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Test: UFO: Afterlight

Auf dem Mars geht`s rund.
 UFO: Afterlight
Gerade mal anderthalb Jahre nach AftershockWeitere Infos bringt Altar Games aus Tschechien einen neuen UFO-Titel auf den Markt. Neben bekannten Spielelementen wurde die Grafik verbessert und etwas mehr X-Com-Flair eingebaut. Ob der Nachfolger nun die Spieltiefe der alten UFO-Spiele erreicht?

Afterglow

Nachdem man sich nach Aftermath wieder für einen Titel mit „After“ entschieden hatte, scheint mittlerweile eine Tradition daraus erwachsen zu sein. Da aber langsam die Wörter ausgehen, die Endzeit und „After“ in einem Wort verbinden, kommt es jetzt zu neuen Wortkreationen. Afterlight heißt wohl zu deutsch „nachglimmen“ und spielt in einem alternativen Szenario.
Während die eine Gruppe Überlebende in UFO: Aftershock die Erde zurückerobern wollte, setzten sich einige Andere in Richtung Mars ab, wo sie mit Hilfe der Retikulaner eine Station errichteten. Einziger Haken an der Geschichte ist nur, dass der Mars ja nicht gerade für seine menschenfreundlichen Bedingungen bekannt ist. Und deshalb können nicht alle Menschen miterleben, wie der Mars urbar gemacht wird. Gerade einmal 20 Personen haben in der knauserig eingerichteten Marsstation platz. Ihre Aufgabe ist es, den Mars zu terraformieren. In der Truppe befinden sich Soldaten, Techniker und Wissenschaftler, die man gezielt einsetzen muss, um neue Rohstoffquellen einzunehmen und die Wasserpipeline vom Marsnordpol zu schützen. Ja, auch auf dem Mars ist es nicht ruhig. Böse Aliens aus dem Untergrund und spinnenartige Roboter trachten nach dem Leben der Kolonisten.
Die Story wird dazu über recht witzige Dialoge transportiert, die mit der Zeit abgespielt oder durch Schlüsselmissionen ausgelöst werden. Auf aufwendige Rendersequenzen wartet man allerdings vergeblich. Negativ stößt zudem auf, dass es wieder einmal keinen Mehrspielermodus, nicht einmal für den Taktikmodus, gibt. Auch ein Gefechtsmodus, in dem man vielleicht den Kampf hätte trainieren können, existiert nicht.

Mars-Eroberung

Getreu dem bekannten Spielkonzept, muss in UFO: Afterlight auf einer strategischen Karte die Basis bzw. das besetzte Territorium verwaltet sowie geforscht und produziert werden. Dabei kann man jederzeit pausieren oder die Zeit schneller laufen lassen. Im taktischen Modus muss man wieder mit seinen Soldaten kämpfen und allerhand Maschinen zu Schrott verarbeiten. Neben der Hauptbasis kann man allerdings keine weitere Station aufbauen, wie es noch im Vorgänger möglich war. Lediglich Minen und andere Stationen zur Förderung wichtiger Rohstoffe kann man aufstellen. Daraus resultiert auch die begrenzte Anzahl Charaktere, die auch im späteren Spielverlauf nicht erhöht werden kann. Dafür kann man sich aber mehr auf die 20 Personen konzentrieren. Jeder dieser Charaktere besitzt nämlich verschiedene Eigenschaften und Fähigkeiten.
Durch das Sammeln von Erfahrung beim Forschen, Kämpfen oder Produzieren kann man die Eigenschaften, wie Stärke, Geschicklichkeit oder Willenskraft erhöhen. Diese beeinflussen dann die Fähigkeiten wie Zielen oder Ausweichen. Durch Weiterbildungen werden zusätzlich die Fähigkeiten verbessert, die wichtig für den Einsatz bestimmter Waffen oder die Forschung auf bestimmten Gebieten sind. Des Weiteren kann jeder Charakter in zwei Berufen agieren, also Soldat und Techniker, Wissenschaftler und Techniker usw., dadurch ergibt sich eine höhere Flexibilität beim Einsatz der Kolonisten. Der richtige Einsatz der Bewohner ist auch extrem wichtig, denn man kann nicht gleichzeitig 100% forschen und produzieren und neues Territorium erobern und daneben noch seine Leute weiterbilden. Das richtige Personalmanagement ist ein wichtiger Schlüssel für den Sieg.
Dazu gehört auch, dass man sich im Kampf um die Soldaten kümmert und nicht in jeder Schlacht einen erfahrenen Kämpfer verliert. Im späteren Verlauf kann man zwar die Reihen mit aufgetauten Menschen, Aliens und Maschinen auffüllen, den Verlust eines erfahrenen Soldaten, Technikers oder Forschers kann man aber nur sehr schwer verkraften. Dazu kommt auch der Verlust von Waffen und Munition, den man unbedingt vermeiden sollte.

Selbsterhaltung

Ohne Waffen und Baupläne für Waffen lässt sich ein Krieg ja bekanntlich nur schwer gewinnen und darum muss man in Afterlight auch wieder forschen und bauen was das Zeug hält. Erfahrene Spieler können sich wieder über einen weit verzweigten Forschungsbaum und viele verwendbare Gegenstände freuen. Zunächst muss man aber erstmal die alten Unterlagen von der Erde über antike Feuerwaffen studieren, um dann mit der Produktion von Gewehren und der dazugehörigen Munition zu beginnen. Später dürfen natürlich große Laserwaffen nicht fehlen, genauso wenig wie das Medikit oder Werkzeug zur Reparatur von Anlagen. Um aber produzieren zu können, muss man Rohstoffe fördern. Die bekommt man aus den unterschiedlich Provinzen des Mars. Dazu gehören Treibstoff, Metalle und Chemikalien.
Zunächst muss aber eine sog. Geosonde in der Provinz aufgestellt werden, danach kann eine Förderanlage bzw. Mine von den Technikern errichtet werden, die den Ertrag erhöht. Dabei hat man keine explizite Menge sondern nur ein Level, wie „gering“ oder „hoch“, das den gegenwärtigen Stand des Nachschubs angibt. Diese Levels sind Bedingung für den Bau von Einrichtungen oder die Produktion von Gegenständen.
Screen 1
Der Mars als neues Zuhause.
Screen 2
Auch eine kleine Station muss organisiert werden.
Screen 3
Jeder Charakter kann ausgebaut werden.
Screen 4
Suchen und vernichten heißt das Motto des Taktikmodus.

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