenarsenal ist ebenfalls nur sehr dürftig ausgestattet. Neben der MG darf man zwar auch Bomben und Raketen einsetzen, da man aber so gut wie nie - außer in der letzten Mission - auf Bodenziele trifft, sind diese Waffen recht nutzlos. In einer Mission darf man dann sogar mal mit Torpedos auf den dt. Kreuzer Admiral Hipper feuern. |
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