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Test: War Rock

War Rock vereint Elemente aus CounterStrike und Battlefield. Ist dieser kostenlose Cocktail mit Erfolg gemixt?
 
Die Entwickler von K2Network schlagen eine ziemlich ungewöhnliche Verkaufsstrategie ein. Mit der Unterstützung von Free2Play gibt es den Multiplayer-Shooter War Rock kostenlos im Netz. Geld scheffeln wollen sie mit kostenpflichtigen Extras und besonderen Features für Leute, die monatlich zahlen möchten. Trotzdem bekommen Sparfüchse ein vollwertiges Spiel geboten und ob sich der Download lohnt, werdet ihr jetzt erfahren.

Krieg gibt es doch immer und überall

Eine Hintergrundgeschichte in War Rock gibt es zwar auch, doch die ist für das eigentliche Spiel vollkommen belanglos und auf der offiziellen Homepage nachzulesen. Nach dem Download des Clients (ca. 600 MB), der simplen Anmeldung und dem Einloggen auf dem deutschen Server, der stets sehr gut besucht ist, hat man die Qual der Wahl. Drei Spielmodi stehen bereit: Close Quarter Combat (max. 16 Spieler), Urban Ops (max. 24 Spieler) und Battle Group (max. 32 Spieler).
Beim ersteren handelt es sich um einen CounterStrike-KlonWeitere Infos, wobei sich zwei Teams bekämpfen. Eine Partei hat dabei das Ziel eine Bombe zu legen, die andere die Aufgabe dieses Vorhaben zu verhindern. Die Action findet auf fünf Karten statt, die zwar nicht so gut gestaltet sind wie im großen Vorbild, aber ihren Zweck erfüllen. Die Laufwege sind dabei sehr kurz und innerhalb weniger Spielsekunden beginnt meist eine kurze und heftige Schießerei. Mit dem taktischen Vorgehen aus CounterStrike hat das nur wenig zu tun und dürfte dessen Anhänger eher abschrecken.

Alles nur geklaut

Im Grunde genommen gibt es keinen Unterschied zwischen dem Urban Ops- und Battle Group-Modus. Lediglich die Anzahl an möglichen Spielern und verfügbaren Maps ist unterschiedlich. Wie in Battlefield 2Weitere Infos gilt es Flaggen, die auch gleichzeitig als Spawn-Punkt dienen, zu erobern und diese zu halten. Dafür stellt man sich einfach daneben und wartet eine gewisse Zeit. Einen Sieg erringt man, wenn alle Flaggen besetzt sind oder die Anzahl der gegnerischen Tickets auf Null geschrumpft ist. Ein Ticket steht für ein Soldatenleben. Wird dieses ausgehaucht, sinkt natürlich der Vorrat.
Leider hat man den Conquest-Modus aus Battlefield eher schlecht als recht kopiert. Waren beim Original mehr als 50 % der Punkte eingenommen, so sank die Anzahl an Tickets kontinuierlich und umso verbissener kämpfte man um jede einzelne Flagge. Diese hier fehlende Kleinigkeit kostet viel Spannung und lässt den Modus eher wie ein riesengroßes Deathmatch wirken. Solisten gehen außerdem leer aus. Bots gibt es in keinem der verschiedenen Modi.

Das springende Motorrad

In der Urban Ops-Variante gibt es vier mittelgroße Karten und auch einige Landfahrzeuge, die einen schneller ans Ziel bringen. In die Luft geht es ausschließlich auf den sieben sehr großen Maps, die den Schlachtfeldern von EA am meisten ähneln. Insgesamt gibt es 24 Fahrzeuge, darunter Flugzeuge wie den trägen A-10, den schnellen Jäger F 15, diverse Hubschrauber und am Boden verschiedene Truppentransporter, Jeeps und Panzer. Eine kleine Besonderheit ist die Enduro. Das Motorrad springt auf Knopfdruck, egal ob man fährt oder steht. Dieses Feature ist nicht sonderlich sinnvoll, sieht dafür aber unfreiwillig komisch aus und sorgt immer wieder für einige Lacher. Außerdem ist das Zweirad nur bedingt zu empfehlen, da man während der Fahrt nicht schießen kann, ziemlich langsam ist und somit ein gutes Ziel für die Gegner darstellt.
Auf realistische Fahrphysik wurde keinen Wert gelegt und so steuern sich sämtliche Vehikel sehr simpel und leichtgängig. Selbst die ansonsten schwer beherrschbaren Hubschrauber bekommt man sehr schnell in den Griff. Um die Fliegerei zu erleichtern ist auch nicht jeder harte Aufprall auf dem Boden sofort tödlich, sondern kostet allenfalls mal einige Schadenspunkte. Nur diverse Bugs machen dem Fahrspaß häufig einen Strich durch die Rechnung. So kommt es immer wieder vor, dass sich kleine Fahrzeuge mit der Umgebung verkeilen und nicht mehr zu benutzen sind.
Screen 1
Wie in Battlefield 2 kann man sich einen Kämpfer und Spawnpunkt aussuchen
Screen 2
Das Spiel ist mit vollen Details unspielbar, da viele Grafikfehler vorhanden sind
Screen 3
Ein Panzer hat sich soeben verabschiedet
Screen 4
Dieser Absturz macht dem Heli nicht viel aus

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War Rock

Packshot
Taktik-Shooter
von K2Network
USK-Freigabe keine Angabe
PCFebruar 2007

Alle Infos zum Spiel   Preisübersicht

will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)

Bewertungen zum Spiel

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