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Test: Terrorist Takedown: Covert Operations
Die Serie macht in manchen Bereichen Fortschritte, in anderen jedoch derbe Rückschritte. Lest selbst...
Wenn man sich mit Gleichgesinnten über Shooter unterhält, fallen regelmäßig Namen wie F.E.A.R. , Far Cry oder Half Life 2 und die Augen fangen an zu leuchten. Erwähnt man Terrorist Takedown , erntet man hingegen entweder ratloses Kopfschütteln oder ein „ach ja, das...“ in Verbindung mit nach oben verdrehten Augen. Kein Wunder wenn man sich die alten Teile in Erinnerung ruft: man saß meist in einem Vehikel, in dem man sich durch die Gegend kutschieren ließ, um unterwegs Pixeltaliban umzunieten die unmotiviert aus ihren Deckungen gehampelt kamen. Hin und wieder durfte man auch eine Stellung an einem stationären Geschütz verteidigen und das wars. Selbst herumlaufen konnte man nicht. Die ungefähr ein Dutzend Level hatte man in etwa 2 Stunden durch.Inzwischen hat man wohl beim Entwickler City Interactive umgedacht und der Serie ein anderes Konzept verpasst. Weg vom Railshooter mit Moorhuhncharakter, hin zum richtigen Egoshooter. Das galt schon für die letzte Inkarnation War in Colombia , nun also ein weiterer Versuch.Irgendwo in SüdamerikaNormalerweise überschlagen sich die Storys von Shootern ja nicht gerade an Originalität, aber Terrorist Takedown: Covert Ops legt hier nochmal richtig den Rückwärtsgang ein. Sie spielen den U.S. Marine Jake Morche der gerade einen Kampfeinsatz gegen das kolumbianische Drogenkartell hinter sich hat. Dieser war sehr erfolgreich: gleich drei Obermacker der Drogenmafia konnten dingfest gemacht werden. Während Jake auf dem Flugplatz auf seinen Heli wartet, starten die restlichen Gangster jedoch eine Racheaktion und greifen den Flugplatz mit schwerem Gerät an. Das kann die mächtige USA natürlich nicht auf sich sitzen lassen. Also wird der beste Mann der Truppe (du, wer sonst?) auserkoren, den Drahtzieher des Angriffs zu finden und auszuschalten. Wie sich herausstellt, steckt ein gewisser Dolo Mendoza hinter den Anschlägen, den der Spieler nun kreuz und quer durch das virtuelle Kolumbien verfolgen darf. Wie erwähnt, total hanebüchene Story, aber was solls. Solange das Spiel gut ist...SpielmechanikTT: Covert Ops ist ein konventioneller Egoshooter in dem man sich meist in dschungelartigen Arealen von Wegpunkt zu Wegpunkt bewegt und auftauchende Feinde bekämpft. Medal of Honor: Pacific Assault fällt mir hier noch am ehesten als Vergleich ein. Zwar gibt es auch einige Schleicheinsätze, in denen man angehalten wird verdeckt zu operieren, man kann aber auch getrost die Anweisungen des Vorgesetzten ignorieren und drauflosballern. Konsequenzen hat das nicht, man schafft die Mission auch so. In zwei Missionen wiederum scheint ein wenig das Spielprinzip der alten TT-Games durch: hier ist man als Beifahrer unterwegs und betätigt sich als Bordschütze, wobei man unterwegs auch mal aussteigen muss um z.B. eine Straßensperre in die Luft zu jagen. Das Leveldesign selbst ist zu etwa 80% geradlinig. obwohl die lizenzierte Chrome-Engine besonders für ihre weitläufigen Aussenareale bekannt ist (z.B. bei Call of Juarez ), wird bei Covert Ops eher selten davon Gebrauch gemacht. Die meisten Level sind vielmehr so aufgebaut, dass ein Pfad in Schlangenlinie durch den Dschungel verläuft, dem man dann folgen muss. Gelegentlich darf die Chrome-Engine aber auch zeigen was sie drauf hat: Level wie der alte Inka-Tempel z.B. sind sehr offen gestaltet und bieten genug Möglichkeiten für taktisches Vorgehen. |
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