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Test: Star Trek: Legacy

Mit Phaser und Photonentorpedo durch alle Serien...
 Star Trek: Legacy
Gute Star Trek Spiele lassen sich ja bekanntlich an einer Hand abzählen, obwohl PC-Spiele mit dem beliebten Science-Fiction Thema so alt sind, wie die PC-Spiele-Industrie. Lediglich der FPS Elite Force Weitere Infosund das Echtzeitstrategiespiel ArmadaWeitere Infos konnten überzeugen. Nun rollt eine weitere Franchise-Welle auf die arg gebeutelte Fangemeinde zu. Ob Legacy StarTrek-Feeling verbreiten kann, erfahrt ihr hier.

Fünf Kapitäne

Zunächst mal ein kleiner Hinweis. Die fünf originalen Stimmen der bekannten StarTrek-Kapitäne, die auf der Verpackung propagiert werden, sind nicht in der deutschen Version enthalten. Lediglich Jean-Luc Picard ist original vertont. Nur in der ebenfalls enthaltenen englischen Version bekommt man die fünf Stimmen der berühmten Science-Fiction Kapitäne zu hören, allerdings in englisch.
Nach dem das geklärt wäre, geht es jetzt zu dem, was wirklich da ist. In Star Trek Legacy darf man, in einer Mischung aus Echtzeitstrategie und Action, das Kommando über die Schiffe von Kirk & Co. übernehmen. Am ehesten ist das Spiel mit Starfleet CommandWeitere Infos oder Bridge CommanderWeitere Infos vergleichbar. Dabei sind alle Serien und ihre Kapitäne vertreten, von Archer über Kirk, Picard, Sisko bis hin zu Janeway. Statt bekannte Geschichten nachzuerzählen, war man bei MadDoc – dem Entwickler – wohl der Meinung, man müsse doch wieder was Neues erzählen. Schade, wieder nichts mit der Schlacht zwischen Kirk und Khan aus dem zweiten Film.
Die neue Geschichte versucht nun mit Mühe alle Kapitäne in Verbindung zu setzen. Alles beginnt mit Captain Archer, der für das vulkanische Oberkommando eine abtrünnige Forscherin einfangen soll. Mit dem Vorwand eine ihre Forschungsstationen zu evakuieren, wird Archer von der Forscherin T’Uerell geblendet. Sie will in Wirklichkeit nur ihre Forschungsergebnisse retten, die sie zum Bau einer mächtigen Waffe benötigt. Tatsächlich gelingt ihr das mit der Hilfe des Spielers. Eine Verfolgungsjagd beginnt, die sich über alle Äras des StarTrek-Universums zieht und Romulaner, Klingonen und die Borg mit einbezieht. Allerdings wirkt das Szenario mehr als konstruiert und kommt kaum an eine ordentliche Geschichte ran. Zudem wird die ganze Story nur über die Engine mit simplen Kameraschwenks und Audiokommentaren transportiert. Keine Animation, kein Filmausschnitt und keine Rendersequenz hat sich in das Spiel verirrt. Lediglich beim Durchforsten des Hauptmenüs, bei den Extras, findet man ein paar comicartige Filme, die aber auch nur aus einzelnen Standbildern bestehen. Zunächst weiß man damit aber nichts anzufangen. Die Story kann kaum überzeugen und auch die Dialoge sind kaum ihre Bezeichnung wert. Statt bekanntes aus den Filmen und Serien umzusetzen oder sinnvoll zu erweitern, macht man wieder den Fehler, sich etwas Neues auszudenken. Was bei Star Wars mit dem Motto: „Gut kopiert ist besser als schlecht selbst gemacht.“, gut funktioniert, wäre auch für Star Trek besser. Schließlich ist das ja der Sinn des Franchise.

Vier Raumschiffe

Wie bereits erwähnt, hat man in Legacy die Kontrolle über die berühmten Föderationsschiffe. Je nach Ära sind das die verschiedenen Enterprise-Varianten, die Defiant oder die Voyager. Auf diese Schiffe sollte man besonders achten, werden sie zerstört, ist der Einsatz vorbei. Daneben darf man sich noch drei weitere Raumschiffe in die Flottille holen, vorausgesetzt man hat das nötige Kleingeld in der Bordkasse. Bezahlt wird mit Credits. Zur Auswahl stehen ca. 30 unterschiedliche Schiffe in vier Klassen, wobei alle bekannten und einige eher unbekannte Kähne der Föderation enthalten sind. Je nach Klasse und Ära muss man unterschiedlich stark in die Tasche greifen. Für Picards Enterprise E sind es stattliche 19000 Cr und für Archers Enterprise sind es man gerade 1700 Cr. Allerdings verdient man in den späteren Missionen auch wesentlich mehr.
Die Einsätze, die man erledigen muss, sind strikt linear. Mission für Mission kämpft man sich durch die Geschichte der fünf Star Trek Kapitäne, die versuchen Dr. T’Uerell das Handwerk zu legen. A propos Missionen, die sind recht abwechslungsreich ausgefallen aber oft viel zu schwer. Vom einfachem Raumkampf über das Abwehren großer, feindlicher Flotten, der Eskorte von Hilfstransporten und der Abwehr von Asteroiden, die mehrere Welten bedrohen, bis hin zum Einsatz hinter den feindlichen Linien mit einem geklauten Schiffsprototypen der Klingonen. Auch Enterkommandos und der Traktorstrahl kommen zum Einsatz.
Screen 1
Archers Enterprise beim Kampf gegen Romulaner.
Screen 2
Ein Brand da, etwas Rauch hier, mehr Schaden gibt es nicht.
Screen 3
Eine große Romulanerflotte rückt an.
Screen 4
Ein Klingonenkreuzer geht in die Luft.
Screen 5
Kirk lässt grüßen.

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