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Test: German Street Racing
Holländische Entwickler und ein Rennspiel auf deutschen Strassen? Das hatten wir doch schon mal...
German Street Racing (GSR) vom holländischem Entwickler Team 6 Game Studios (u.a. Paris Chase, Call a Pizza Dude ) steht zum Testen an. Holländischer Entwickler und ein Rennspiel auf deutschen Strassen, da war doch was? Richtig, da gibt es ja noch Davilex, die für die Rennspiel-Gurken der Autobahn- , Taxi- und andere Raser-Reihen verantwortlich sind. Da wird doch nicht? Doch! Beim Handbuchvergleich kommt es zu Tage: Einige Entwickler von GSR haben bereits "Erfahrungen" bei Davilex-Projekten gesammelt. Man kann nun nur Gutes hoffen - muss man aber nicht.Deutschlands bester StreetracerIn GSR düst man im Karriere-Modus nach und nach durch die deutschen Städte München, Düsseldorf, Hamburg, Leipzig und Berlin um der beste Streetracer Deutschlands zu werden. Dazu gibt es noch Rennen auf dem Kesselberg und am Eifelring. Letzterer entpuppt sich als schlecht gemachte Billigkopie des aktuellen Nürburgringes.Summa Summarum kommt man im Spiel auf immerhin knapp 70 Rennen, die aber nicht länger als drei, vier Runden - sprich: maximal fünf Minuten dauern. Die Rennen finden bei genaueren Mitzählen auf nur sieben Kursen statt, die zum Teil in Abschnitten oder in entgegengesetzter Richtung gefahren werden müssen. Aufgeteilt werden die Rennen "originellerweise" auf Drift-Rennen oder normalen Runden-Rennen. Davon beanspruchen auch noch Drag-Rennen, bei denen man dann unbedingt selber zum richtigen Zeitpunkt schalten muss, ein Drittel der Gesamt-Rennen. Wer bei den Drift-Rennen übrigens ähnliche Events wie beim Platzhirsch Need for Speed Underground 2 erwartet, wird - wie vom gesamten Spiel - enttäuscht. Vielmehr fährt man hier auf den bekannten Strecken auf einem vorgegebenen Abschnitt mehrmals von A nach B um am Wendepunkt jeweils driftend umzukehren. Elf Wagen müsst ihr habenDoch nicht nur beim Streckenumfang macht sich das biedere Autobahnraser-Feeling vergangener und eigentlich tot geglaubter Tage breit. In Sachen Fahrzeuge wird der Käufer des knapp 20 Euro teuren Budgettitels mit dem hochtrabendem Namen ebenso enttäuscht. Elf Wagen kann man nach und nach freifahren und mit diesen die deutschen Städte unsicher machen. Das die Modelle für den Preis nicht lizenziert sind kann man ja noch verschmerzen. Immerhin sieht der Ruby ST dem aktuellen Astra ähnlich. Ein Razor XT geht gerade noch so als TT-Verschnitt durch und ein Guarana entpuppt sich als verkappter 3er BMW.Das auf der Verpackung angekündigte Tuning wird da schon eher zur Lachnummer. Durch den Kauf von verschiedenen Leistungskits kann man die Höchstgeschwindigkeit und die Beschleunigung der Fahrzeuge verbessern. Per Schieberegler darf man dann noch das Fahrverhalten in Sachen Beschleunigung und Speed, sowie Kurvenverhalten und Geschwindigkeit verstellen. Große Auswirkungen auf das tatsächliche Fahrverhalten darf man dabei allerdings nicht erwarten. Ein Styling-Tuning fehlt übrigens komplett. Bezahlt wird das Tuning mit eingefahrenem Geld und Erfahrungspunkten. |
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