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Test: Maelstrom
Gute Ideen, schlampige Umsetzung. Wir verraten woran Maelstrom scheitert.
Die Story von einem TV-Autor geschrieben, die Landschaft veränderbar durch innovatives Terraforming und ein echter Third Person-Modus in einem Strategiespiel. Klingt doch eigentlich gar nicht mal so schlecht, oder? Wenn man noch das Balancing nicht ganz versaut, dann kann man doch gar nichts falsch machen, oder? Und doch schafft Maelstrom dieses Kunststück und setzt das Potenzial mit einer langen Liste von Mängeln in den Sand.Das fängt ja gut an...Wenn man schon nach der ersten Mission die Lust verspürt, das Spiel ganz schnell wieder auszumachen und von der Festplatte zu werfen, dann muss generell von den Entwicklern etwas falsch gemacht worden sein. Das fängt schon bei der ersten Zwischensequenz der ersten von drei Kampagnen an: Anfangs noch leicht atmosphärisch, flüchtet jedwede Stimmung vor den grobmotorisch-behinderten Bewegungen der Akteure. Bei jedem Satz wird ein Körperteil bewegt, selbst wenn es nur ein kurzes „Ja, Sir!“ ist – peinlich.In der ersten Kampagne schlägt man sich auf die Seite der sogenannten Aufrechten. Das sind Freiheitskämpfer, die auf dem zerstörten Planeten Erde für dessen Wiederherstellung kämpfen und gut mit den Menschen aus Blizzards RTS-Legende Starcraft verglichen werden können – überhaupt gibt es einige Parallelen zu Starcraft... Ihnen gegenüber stehen in der zweiten Kampagne die hochtechnisierten Kosmitron, die mit ihren verwandelbaren Einheiten Verwirrung unter den Feinden schaffen. Zu wenig Einheiten für einen Frontalangriff? Kein Problem, verwandelt doch einfach das Forschungszentrum zu einer Einheit und fügt sie eurer Armee dazu!Die letzte und dritte Fraktion stellt die Alienrasse „Hai-Genti“ dar, bei deren Konzeption sich die Designer wohl ungeniert bei Starcraft und dessen Zerg bedient haben. Sie sind auf der Suche nach einem neuen Heimatplaneten, den sie auf der Erde gefunden zu haben glauben. Nur die noch lebenden Menschen durchkreuzen ihre Pläne, weshalb sie die lästigen Überbleibsel mit Hilfe ihrer Biowaffen exterminieren wollen. Dabei ist vor allem interessant, dass sich diese Rasse besonders im Wasser wohl fühlt. Ihre Bio-Einheiten haben dort bestimmte Boni, wohingegen die Einheiten anderer Fraktionen dadurch einen Malus hinnehmen müssen. Und nun...?Klingt ja eigentlich gar nicht so schlecht, oder? Drei Kampagnen und drei Fraktionen, das verspricht doch umfangreich zu sein. Umfangreich vielleicht, aber spaßig irgendwie nicht. Dafür sind mehrere Gründe verantwortlich: Zunächst wäre da die generelle Langsamkeit des Spiels, denn die Figuren bewegen sich nur in einem mäßigen Tempo über die Karte. Auch die Kämpfe laufen in ein und derselben Geschwindigkeit ab, was nicht sehr zuträglich für Dynamik und Spannung während der Kämpfe ist. Dass die Wegfindung der KI praktisch nicht vorhanden ist, tut der Sache nicht gerade gut. Oft genug kommt es vor, dass sich einzelne Einheiten in eine komplett andere Richtung bewegen als der Rest. Oder dass meine Soldaten versuchen, durch eine massive Wand zu schießen. |
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Maelstrom

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