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Facts: BioShock
Taucht mit dem inoffiziellen Nachfolger zu System Shock 2 ab und erfahrt alle Fakten über den kommenden Unterwasserhorror
Fans des Klassikers System Shock 2 warten schon seit Jahren auf einen Nachfolger und selbst Erfinder Ken Levine ist scharf darauf, einen weiteren Teil zu produzieren. Da die Rechte für das Spiel aber bei Electronic Arts liegen, blieb dem bärtigen Amerikaner mit seiner Spieleschmiede Irrational Games nichts anderes übrig, nach einer Alternative zu suchen. Dabei ist dann letztendlich die Idee zu BioShock entstanden, wobei nicht nur der Titel Ähnlichkeit mit dem Genre-Mix aus dem Jahre 1999 aufzuweisen hat, sondern auch spielerische Elemente ihre Verwandtschaft nicht abstreiten können. Nur das Szenario ist dieses Mal ein komplett anderes. Statt auf einem Raumschiff umher zu tapern, geht es tief unter die Meeresoberfläche. Da wir noch dieses Jahr mit der Xbox 360 und mit dem PC auf Tauchstation gehen sollen, wird es Zeit einige Fakten an den Mann zu bringen.WaterworldEigentlich hätte die Unterwasserstadt "Rapture" ein Paradies werden sollen. Erbaut kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, sollte sie wohlhabenden Menschen Zuflucht bieten, die außerdem mit besonders reinem Genmaterial gesegnet sind, dem sogenannten Adam-Gen. Dem namensgebenden Wissenschaftler und Gründer der Stadt Ryan Adam gelang es, diesen wertvollen Genpool mit einem Sekret aus Seeschnecken zu verändern und die DNS eines Menschen neu zu schreiben, doch wie es scheint, ergaben sich daraus nicht nur Vorteile.Nach einem Absturz mit dem Flugzeug treibt der Spieler unbeholfen im Meer. Wie der Zufall es will, entdeckt er auf hoher See eine lebensrettende Taucherkugel, die hinunter in die Unterwasserstadt führt. Doch wo einst das Leben blühte, sind nun die Flure und Gänge mit leblosen Körpern übersät. Einschusslöcher in der Wand weisen auf einen Kampf hin. Rapture ist schwer beschädigt, überall dringt Wasser ein und die Stadt scheint dem Untergang geweiht. Im Laufe des Geschehens findet der Spieler nach und nach heraus, dass die genetischen Veränderungen bösartige Mutationen verursachten, die Psyche der Bewohner veränderten und eine Art Abhängigkeit hervorriefen. Aufgrund dessen brach ein Kampf unter der Bevölkerung aus, den viele mit dem Leben bezahlten. Da der Hinweg nur eine Einbahnstraße war, muss nun ein anderer Ausgang gefunden werden. Dem Spieler wird es dabei selbst überlassen, ob er sich alleine auf die Flucht begibt und die letzten Überlebenden ihrem Schicksal überlässt oder versucht, diese vor ihrem sicheren Untergang zu bewahren. Kleine Mädchen lieben MutantenBioShock spielt sich zwar aus der Ich-Perspektive, aber das Spieldesign geht in eine andere Richtung als ein normaler Ego-Shooter und darauf legen die Entwickler ganz besonderen Wert. Allein die etwas behäbige Gangart des Protagonisten lässt darauf schließen, dass Freunde stumpfsinniger Action besser bei Serious Sam bleiben. Rapture soll frei begehbar sein und erinnert mit ihren vielen Cafés, kleinen Geschäften, Parks und Kinos an eine kleine Vorstadt Anfang der 50er in den USA, nur ist vieles zerstört und verlassen. Trostlose Stimmung macht sich breit und schürt eine beklemmende Atmosphäre.Den ersten Gegner, den man voraussichtlich zu Gesicht bekommen wird, ist der Big Daddy. Dieses riesige Ungetüm, gut geschützt durch eine altertümliche Taucherglocke, ist auf der Suche nach Leichen, jedoch nur im Notfall bereit, über solche zu gehen. Lässt der Spieler dieses Wesen in Frieden weiterziehen, beruht das ganz auf Gegenseitigkeit. Wer aggressiv gegen den Big Daddy vorgeht, bekommt dann jedoch die volle Härte zu spüren und muss sich auf einen Angriff gefasst machen, der zu Beginn auf jeden Fall tödlich für den Spieler endet. Sollte der Big Daddy einen Leichnam erspäht haben, kommen die Little Sisters ins Spiel. Die kleinen schwarzhaarigen Mädchen verstecken sich in Löchern und sind somit vor der Außenwelt gut geschützt. Nur in Begleitung eines großen Vaters wagen sie sich an die frische Luft und haben dann nur ein Ziel: frisches Genmaterial. Mit einer Spritze wird dieses extrahiert und anschließend konsumiert. Nähert sich der Spieler einer Little Sister, gibt es umgehend Probleme mit ihrem Bodyguard. Geht man ohne Waffengewalt vor, wird man lediglich grob beiseite geschoben. Andernfalls führt das logischerweise zu einem Kampf und mindesten einem Toten. Daher empfiehlt es sich, die kleinen Mädchen vorerst ihre Arbeit machen zu lassen und nur einzugreifen, wenn es wirklich nötig wird. |
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BioShock

3D-Shooter
von Take 2, Irrational Games
USK-Freigabe nicht unter 18 Jahren
von Take 2, Irrational Games
USK-Freigabe nicht unter 18 Jahren
| PC | August 2007 | |
| PS3 | Oktober 2008 | |
| 360 | August 2007 |
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