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Test: Steel Walker
Endlich mal wieder ein Mech-Game! Der deutsche Entwickler OG-Soft Productions schickt uns mit einem gusseisernen Dinosaurier auf Terroristenjagd.
Mit Steel Walker begibt sich seit langem mal wieder ein Mech-Game an den Start. In den letzten Jahren ist es still geworden, um die riesigen futuristischen Kampfmaschinen. Von der erfolgreichen und genreprägenden Battletech MechWarrior Reihe hat man seit Jahren nichts mehr gehört. Jetzt wagt sich der deutsche Entwickler OG-Soft Productions an das Thema.Kampf gegen den TerrorDie Hintergrundgeschichte ist in der nahen Zukunft angesiedelt, nachdem der Präsident der USA einen Bürgerkrieg vom Zaun gebrochen und verloren hat. Dabei machte er gemeinsame Sache mit Terroristen, die auch nach Ende des Krieges noch für Ärger sorgen.Um dem entgegenzuwirken gründete die UNO 2018 die United Nations Anti-Terror Task Force (UNATTF), die trotz vieler erfolgreicher Einsätze den Terroristen kaum beikommen. Daher wird 2019 das Walker Projekt gestartet und bis 2021 der erste Prototyp fertiggestellt. Als Lack Logan setzt man sich in das Cockpit dieser neuartigen Kampfmaschine, und wird prompt zum Echteinsatz gerufen, als die Terroristen erneut zuschlagen. Sie haben Kampfstoffe und Wissenschaftler eines obskuren Rüstungsunternehmens entführt, was so gar nicht im Sinne des U.S.-Militärs ist. Da alle Elitetruppen an den Terroristen scheitern, ist es nun an der Zeit, dass die Operation Steel Walker in Kraft tritt. Fortan ist man also damit beschäftigt, den Mech-Prototypen unter realen Bedingungen zu erproben. Prinzipiell birgt diese Vorgeschichte einiges an Potenzial, um einen interessanten Plot für das Spiel zu ermöglichen, obwohl das Terroristen-Szenario meiner Meinung schon ziemlich ausgelutscht ist. Leider entwickelt sich die Story während des Spiels aber nicht wirklich weiter. Suche und zerstöreDas Weiterführen der Geschichte obliegt einzig den Briefings vor jeder Mission. Die Missionen an sich laufen immer nach Schema F, und wie im Briefing geplant ab. Sie bieten daher keine Überraschungen und nur wenig Abwechslung.Eigentlich geht es immer nur darum, alle Wegpunkte abzuarbeiten und alle Gegner im Einsatzgebiet auszulöschen. Sonderziele zu vernichten, oder Geiseln zu befreien sind im wesentlichen die einzigen Dinge, die von Mission zu Mission variieren. Mit insgesamt neun Mission und einem Tutorial ist Steel Walker nicht gerade üppig ausgestattet. Auch die Länge der einzelnen Missionen ist relativ kurz, alleine weil die Level sehr überschaubar sind. Schon an dieser Stelle dürfte klar sein: Man bekommt bei Steel Walker recht wenig für sein Geld. Arcade-MechWer darauf gehofft hat, mit diesem Spiel eine Mech-Simulation a la MechWarrior vorzufinden, hat sich geschnitten. Obwohl Rumpf und Geschützturm separat bedient werden, ist die Steuerung recht actionlastig. |
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Steel Walker
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