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Test: Guild Wars: Nightfall

Wie schlägt sich das neueste Kapitel der Saga auf dem Prüfstand?
 Guild Wars: Nightfall
Jede Geschichte hat bestimmte Ereignisse an die man sich stets erinnern wird. Auf dem schönen Kontinent Elona geschah im Jahr 1062 (wie jeder Kontinent in Guild WarsWeitere Infos verfügt auch dieser über eine eigene Zeitrechnung) solch ein Ereignis, welches selbst heute noch immer gefeiert wird. Es war jenes Jahr, in dem der große kournische Kriegsherr Turai Ossa den Tyrann Palawa Joko im Kampf bezwang, welcher zwei Jahre zuvor das gesamte Land unterworfen hatte. In einem denkwürdigen Kampf standen sich diese beiden Krieger Mann gegen Mann gegenüber und fochten erbarmungslos um die Zukunft einer ganzen Nation. Nach seinem Sieg lag es an Turai das zerstörte Elona wieder aufzubauen, wobei er es sogar zum ersten Mal in der Geschichte schaffte, die drei Provinzen Istan, Vaabi und Kourna zu einem Volk zu vereinen. Doch Turai fühlte sich zu höherem berufen und verbrachte den Rest seines Lebens lieber damit, dem Pfad der Götter zu folgen – was übrigens dazu führte, dass er statt ewigem Leben ein ewiges Dasein als Untoter fand. Seine Nachfahren herrschen noch immer über Kourna, schafften es aber nie wieder die drei Provinzen noch einmal zu vereinen.

Vom Klinkenputzer zum General

Heute, 213 Jahre nach dem denkwürdigen Kampf, verwaltet Kriegsherrin Varesh Ossa das Erbe ihrer Vorfahren. Doch sie hat mit Turai weit mehr gemein als nur den Namen, denn sie zeigt ebenfalls ein starkes Interesse am Übernatürlichen. Was das jedoch mit der Geschichte des dritten Kapitels zu tun hat, muss jeder selbst herausfinden - ich kann nur verraten, dass diese Frau noch eine große Rolle spielen wird.
Als Spieler startet man in Nightfall auf der von saftigen Wiesen, dichten Wäldern und einladenden Stränden geprägten Insel Istan, wo man nicht nur das abermals umfangreiche Tutorial bestreitet, sondern auch die ersten Missionen für den dortigen Orden der Sonnenspeere löst. Als Mitglied dieses Ordens kann man sogar innerhalb des Rangsystems aufsteigen und so vom kleinen Sergeant zum obersten Speermarschall werden. Die dazu benötigten Punkte erhält man entweder durch Quests oder das Töten bestimmter Feinde. Innerhalb des Spiels gibt es noch weitere solcher Titel, wie z.B. den des Lichtbringers, die einem neue Fertigkeiten oder mehr Schutz/Schaden bei bestimmten Gegnertypen bringen.
Der jeweilige Rang des Spielers ist sogar bei den verschiedenen Missionen bzw. Aufträgen mit einbezogen. So geben einem die NPCs (Nichtspielercharaktere) zu Beginn größtenteils Laufburschenaufträge, während man später, als General der Sonnenspeere, auch wie einer behandelt wird und sogar wichtige Verhandlungen im Namen seines Ordens führen darf.

