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Penumbra - Im Halbschatten Episode 1
Point&Click Adventure
von Kalypso Media
PCMärz 2007
  Infosheet News (6)

Test

Screens (13) Downloads (1)  

Bewertungen

GameCaptain
78 %
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Magazine: -
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Screenshots zum Test

Screen 1
Was erwartet uns dort unten?
Screen 2
Die Freiheit scheint so nah und ist doch so fern
Screen 3
Davon gibt es hoffentlich nicht noch mehr
Screen 4
Diese Blutspuren verheißen nichts Gutes

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Aktuellste News zum Spiel


Anfang März veröffentlichte Kalypso Media den Prolog zu ihrem Mystery-Adventure Penumbra – Im Halbschatten kostenlos im Internet. Die rund dreißigminütige Demo sollte interessierten Spielern Lust auf mehr machen. Das Spiel selbst wird in drei Episoden erscheinen, wovon wir die erste nun testen konnten.

Was hast du getan, Vater?

Das Schicksal meint es nicht gut mit dem jungen Physiker Philipp. Nach dem mysteriösen Tod seiner Mutter erhält er einen Brief seines vor langer Zeit verstorbenen Vaters Howard. Der Brief enthält den Schlüssel zu einem Schließfach und die Aufforderung, den Inhalt des Faches, ein Buch, zu vernichten. Sofort macht sich Philipp auf den Weg. Doch anstatt sich an die Anweisungen seines Vaters zu halten, untersucht er das Buch. Die darin enthaltenen Aufzeichnungen kann er nicht entziffern...bis auf einige Koordinaten, die auf einen Ort in Grönland hinweisen. Da dies der einzige Bezugspunkt zu seinem Vater ist, trifft Philipp die folgenschwere Entscheidung, nach Grönland zu reisen. Endlich in der Eiswüste angekommen, wird der junge Wissenschaftler von einem Schneesturm überrascht. Mit letzter Kraft erreicht er eine Luke im Boden und steigt hinab. Schon bald stellt Philipp fest, dass er sich in einer alten Mine befindet, die zunächst einen verlassenen Eindruck macht. Doch der Schein trügt und fortan hat Philipp drei Ziele: Überleben, die spannenden und düsteren Geheimnisse der Mine und seines Vaters lüften und einen Weg hinaus finden.

Ein neues Adventure-Gefühl

Die Geschicke des Physikers übernimmt der Spieler aus der Ego-Perspektive. Anders jedoch als bei bekannten Point & Click-Adventures besteht die Spielwelt in Penumbra – Im Halbschatten nicht aus einzelnen Standbildern, sondern aus einer 3D-Welt wie in einem Ego-Shooter. Doch dies ist nicht der einzige Unterschied zu bisherigen Adventures. Um ein authentisches Spielgefühl zu schaffen, lassen die Entwickler den Spieler fast alles, was nicht niet- und nagelfest ist, manipulieren sowie sehr viel Arbeit selbst verrichten. Da reicht es nicht, auf eine Tür zu klicken, um einen neuen Raum zu betreten. Im Gegenteil muss die Tür in der Mitte des Bildschirms zentriert werden, woraufhin ein Cursor in der Form einer Hand erscheint. Dann hält der Spieler die linke Maustaste gedrückt und schiebt die Maus nach oben, um die Tür zu öffnen. Befindet man sich einmal auf der Flucht (SHIFT +W), kann man auf diese Art und Weise auch regelrecht in einen Raum hineinstürmen.
Auf der Flucht? Genreuntypisch gibt es in Penumbra auch (nicht-menschliche) Gegner. Leider lässt die innovative Steuerung den Spieler bei Konfrontationen etwas im Stich. Kommt es zum Kampf, so attackiert der Spieler beispielsweise mit einem Hammer, indem er die linke Maustaste gedrückt hält, die Maus nach links zieht, um auszuholen und schließlich schnell nach rechts zieht, um einen Schlag auszuführen. Genauso kann der Schlag von rechts nach links ausgeführt oder die Waffe ruckartig nach vorne gestoßen werden. Dies dauert jedoch meist zu lange, so dass die flinken Gegner eine echte Herausforderung sind. Es gibt aber auch eine automatische Kampffunktion, bei der das Ausholen entfällt.
Um daher nicht vorschnell den virtuellen Tod zu sterben, hat man mehrere Alternativen. Erstens kann der Schwierigkeitsgrad, der nur Einfuß auf die Kämpfe hat, auf die einfachste der drei Stufen eingestellt werden. Zweitens kann man den Kämpfen komplett aus dem Weg gehen, indem man die Dunkelheit in den Minenkomplexen ausnutzt und an den Gegnern vorbeischleicht oder vor ihnen wegrennt. Drittens kann der Spieler die Objekte in der Umgebung nutzen, um sich seine Feinde vom Leib zu halten. Gasflaschen können zur Explosion gebracht oder Gegenstände aus luftiger Höhe fallen gelassen werden. Sollte Philipp schließlich einmal zu Schaden kommen, so kann er in seinem Inventar, dass über TAB zu erreichen ist, auf begrenzt vorhandene Schmerzmittel zurückgreifen. Alternativ wartet Philipp bis er sich regeneriert hat. Neu laden kann man nicht, da es kein manuelles Speichern gibt. Immerhin sind die Rücksetzpunkte fair positioniert.
 
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