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Am 14.12.2006 startet der Film „Eragon –Das Vermächtnis der Drachenreiter“ in den deutschen Kinos. Bereits einen Monat vorher veröffentlicht Sierra das gleichnamige Spiel zum Film. Die Stormfront Studios (Demon Stone , Herr der Ringe – Die zwei Türme ) geben uns nun die Möglichkeit in die Welt von Jung-Autor Christopher Paolini einzutauchen. Eine Story, so originell wie ein Schinken-Käse ToastDas Königreich Alagaësia ist kein beschaulicher Ort. Der böse König Galbatorix tötete alle Drachenreiter, quasi die Beschützer des Königreichs, samt geflügelten Freunden, und spielt sich nun als absoluter Herrscher über das gesamte Königreich auf. Der 15 jährige Eragon hat mit den Gewalttätigkeiten des bösen Königs nicht viel am Hut, und möchte am Liebsten in Ruhe gelassen werden. Leider Gottes muss gerade er ein blaues Ei im Unterholz entdecken. Diesem Ei entspringt das Drachenweibchen Saphira, das ab nun zum Weggefährten Eragons wird. Logisch das Fiesling Galbatorix darüber nicht erfreut ist und seine Häscher aussendet, um auch den letzten Drachen in die ewigen Jagdgründe zu befördern.Die Geschichte wird mittels Cut-Scenes am Ende jedes Abschnitts vorangetrieben. Diese kleinen Storyhäppchen erscheinen in Spielgrafik und gehen nie ins Detail. Ihr hetzt stets von Schauplatz zu Schauplatz, und habt nie wirklich eine Ahnung was euch eigentlich antreibt. Für ein Spiel dem ein Film/Buch mit epischer Story zugrunde liegt, eigentlich ein Armutszeugnis. Die ProtagonistenNach einem kurzen, nicht sehr aussagekräftigen Intro, übernehmt ihr die Kontrolle von Jungspund Eragon. In der 3rd-Person Ansicht steuert ihr den Helden am besten mit dem Gamepad durch die Gegend. In einem sehr kurzen Tutorial wird euch mitgeteilt, wie ihr mit dem Bogen umgeht, welche Tastenkombinationen spezielle Schläge auslösen, und wie ihr Magie handhabt. Die Spezialschläge könnt ihr im Pause-Menü jederzeit nachschlagen. Für den Anfang, bis die Steuerung ins Blut übergeht, sicher sehr nützlich.Habt ihr das Tutorial verlassen, lernt ihr auch gleich Brom, euren zukünftigen Weggefährten kennen. Ab jetzt kann jederzeit auch ein zweiter Spieler dessen Kontrolle übernehmen. Brom selbst scheint doof wie Brot zu sein, da er im ganzen Spiel keinerlei neue Fertigkeiten erlernt. Auch das Einsetzen von Magie bleibt alleine Eragon vorbehalten. Wie ihr euch leicht vorstellen könnt, hemmt das die Motivation eures Mitstreiters ungemein. Steht euch kein Mitspieler zur Verfügung übernimmt die KI die Kontrolle von Brom. Diese erledigt ihren Job passabel, unterstützt euch im Nahkampf mit Distanzangriffen, und hilft auch schon mal gegen einen Gegner, der euch in die Defensive gedrängt hat. Eine Besonderheit stellt der Drache Saphira dar: An ausgewählten Stellen im Spiel, ist es euch möglich ihn per Gedankenkraft herbei zu rufen, und er unterstützt euch dann im Kampf. Im weiteren Verlauf dürft ihr dann tatsächlich Drachenreiter spielen, und auf vordefinierten Pfaden durch die Luft fliegen und magische Pfeile verschießen. Spielt man das Spiel zu zweit, so steuert einer den Drachen, der andere nimmt die Feinde aufs Korn. Die Abschnitte mit dem Drachen dienen nur dazu, das Gameplay abwechslungsreicher zu gestalten. Sie sind sehr kurz, und spielerisch wenig gehaltvoll. Das Gameplay und seine MackenAls reinrassiges Hack‘n‘Slay Spiel, liegt das Hauptaugenmerk eindeutig beim Monster meucheln. Dabei steht und fällt der Spielspaß mit der Präzision und Eingängigkeit der Steuerung. Hier liegt auch der Hund begraben: Steht ihr einem einzelnen Gegner gegenüber, so ist es noch möglich einen gewollten Treffer zu landen. Fast immer seit ihr aber von mindestens zwei bis drei Gegnern umringt. Bis ihr einen Special-Move aktiviert hat, haben einem die anderen beiden schon das Schwert in den Rücken gerammt, und Eragon liegt am Boden. Um das zu vermeiden, werdet ihr sehr schnell dem Button-Smashing verfallen, was zur Folge hat, das unnötige Hektik aufkommt, und der Eindruck entsteht die Spielfigur nicht unter Kontrolle zu haben. Hier wäre ein dosierter Gegnereinsatz dem Spielfluss wesentlich zuträglicher gewesen.Zusätzlich zur suboptimalen Steuerung kommt auch noch ein Perspektivenproblem. Die 3D-Kamera ist nicht beeinflussbar und zeigt eure Helden aus einem fixen Winkel. Sobald sich mehr als fünf Gegner im Spiel befinden, entsteht ein heilloses Durcheinander, der Überblick geht schnell verloren, und Eragen stirbt den ungewollten Pixeltod. Besser gefallen können dagegen die Animationen der Spielfiguren. Gelingt es euch, einen der Gegner zu packen, nimmt Eragon den Gegner in den Würgegriff, und schlägt hingebungsvoll mit den Schwertknauf auf ihn ein. Es ist unter anderem auch möglich, großen Feinden auf die Schulter zu springen, und sie von oben zu erdrosseln. Fein gemacht und nett anzuschauen. Vorteil dieser akrobatischen Einlagen ist der, das man mehr Lebensenergie bzw. Manapunkte aus den Gegnern quetscht. | ||||||||||||||||||||||
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