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Das Jahr MMVI scheint ein römisches Jahr zu sein, nach Die Römer und CivCity: Rome betritt nun ein schon mit Ruhm beladener Kandidat die Arena: Caesar IV! Schon die Vorgänger betraten die Ruhmeshalle im Bereich der Städte- und Aufbausimulationen und nach einer langen Wartezeit prästentiert sich nun der vierte Teil der Reihe in neuem Glanz. Ob es den Machern von Caesar III und Pharao erneut gelungen ist die Krone für sich zu erobern?Glanz des ImperiumsWie in jedem großen Weltreich fängt man ganz klein als Statthalter einer kleinen Provinz mit beschränkten Mitteln und leichten Herausforderungen an. Damit man sich aber erstmal zurechtfindet, hat Caesar IV die ersten Missionen mit einem Lernprogramm kombiniert, so dass man schon bestimmte Aufgaben zu erfüllen hat und gleichzeitig die Funktionen des Spiels erklärt bekommt. Hat man diese Kampagnen erfolgreich bestanden, kann man sich ruhig an die größeren Aufgaben als Statthalter wagen.Die folgenden Missionen sind in zwei Bereiche unterteilt: Republik- und Imperium-Kampagnen. Erst mit dem bestehen der Republik-Kampagnen steigen wir auf und können die harten Aufgaben im Imperium übernehmen. Wer sich selbst Ziele stecken will, für den ist der Szenario-Modus perfekt, hier könnt ihr selbst eure Ziele definieren und seid nicht auf den Senat oder den Kaiser des römischen Reiches angewiesen. Egal ob Kampagne oder Szenario - in jedem Spielmodus lässt sich die Schwierigkeit von einfach bis schwer in drei Stufen einstellen. Die Karten präsentieren sich in hübschem 3D-Stil und lassen sich via Maus beliebig drehen und zoomen. Ebenso einfach gestaltet sich der Bau der einzelnen Gebäude oder die Steuerung der militärischen Einheiten. Passendes Objekte ausgewählt und innerhalb der Karte platziert, wenn es nicht gleich passt kann man die Häuser und Produktionsstätten auch in 45°-Schritten drehen. Militärische Einheiten werden ausgewählt und der Zielpunkt einfach angeklickt und schon gehts los - doch dazu später mehr. Tribut und andere HerausforderungenVor jeder Kampagne werden uns die Ziele vorgegeben. Fünf Bereiche gilt es zu erfüllen: Kultur, Sicherheit, Wohlstand, Ansehen und Bevölkerung. Je besser wir unsere Stadt bauen, desto höher die Wertung in den einzelnen Bereichen. So können wir durch den Bau von Krankenhäusern, Theatern, Tempeln und Schulen die Kultur-Wertung steigern. Sicherheit lässt sich durch eine starke Truppenpräsenz und Stadtmauern erhöhen und wer viele reiche Bürger in seine Stadt locken kann und dadurch hohe Steuereinnahmen generiert, bringt es zu Wohlstand. Beim Ansehen wird es etwas schwieriger, denn der römische Senat hat während einer Kampagne unterschiedliche Wünsche, die es innerhalb bestimmter Fristen zu erfüllen gibt: Mal werden wir um Waren gebeten, mal um Tribut oder einfach um militärische Unterstützung. Können wir alles zur vollsten Zufriedenheit erbringen steigt unser Ansehen. Besonders allergisch reagiert der Senat auf Schulden unserer Provinz oder wenn wir die Forderungen nicht erfüllen können, dann sinkt das Ansehen und wenn wir nicht reagieren droht uns sogar die Absetzung. Bei der Bevölkerung gilt es eine bestimmte Einwohnerzahl zu erreichen.Haben wir alle Wertungen für uns entschieden, gilt die Mission als gewonnen und wir können entweder in dieser Provinz weiterspielen oder uns die nächste Kampagne vornehmen. Arm und ReichWie in vielen neuen Städtesimulationen, haben auch in Caesar IV unterschiedliche Bevölkerungsschichten Einzug gehalten. So entscheiden wir schon bei der Auswahl der Häuser, ob es ein Haus für die Unterschicht, Mittelschicht oder Oberschicht wird. Die Ansprüche unterscheiden sich jedoch sehr. Genügt der Unterschicht z.B. ein einfacher Ziehbrunnen und als Verschönerung ein kleiner Baum, muss es für die Mittelschicht schon ein Brunnen und ein Badehaus sein. Kommen dann noch die Villen der Oberschicht hinzu, gehört auch ein Mindestmaß an Unterhaltung in das Viertel. Die Wasserversorgung wird über Aquädukte und Reservoirs bestritten, das Wasser selbst wird über ein Pumpenhaus aus einem nahegelegenen Gewässer gefördert. Objekte wie Badehäuser und Brunnen müssen nahe an einem Reservoir gebaut werden, nur dann werden sie mit Wasser versorgt und erfreuen unsere Bewohner. Für gute Unterhaltung waren die Römer bekannt und so finden wir in Caesar IV alles, was wir aus diversen Sandalen-Filmen kennen: Amphitheater, Gladiatorenkämpfe in Arenen, Rennbahnen und Kollosseen.Neben Spaß und Freude gehört auch Bildung und medizinische Versorgung in unsere Stadt, je besser gebildet unsere Einwohner sind, desto höherwertige Aufgaben können sie übernehmen. Sparen wir in der Medizin, suchen uns von Zeit zu Zeit Seuchen heim und raffen die Bevölkerung dahin. Also heißt es Krankenhäuser so zu platzieren das die medizinische Versorgung dies verhindert. Grundnahrungsmittel werden auf den fruchtbaren Landstrichen erwirtschaftet, hierzu legt man ein Farmgebäude an und fügt einige Felder hinzu. Nur die Unterschicht wird hier zur Arbeit benötigt, die Mittelschicht übernimmt die weitere Verarbeitung und die Oberschicht schwelgt im Luxus der ihr geboten wird oder übernimmt führende bzw. geistliche Aufgaben. Können wir alle Bedürfnisse der unterschiedlichen Schichten ausreichend befriedigen, entwickeln sich die Häuser weiter, z.B. von einer einfachen Villa, über eine große Villa bis hin zur Prunkvilla, in der es dann an nichts fehlt. Dazu müssen die Güter über geschickt platzierte Marktplätze an den Mann bzw. die Frau gebracht werden. Es gibt vier Arten von Märkten, je einen für Nahrungsmittel, Standard-, Luxus und Exotenwaren. Im letzteren werden dann besondere Waren, wie Parfüm oder Gewürze gehandelt, diese müssen aber meist recht teuer importiert werden. | ||||||||||||||||||||||||||||
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