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Test: Dunes of War
Die Panzer rollen wieder. Aber soll man auch ein paar Euros dafür rollen lassen?
Ursprünglich sollte Dunes of War mal ein allein lauffähiges AddOn für das ebenso simple wie kurzweilige Actionspiel Panzer Elite Action werden, herausgekommen ist nun ein eigenständiges Produkt, bei dem der Name Panzer Elite Action aus dem Titel getilgt wurde. Es beschäftigt sich mit dem Afrikafeldzug im zweiten Weltkrieg. Wer den Quasi-Vorgänger bereits gespielt hat, kann den folgenden Absatz getrost überspringen, in denen ich nochmal auf den grundlegenden Spielmechanismus eingehe.Nicht nur Schildkröten haben PanzerDoW ist ein Actionspiel aus der 3rd Person-Perspektive (d.H. die Kamera ist stets ein paar Meter hinter dem Panzer) in dem es darum geht innerhalb eines Levels mehrere Wegpunkte abzuklappern und dort bestimmte Aufgaben zu erfüllen. Meist dreht es sich dabei schlicht um das Erledigen bzw. Zerstören von Gegnern oder wichtigen Gebäuden. Dieses Schema wird, mit kleineren Variationen, das ganze Spiel über beibehalten.Um seine kriegerischen Aufgaben zu erfüllen, ist der Panzer mit zwei Waffen ausgerüstet: einer Hauptkanone und einem MG, welches hauptsächlich dazu benutzt wird um Infanterie zu bekämpfen. Ausserdem bekommt man manchmal die Möglichkeit Luftschläge anzuordnen. Dazu sucht man sich mittels Fernglas ein attraktives Ziel aus, setzt eine Rauchgranate und kann wenige Sekunden später zusehen, wie ein Bombergeschwader das Gebiet in eine Mondlandschaft umgestaltet. Damit sich der Panzerfahrer nicht in den weiträumigen Arealen verfährt, ist oben rechts stets ein Miniradar eingeblendet, welches die nähere Umgebung zeigt. Damit man später gegen die teils erdrückende Übermacht eine Chance hat, bekommt man zeitweise Unterstützung in Form von bis zu drei anderen Panzern zur Seite gestellt, denen man mit wenigen Tastenkommandos rudimentäre Befehle (Halt!, Angriff!, Reparieren!) geben kann. Sollte der Panzer im Schlachtgetümmel doch mal den einen oder anderen Kratzer im Lack oder schlicht Munitionsmangel haben, sollte man eine der Wartungsstationen aufsuchen. Hier reicht es vollkommen aus, kurz daran vorbeizufahren – und schon ist der Panzer wieder in Top-Zustand. Gesteuert werden die Kolosse über die altbekannte Egoshooterkonfiguration mit den WASD-Tasten und der Maus. Mit der Tastatur wird der Panzer gelenkt und mit der Maus das Fadenkreuz bzw. der Geschützturm, wobei natürgemäß eine gewisse Trägheit mit einkalkuliert werden muss. Gespeichert wird an vorgegebenen Wegpunkten. Auch wenn dieses Speichersystem bei PC-Spielern unbeliebt ist, so funktioniert es bei DoW doch ganz gut, da diese recht fair gesetzt sind. |
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