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Test: Spellforce 2 - Dragon Storm
Chaos in Eo: Die Portale brechen zusammen, bleibt der Spielspaß erhalten?
Unter der Rubrik: „Tolle Games aus deutschen Landen“ fällt natürlich auch die SpellForce-Reihe aus dem Hause phenomics, die zuletzt mit SpellForce 2 – Shadow Wars tolle Wertungen einfahren konnte. Nun steht mit SpellForce 2 – Dragon Storm das erste Addon zum besagten Titel an. Immer wieder ÄrgerEo kommt einfach nicht zur Ruhe. Nach den glorreichen Schlachten des Hauptspiels drohen nun plötzlich und unerklärlich die Portale, die einzigen Verbindungen zwischen den Inseln Eos, zusammenzubrechen. In Anbetracht des drohenden Kollaps setzen Flüchtlingsströme zwischen den Inseln ein und Scharmützel um Rohstoffe sind Alltag. Große Reiche zerfallen und Anarchie breitet sich aus. Noch sind nicht alle Portale zerstört und daher ist es nun an dem Spieler mit einen neuen Avatar, einem Soldat der Shaikan Stufe 10, der Sache auf den Grund zu gehen. Dabei kommt die neue Story mit einigen Wendungen daher. Auch Begegnungen mit vielen Altbekannten, etwa dem Avatar aus SpellForce 2 – dessen Schicksal enthüllt wird - oder der inzwischen belagerten Stadt Siebenburg sind keine Seltenheit. Bei den Reisen über längst vergessene Inseln entdeckt man aber auch Neues - oder sollten wir besser sagen Uraltes. Denn in den Ruinen der Former, jener sagenumwobenen Wesen, die einst alle Magie in die Welt gebracht und die Geheimnisse des Allfeuers entschlüsselt hatten, scheint des Rätsels Lösung zu liegen. Dabei spielen längst totgeglaubte Kreaturen Eos eine wichtige Rolle: Drachen.Ca. 20-30 Spielstunden, je nach Schwierigkeitsgrad und Fähigkeit des Spielers, dauert die neue Kampagne an. 20-30 Stunden in denen man viele neue Missionen der Hauptquests erfüllen muss. Dazu gehören u.a. flüchtende Zwergenarbeiter zu retten, Siebenburg von seinen Belagerern zu befreien, altbekannte Feinde umzustimmen oder etwa eine riesige schwimmende Stadt der Former wieder auf Fahrt zu bringen. Dazu gesellen sich wieder unzählige Nebenquests, die sich zum Teil auch wieder über das gesamte Spiel hinziehen können. Dabei bringt jeder begleitende Held des Avatars seine eigenen Quests mit, deren Lösung zusätzliche Boni bringen. So spannend und abwechslungsreich einige Missionen auch gestrickt sind, irgendwie stellt sich doch eine Art Sättigungs- und Völlegefühl ein. Hat man etwa eine der unzähligen Quests gelöst und will sich endlich siegestrunken zurücklehnen, geht es schon wieder mit zwei neuen Quests weiter, und weiter, und weiter... Dabei gibt es leider zu wenig wirklich Neues, man hat immer das Gefühl so eine Art Rätsel oder Mission in der langen Reihe der Serie schon einmal mit anderen Personen an anderen Orten gelöst zu haben. Der Ofen ist irgendwie aus und so wird die neue Story wohl „nur“ die eingefleischtesten Fans der SpellForce-Reihe auf Dauer wirklich motivieren können. |
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