Mehr Abwechslung geht nicht

Die Reise führt den Spieler dabei quer durch sämtliche Provinzen Elonas, wobei jede ihr eigenes, einzigartiges Setting besitzt. Jedoch unterscheiden sich nicht nur die Umgebungen, sondern auch die Missionen gewaltig voneinander. Ständig wird man vor neue, ungeahnte Herausforderungen gestellt, Schema-F-Missionen wie z.B. jene aus FactionsWeitere Infos gehören der Vergangenheit an.
So gibt es z.B. Missionen, die man ausschließlich ohne die Hilfe einer Gruppe lösen muss. Dabei kommt es allerdings weniger auf die kämpferischen Fähigkeiten des eigenen Helden an, als mehr auf das Erfüllen von kleinen Minispielchen oder das Verhandlungsgeschick des Spielers. Während des Tribunals auf Istan muss man beispielsweise unter Beweis stellen, dass man Ahnung von der bisherigen Story hat und gleichzeitig noch seine eigenen Helden bzw. eher deren Vergangenheit kennt. Im Obstgarten von Tihark dagegen gilt es einen Trinkwettbewerb oder ein Mimikspiel zu gewinnen und den legendären Kampf zwischen Palawa Joko und Turai Ossa als Schaukampf nachzuspielen.
Apropos Helden, das sind spezielle NPCs, welche man durch Quests freischalten kann und die einem dann fortwährend als Begleiter zur Seite stehen. Ihr Vorteil gegenüber den normalen Gefolgsleuten besteht darin, dass sie ebenfalls im Level aufsteigen und man stets bestimmen kann, welche Ausrüstung und vor allem welche Fertigkeiten sie mitnehmen dürfen. Ihr Fertigkeitenpool besteht dabei aus allem, was man bisher für seinen Account freigeschaltet hat, zusätzlich kann man ihnen bei speziellen Händlern noch weiteres beibringen. Da man seinen Helden außerdem noch Wegpunkte und Verhaltensmuster zuweisen darf, sind sie die perfekten Begleiter, wenn man wiedermal keine Gruppe findet, aber eine Mission trotzdem abschließen will - mit ein wenig Übung ist es sogar durchaus möglich das gesamte Spiel nur mit NPC-Begleitern zu bestreiten.
Viele Missionen erfordern die Anwesenheit bestimmter Helden innerhalb der Gruppe, was zwar einerseits die mögliche Spieleranzahl verringert, aber den Entwicklern andererseits völlig neue Möglichkeiten beim Erzählen der Geschichte gab. So erheitern einen Koss und Melonni stets mit ihren zynischen Wortgefechten, während der raue Zentaure Zhed einem bei jeder Gelegenheit seine Abneigung gegen Zweibeiner auf die Nase bindet. Generell wird die Geschichte in Nightfall ständig durch Zwischensequenzen (endlich mit lippensynchron gesprochenen Texten) weiter erzählt, wodurch es die einzigartige Atmosphäre, welche sonst nur in Offline Rollenspielen entsteht, unheimlich gut rüberbringt und stets zum weiterspielen motiviert.

Grundlegende Änderungen im Handwerksbereich

Jedoch gab sich Arenanet nicht nur mit dem Storyteil große Mühe, denn an allen Ecken und Enden wurden kleine Änderungen eingeführt, die das bewährte Spielprinzip mehr als sinnvoll erweitern. Am auffälligsten dürften dabei wohl die Inschriften und Befähigungen sein, welche man - wie die bereits bekannten Runen - in seine Rüstung bzw. Waffe einbauen kann, um sie zu verbessern. Deshalb verfügen die kaufbaren Rüstungen in Elona allesamt nur noch über Standardboni, alles weitere muss man sich dann selbst zusammen suchen. Dabei bleibt jedoch abzuwarten, wie sich das auf den PvP-Teil des Spiels auswirkt, denn die Preise für die besten ihrer Art sind momentan noch jenseits von Gut und Böse. Daher haben viele Gelegenheitsspieler große Probleme an diese seltenen Verbesserungen zu kommen, wodurch sie im Kampf mit anderen Spielern aus Tyria oder Cantha einen eindeutigen Nachteil haben.
Screen 1
Die Umgebungen versetzen einen immer wieder ins Staunen
Screen 2
Je mehr man beim Trinkwettbewerb säuft, umso mehr verschwimmt das Bild
Screen 3
Innerhalb des Ödlands bewegt man sich aufgrund der giftigen Dämpfe im Innern eines Wurms fort
Screen 4
Mit Wegpunkten kann man seinen Helden sowie Gefolgsleuten separat Befehle erteilen
Screen 5
Zahlreiche Zwischensequenzen erzählen die Story weiter

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