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Test: Desert Law
Mit Desert Law in die Wüste!
Inmitten des nicht wirklich kalten und schneelosen Winters schickt uns der deutsche Publisher The Games Company wortwörtlich in die Wüste: Desert Law spielt – wie der Name schon vermuten lässt – in der Wüste und verspricht uns eine Kombination aus „Rollenspielelementen und Strategie“ sowie „mehr als 30 fesselnde Missionen“. Ob das Spiel hält, was es verspricht? Lest selbst.ComicstripsDie Story spielt in nicht allzu ferner Zukunft in einer Welt, die vom Atomkrieg zerrüttet wurde. Nur wenige Menschen haben den Krieg überlebt und die ganze Welt gleicht einer Wüste. Die Geschichte handelt vom Bandenanführer Brad, der anfangs friedlich mit seiner Bande, den Kojoten, in einem Dorf lebt. Eines Tages jedoch überfallen irgendwelche Gangster sein Dorf und entführen seine neue Freundin Jane und töten die restliche Bevölkerung des Dorfes. Brad kommt leider zu spät um sein Dorf und zu retten, und muss mitansehen, wie sein Vater in seinen Armen wegstirbt. Von da an schwört er Rache und nimmt die Verfolgung der Gangster auf.Was sich noch nach einer durchschnittlichen Story anhört, entpuppt sich im Spiel noch als viel durchschnittlicher als man befürchtete, denn auch die erzählerischen Mittel halten sich in Grenzen: Zwischen den Missionen kriegt man einen selbstablaufenden Comic zu sehen, der einem die Geschehnisse erzählt und zum nächsten Level führt. Wer sich erinnert: Max Payne 2 hat dieses Stilmittel auch verwendet, und da hat es wunderbar geklappt. Allerdings gab es dort - im Gegensatz zu den Comics von Desert Law - auch eine tolle Sprachausgabe und sinnvolle Dialoge (bzw. Monologe). Hier wirken die Protagonisten der Story platt: Brad wurde wohl als Mega-Macho konzipiert, denn er lässt denselbigen nur allzu oft raushängen. Bonnies – ich zitiere - „besondere Kennzeichen sind ihre Oberweite und ihre Freundschaft mit Kyle“. Die Story strotzt nur so von Stereotypen.Mehr vom selbenAber gut, darüber könnte man noch hinweg sehen. Schließlich ist dies ein Strategiespiel, kein Roman. Hat man also die Comicstrips überwunden, findet man sich mit seiner Truppe, die meist aus einem halben Dutzend Helden und einigen „normalen“ Einheiten besteht, auf dem Schlachtfeld wieder. Die Steuerung orientiert sich an gängigen Genre-Standards, wer jemals ein Echtzeitstrategiespiel gespielt hat, wird sich sofort zurecht finden. Die Minimap am linken, unteren Bildschirmrand gibt einem Aufschluss über die aktuelle Lage auf dem Schlachtfeld, die Anzeige in der Mitte zeigt einem den Status der ausgewählten Einheit an. Neben den obligatorischen Gesundheits- und Stärke-Werten hat jede Einheit außerdem eine bestimmte Menge an Munition verfügbar, die nur mit Hilfe spezieller Einheiten wieder aufgefüllt werden kann$. |
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