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Screenshots zum Test

Screen 1
Der mit dem dicksten Rohr gewinnt.
Screen 2
Begleitschutz fliegen hat schon was...
Screen 3
...wenn die Helisteuerung nur nicht so bockig wäre.
Screen 4
Die Insel Sahrani bietet so ziemlich jeden Landschaftstypus.

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Aktuellste News zum Spiel


Operation FlashpointWeitere Infos gilt als eine, wenn nicht sogar die realistischte Militärsimulation im Gamebereich überhaupt, was ihr nicht nur das Interesse vieler Spieler, sondern auch das der US-Army einbrachte. Die war schon seit längerem auf der Suche nach einer passenden Software um ihre Soldaten auszubilden, ohne dass man kostspielige Manöver veranstalten musste. So wurden die US-Streitkräfte auf den kleinen Entwickler Bohemia Interactive aufmerksam und gaben eine speziell modifizierte Version des Spiels in Auftrag. Damit war Bohemia dann eine ganz Weile ausgelastet. Für einen echten Nachfolger war erstmal keine Zeit. Das OFP sich währenddessen so lange über Wasser halten konnte, liegt nicht zuletzt an zahlreichen liebevoll gemachten Modifikationen wie z.B. der Bundeswehrmod und dem guten Add-On ResistanceWeitere Infos.

Das warten hat ein Ende, zumindest fast

Lange mussten Fans auf den offiziellen Nachfolger warten, der dank Streitigkeiten mit Codemasters nicht OFP 2 sondern Armed Assault (kurz Arma) heisst.
Die Singleplayerkampagne des Spiels findet wieder auf einer fiktiven Insel namens Sahrani statt, die in zwei Hälften geteilt ist: im Norden eine Republik und im Süden ein Königreich. Stein des Anstosses sind die im Süden stationierten US-Soldaten, die das Süd-Sahrani-Militär im Kriegshandwerk ausbilden. Die Republik im Norden empfindet die Anwesenheit der Amerikaner als Provokation und so kommt es eines Tages zu einer ausgewachsen Invasion der Südhälfte durch die Republik. Die USA in der Rolle der Weltpolizei stellt sich auf die Seite der Angegriffenen und als Spieler ist man mal wieder an vorderster Front dabei. Die Entwicklung des Konflikts wird dabei in Form von Nachrichtensendungen weitergesponnen. Einen konkreten Spielcharakter mit Namen und Geschichte spielt man jedoch nicht. Vielmehr schlüpft man je nach Mission einfach in die Rolle eines stets namenlosen Spezialisten. Mal muss man als Sniper einen gegnerischen Truppentransport aufhalten, ein anderes mal mit einem Helikopter Begleitschutz fliegen oder bei einer Nacht- und Nebelaktion einige Panzer sabotieren. Später ist man sogar selbst als Panzerkommandant oder Truppenführer unterwegs.
Es gibt viele Fahrzeuge in Armed Assault, deren Steuerung sich relativ zahm gestaltet. Nur die Steuerung eines Hubschraubers ist schlicht eine mittelschwere Katastrophe und eigentlich nur mit Joystick einigermaßen zu meistern. Überhaupt ist die Tastenbelegung recht kompliziert geraten, da so ziemlich jede Taste doppelt und dreifach belegt ist. Da braucht es schon ein Weilchen bis man alles drauf hat.
Meist spielt man in der Egoperspektive. Man kann jedoch auch bei Bedarf in eine 3rd-Person-Ansicht wechseln. Eine sonst für Shooter typische Lebensenergieanzeige fehlt völlig. Braucht man aber eh nicht, denn nach ein bis zwei Treffern ist man sowieso Geschichte. Wie in der Realität eben. Gerade anfangs stirbt man öfter als einem lieb ist. Man robbt 20 Minuten durch die Gegend, nur um dann von irgendwoher plötzlich eine Kugel einzufangen. Wer OFP nicht kennt und eher althergebrachte Shooter gewöhnt ist, muss sich bei Armed Assault gewaltig umstellen. Eine weitere steuerungstechnische Besonderheit: Das Fadenkreuz der Waffe ist nicht, wie sonst bei Egoshootern üblich, in der Bildschirmmitte zentriert, sondern in einem bestimmten Bereich frei beweglich. Erst wenn sich das Fadenkreuz dem Bildschirmrand nähert, dreht sich auch die Spielfigur mit.
Das Waffenarsenal bietet eine reichhaltige Auswahl aus verschiedensten aktuellen Waffen: meist ist man jedoch mit der US-Standardknarre M4 unterwegs. Wer auf den Ballermann keine Lust mehr hat, tauscht diesen unterwegs gegen einen anderen aus. Gefallene Soldaten und Munitionsdepots bieten dazu ausreichend Möglichkeiten.

Gewehr, Granaten, Messer und Insektenspray

Armed Assault kann wahnsinnig spannend sein. Wären da nicht die weniger gelungenen Missionen und vor allem die zahlreichen Bugs die einem (wie so oft in letzter Zeit) irgendwie das Gefühl geben, Betatester zu sein. Ich will das mal anhand eines Beispiels verdeutlichen: in einer Nebenmission (die man optional erfüllen kann, damit die Hauptmissionen dann leichter werden) muss man einige Panzer mittels Sprengstoffpaket in die Luft jagen. Ok, kein Problem, denke ich. Im Schutze der Nacht und mit Hilfe des Nachtsichtgeräts robbe ich in das feindliche Lager, habe aber keine Chance mein Ziel zu erreichen, da ich von den KI-Soldaten schon auf 200m Entfernung selbst im hohen Gras entdeckt werde (obwohl die nichtmal Nachtsichgeräte haben!). Mit gottgleicher Treffsicherheit wird mir ein drittes Nasenloch Kaliber 5,56mm verpasst.
 
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