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Test: Battlefield 2142

Die Schlachten toben jetzt auch in der eisigen Zukunft. Ist der neue Ableger der Battlefield-Reihe mehr als nur eine gutaussehende Mod?
 Battlefield 2142
Schon nach den ersten Trailern zu Battlefield 2142 wurden Stimmen laut, dass der neue Teil der Serie nichts weiter wäre, als eine sehr gut gemachte Modifikation für das vor rund einem Jahr erschienene Battlefield 2Weitere Infos. Als dann schon vor der eigentlichen Veröffentlichung ein Patch erschien, machte Unmut die Runde, da so etwas nie ein gutes Zeichen ist und beim Vorgänger immer für neue Probleme sorgte. Das sollte auch diesmal wieder der Fall sein, aber dazu später mehr.

Ice Age

Das Jahr 2142 ist ein kaltes Jahr. Eine neue Eiszeit hat die Menschheit heimgesucht und große Teile der Erdkugel mit einer kilometerdicken Eisschicht überzogen. Nur noch Teile von Europa und Afrika sind halbwegs bewohnbar und deshalb stark umkämpft. Zwei Parteien erheben Anspruch auf die Gebiete: die Europäische Union und die Pan Asiatische Koalition (PAC). Dafür schicken beide Fraktionen die neuesten Kriegsmaschinerien in die Schlacht, darunter auch das mächtige Schlachtschiff Titan.
Die insgesamt zehn Schlachtfelder von morgen sieht man, wie man es aus der Reihe gewohnt ist, aus der Ego-Perspektive. Auf Wunsch darf man innerhalb eines Vehikels auch auf eine 3rd-Person Ansicht umschalten, die jedoch nur dem Fahrer zu empfehlen ist, da sonst genaues Schießen unmöglich ist. Mit der rechten Maustaste legt man sein Gewehr an und je nach Typ darf dann auch gezoomt werden. Wer befürchtet, im Jahre 2142 würden sämtliche Waffen nur noch mit bunten Laserstrahlen schießen, der sei beruhigt. Die Schießprügel orientieren sich überwiegend an heutigen Modellen, bzw. an denen des Vorgängers. Die vielen verschiedenen Fahrzeuge steuern sich ebenfalls so einfach, wie es bei Battelfield 2 der Fall war, nur dass hier die Flugsteuerung etwas entschärft wurde, so dass blutige Anfänger sich die Schlachtfelder auch mal von oben betrachten dürfen.

Conquest vs. Titan

Die größte Neuerung die es in Battlefield 2142 gibt, ist der Titan-Modus, der neben der altbekannten Conquest-Variante spielbar ist und zudem einige Gemeinsamkeiten aufweist. Wer mit letzterem überhaupt nichts anfangen kann, dem sei dieser Eroberungsmodus hier noch mal kurz erklärt.
Zwei Parteien haben jeweils eine bestimmte Anzahl von Tickets, die mit dem Tod eines Soldaten stets nach unten korrigiert werden. Auf der Karte gibt es mehrere Punkte, die eingenommen werden müssen. Diese werden erobert, indem man seinen Soldaten neben die Flagge stellt und ein paar Sekunden wartet, mit mehreren Kameraden im Schlepptau wird dieser Vorgang zudem beschleunigt. Hat man mehr Stellungen eingenommen als die gegnerische Partei, sinken deren Tickets kontinuierlich. Sind alle Plätze erobert oder die Tickets bei null angelang, gilt die Runde als beendet. Dieser Modus macht immer noch Spaß, besser ist dennoch der neue Titan-Modus.
Hier ist zu Beginn alles sehr ähnlich. Es gibt fünf Silos auf der Karte, die auf dieselbe Art und Weise eingenommen werden müssen, wie es beim Conquest-Modus der Fall ist, nur das Ergebnis ist ein anderes. In regelmäßigen Abständen wird eine zerstörerische Rakete gen Himmel abgefeuert. Folgt man dieser und wirft einen Blick nach oben, sieht man zwei riesige Fluggeräte, die über dem Schlachtfeld schweben. Jede Fraktion besitzt einen dieser sogenannten Titanen, die zu Anfang durch einen Schutzschild abgesichert sind. Dieser verringert sich mit jedem Einschlag eines Projektils aus den eroberten Silos. Ist der Schutzschild zusammengebrochen, kann solange gewartet werden, bis die äußere Hülle durch weitere Einschläge zerstört ist oder man geht direkt in die Höhle des Löwen und macht sich an die Arbeit, den Reaktorkern zu zerstören.

Enterkommando

Dafür muss man an Bord des feindlichen Titanen gelangen und zwar mit einem Gleiter oder mit einem mobilen Truppentransporters. Landet man mit dem Flugvehikel auf dem hinteren Teil des Titanen, dient dieser auch gleichzeitig als Spawn-Punkt. So gelangt man nach dem Ableben immer wieder schnell ins Innere der Fregatte. Etwas länger, dafür jedoch umso spektakulärer, geht es mit den Assault-Pods. Die bodengebundenen Truppentransporter besitzen Abschussvorrichtungen für diese Kapseln. Um sein Ziel nicht zu verfehlen, fährt man deshalb in die Nähe der feindlichen Station. Ein Symbol deutet an, ob man in der richtigen Position steht, andernfalls würde man überall landen, nur nicht auf dem Titan. Ist man nah genug, kann man sich per Rechtsklick aus dem Truppentransporter katapultieren lassen. Sollte alles geklappt haben, geht es ab ins Innere.
Im Bauch des Titanen haben nur Infanteristen Zutritt, Vehikel sind ab sofort Nebensache. Jetzt gilt es insgesamt vier Terminals zu zerstören, die den Zugang zum Reaktorkern versperren und das funktioniert nur mit roher Waffengewalt. Sind alle Konsolen Vergangenheit, ebnet sich der Weg zum Zentrum des Giganten, der wiederum nach Blei giert. Nach ordentlichem Dauerfeuer bricht dieser zusammen und man hat danach nur wenige Sekunden Zeit, um das Schiff zu verlassen. Mit einem beherzten Sprung geht es wieder Richtung Erdboden, während sich im Hintergrund der Titan in seine Bestandteile auflöst. Runde beendet und ein weiterer Punkt landet auf der Seite der Guten.

In einem Team gibt es kein ich

Um all das schnell und effizient zu erledigen, empfiehlt es sich Squads zu bilden. Die gab es zwar schon im Vorgänger, spielen jetzt aber eine größere und wichtigere Rolle. Befolgt man innerhalb eines bestimmten Radius die Befehle des Leaders, gibt es dafür Punkte, was vorher nicht der Fall war. Außerdem gibt es z.B. Punkte für Kills, Wiederbelebungen, Medaillen oder Eroberungen. Ab einer gewissen Punktzahl erhält man eine Beförderung und somit Upgrades.
Screen 1
Die Artillerie entfaltet ihre Wirkung
Screen 2
Ein schöner Tag zum sterben
Screen 3
Die Schlachtfelder sind teils sehr imposant
Screen 4
Willkommen in Berlin!

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Battlefield 2142

Packshot
Taktik-Shooter
von EA, Digital Illusions
USK-Freigabe ab 16 Jahren
PCOktober 2006

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