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Test: Code of Honor: Die Fremdenlegion
Das Thema Fremdenlegion ist noch recht unverbraucht im Shootergenre. Konnte City Interactive ein ordentliches Spiel zur Thematik stricken?
Entwickler City Interactive ist im Bereich der Egoshooter mittlerweile das, was Davilex im Rennspielgenre mit der Autobahnraser-Reihe ist: ein Produzent billig hergestellter Massenware. Selbst einem gestandenen Tester fällt es inzwischen schwer, die ganzen Terrorist Takedowns und Battlestrikes auseinander zu halten. Mit Code of Honor: die Fremdenlegion rollt nun der nächste Shooterschnellimbiß vom Fließband. Allerdings waren nicht alle Teile der Autobahnraser-Reihe wirklich schlecht. Es fand sich da auch durchaus der eine oder andere brauchbare Vertreter. Ob CoH in die selbe Kerbe schlägt?Jetzt wird Afrika verchromtDie Story ist schnell erzählt: an der Elfenbeinküste ist eine Revolution ausgebrochen. Rebellen haben die Regierungstruppen überrannt und sich dabei ein beachtliches Waffenarsenal aneignen können. Zu allem Überfluss haben sie auch einen Güterzug mit Atommüll in die Finger gekriegt und somit die Möglichkeit eine schmutzige Bombe zu bauen. Die international Gemeinschaft sieht das natürlich gar nicht gerne und beschließt zu handeln. Die Franzmänner sind am schnellsten am Ball und schicken die Fremdenlegion in das Gebiet. An vorderster Front mit dabei: Claude Boulet (=Spieler), der dank sehr guter Testergebnisse nun in den heikelsten Einsätze den Kopf hinhalten darf.Tja, abgesehen von der Tatsache, dass man für die Fremdenlegion kämpft, was ja zugegebenermaßen mal was neues ist, ist die Story absolut belanglos und wird lediglich in kurzen Textbriefings während der Ladezeiten fortgesponnen. Es gibt nicht einmal eine richtige Endsequenz, nur ein simples „Ende“ sagt einem, dass man durch ist, bevor man sich im Hauptmenü wiederfindet. Aber genug gemeckert. Das eigentliche Spiel basiert auf einer älteren Version der Chrome -Engine und CoH spielt sich auch sehr ähnlich wie Techlands Sci-Fi-Titel. CoH ist ein konventioneller Egoshooter der fast ausschließlich in relativ offenen Aussenarealen spielt. Die acht Missionen sind dabei sogar recht abwechslungsreich gestaltet und reichen von simplen suchen&zerstören-Einsätzen bis hin zu ausufernden Verteidigungsschlachten. In einer späteren Mission darf man sich auch als Bordschütze in einem gepanzerten Jeep betätigen. Leider hat man sich am Wüstensetting schon bald satt gesehen, was aber nicht schlimm ist, denn die acht Missionen des Spiels hat man locker in drei Stunden bewältigt. Wer übrigens was vom Spiel haben will, der sollte unbedingt gleich auf dem Schwierigkeit „schwer“ anfangen (neben „leicht“ der einzige anwählbare), da das Spiel sonst überhaupt keine Herausforderung ist. |
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77%
Code of Honor: Die Fremdenlegion

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