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Test: Luminator
Hat der Lumines-Klon auch Musik im Blut und Suchtpotential?
Tetris war bei seinem Erscheinen Mitte der 80er ein Phänomen. Über Jahre füllte eine lange Reihe von Remakes und mehr oder weniger stark abgewandelten Derivaten die Spieleregale, bis es dann endlich ruhiger wurde. So ganz ausgestorben sind die Tetris-SpinOffs aber noch nicht, wie Luminator aus dem Hause Beat Games/bhv beweist. Der wiederum ist aber in erster Linie ein Klon des auf der PSP und auf der Xbox 360 recht erfolgreichen Lumines.Immer schön im TaktDie Grundidee ist dieselbe geblieben wie bei Tetris. Von oben fallen Würfel herunter, die man auf dem Spielfeld hin und her schiebt und drehen kann, ehe man sie ablegt. Erreicht man eine bestimmte Formation, verschwinden Steine und die darüberliegenden fallen herunter. Ist für einen neuen Stein den man platzieren muss kein Raum vorhanden, endet das Spiel.Bei Luminator fallen immer Würfel (die nächsten drei sieht man links am Bildschirm) aus vier einzelnen Klötzchen herunter, die aus zwei Farben oder Formen bestehen. Ziel ist es, auf dem Spielfeld mindestens 4 dieser Klötzchen aus einer Farbe waagerecht oder senkrecht zu einem Rechteck zu formen (2x2, 2x3, 3x2 usw, aber nicht 4 in einer Linie). Gelingt das, werden die Steine markiert, verschwinden aber anders als bei Tetris nicht sofort, sondern erst wenn eine waagerechte Linie vorbeikommt. Das führt vor allem bei einem vollen Spielfeld zu Stress, denn oft ist die Linie an der Stelle, wo der neue Stein besonders gut hinpassen würde, gerade vorbei und so droht das Game Over, ehe man den nächsten Klotz abgesetzt hat. Die Geschwindigkeit der Linie soll sich dabei nach der Musik richten, weshalb der Untertitel auch „Das Kult-Musikspiel“ lautet. So ist es zumindest bei Lumines, bei Luminator kommt das hingegen nicht so richtig rüber, es gibt auch nichts freizuspielen und auch nur den einfachen Modus, kein Spiel gegeneinander usw. Eine weitere Besonderheit bei Luminator ist, dass die herabfallenden 4er-Klötzchen beim Ablegen auseinanderfallen, wenn man sie auf eine Kante stellt. Die einzelnen Klötzchen rutschen immer so weit nach unten wie es geht, so dass also einige der vier weiter oben liegen bleiben als die daneben herabfallenden, wenn deren Spalte niedriger bebaut ist. Erwähnenswert ist dann doch der Diamantklotz. Verbaut man diesen in einem Würfel, verschwinden auch alle angrenzenden Steine derselben Farbe/Form und es hagelt Bonuspunkte, auch das ist bei Lumines geklaut. Wie dekadentNein, eigentlich ist nichts an dem Spiel dekadent, im Gegenteil, es ist äusserst spartanisch ausgestattet. Hat man eine Anzahl von Klötzchen vom Screen befördert, wechseln Hintergrundbild, Musik und auch das Aussehen der Klötzchen (insgesamt 12 Sets/Musikstücke gibt es), Effekte usw. sollte man auch nicht erwarten. Dazu kommt, das einige Sets nicht wirklich optisch ansprechend sind und Spieler mit rot/grün Schwäche wie ich, werden am zweiten Level ihre „Freude“ haben.Dekadent ist hingegen ein Teil der Musik, der von einer Newcomerband namens DKDENT stammt. Wer auf Elektro-Pop steht, findet die vielleicht sogar ganz nett, ein Kaufargument ist sie aber sicher nicht. Price without the PowerVon der Qualität her kann man Luminator durchaus mit Wave Ball vergleichen, dem kürzlich erschienen Breakout-Klon. Beide sind grafisch eher bescheiden und bieten einen Neuaufguss eines Uralt-Spielprinzips. Es gibt aber einen gravierenden Unterschied. Während Wave Ball für 4,99 den Besitzer wechselt, werden für Luminator satte 19,99 verlangt und da liegt denn auch der Hund begraben. Fans des Spielprinzips werden sicher hin und wieder mal eine oder zwei Partien spielen wollen, aber dafür 20 Euro hinblättern, wo man überall im Netz kostenlose Tetris-Flashspiele findet? Da stimmt das Preis/Leistungs-Verhältnis einfach nicht, zumal die Lumines-Idee ziemlich mau umgesetzt und an allen Ecken und Enden gespart wurde. Immer wieder spielt man die Hintergründe/Musikstücke in der gleichen Reihenfolge, das nervt mit der Zeit einfach nur noch und erstickt den evtl. aufkommenden Puzzlespaß, die weiteren Spielmodi die das Original noch zu bieten hatte fehlen völlig. |
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Luminator

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