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Test: Ascension to the Throne
Frogster serviert uns einen Mix aus Rollenspiel und Rundenstrategie zum günstigen Preis
Alexander sieht gut aus, befindet sich im besten Alter, bringt jede Frau von hier bis nach Feuerland zum schmelzen, und ist ganz nebenbei noch Oberhaupt vom Königreich Airath. Das ist die gute Seite der Geschichte. Doch wo viel Licht ist, da ist naturgemäß auch viel Schatten. Irgendeiner seiner engsten Verbündeten hat ihn verraten, und King Alex wurde von einem magischen Zauberspruch in ein fremdes, unwirtliches Land teleportiert. Dort ist er ganz auf sich allein gestellt. Weil Alexander aber keine schlaffe Socke ist, nimmt er sich vor, dem Land zu entfliehen, nach Airath zurückzukehren, und seinen Thron zurückzuerobern. Wahrlich keine leichte Aufgabe!Per Shootersteuerung durch ein garstiges LandNachdem ein kurzes Intro das oben beschriebene Schicksal verdeutlicht hat, kann der Feldzug starten. In der 3rd-Person Ansicht bewegt sich der Protagonist mittels klassischer Shootersteuerung (WASD+Maus) durch die virtuelle 3D-Welt. Diese unterteilt sich generell in zwei verschiedene Spielmodi: Den Echtzeitmodus und den Rundenmodus. Im Erstgenannten wird die Spielwelt erforscht, mit NPCs kommuniziert, sowie Soldaten angeworben und allerhand Zauber zugekauft. Das rundenbasierte Zugsystem kommt nur beim Austragen der Konflikte zum Einsatz. Hier wechselt das Programm von der Schulterperspektive in eine Rundumsicht.Durchstreift man in Echtzeit die Spielwelt so stehen an den verschiedensten Plätzen NPCs. Diese sind nicht zu übersehen, da jeder ansprechbare Charakter ein überdimensional großes Ausrufezeichen verpasst bekommen hat. Jeder dieser mitteilungsbedürftigen Personen versorgt einen nach einem kleinen Schwätzchen mit diversen Quests. Diese kleinen Missionen wurden genretypisch gestaltet: Ungeheuer töten, Personen retten, Gegenstand auftreiben ... Nachdem eine Quest erfüllt bzw. Gegner getötet wurden, gibt es des Rollenspielers typische Belohnung: Erfahrungspunkte. Genug davon gesammelt und Alexander steigt eine Stufe auf. Bei jedem Stufenaufstieg kann man eine gewisse Anzahl Punkte auf die Bereiche Gesundheit (erhöht die Lebensenergie), Schaden (legt fest wie stark man zuschlägt), Zauberkraft ( Indikator für die Effizienz der eingesetzten Zauber) und Magieresistenz (Widerstandskraft gegenüber jeglicher Art von Magie) aufteilen. Rundenstrategie lightNatürlich kann eine Person allein nicht gegen Heerscharen von Feinden bestehen. Deshalb besteht die Möglichkeit an verschiedensten Stellen im Spiel Gefolgschaft für die Armee anzuheuern. Von einfachen Bauern samt Mistgabeln bis hin zu hünenhaften Zyklopen gibt es eine breitgefächerte Auswahl (insgesamt 30) an Truppentypen. Diese werden innerhalb von Städten bzw. in speziellen Gebäuden außerhalb befestigter Anlagen rekrutiert. Welchen Truppentyp man führen kann, ist abhängig vom Goldvorrat und dem Autoritäts-Skill. Je höher, desto mächtigere Vasallen schließen sich einem an. Summa sumarum kann man bis zu zehn Truppentypen in die Armee aufnehmen, das nötige Kleingeld und genug Autorität vorausgesetzt.So streift man dann also durch das Land und ist bestrebt eine schlagkräftige Truppe um sich zu scharen (die man im Echtzeit-Modus aber nicht sieht). Naturgemäß ist so eine mittelalterliche Welt auch mit allerlei Gesocks besiedelt, das einem ans Leder will. Spaziert man also im Echtzeitmodus umher, sind etwaige Feinde schon von weitem zu sehen. Nähert man sich diesen, erkennt man anhand eines blinkenden Kreises die Grenze ab wann der Rundenmodus beginnt. Betritt man diesen Kreis wird einem angezeigt, mit wie vielen Gegnern man es zu tun bekommt. Nun hat man ein letztes Mal die Möglichkeit zu wählen ob die Schlacht beginnen soll, oder ob man sich dann doch noch einmal zurückzieht und Verstärkung rekrutiert. Entscheidet man sich für letzteres, kann man sich alle Zeit der Welt lassen, die Gegner bleiben innerhalb der blinkenden Grenze und sind nicht in der Lage einen zu verfolgen. Entscheidet man sich dafür ein Gefecht zu starten, schaltet das Spiel in den Rundenmodus um. Die beiden Armeen stehen sich auf einem gerasterten Schlachtfeld gegenüber, und anhand des Geschwindigkeitswertes der einzelnen Einheiten berechnet das Programm die Zugreihenfolge. Je nach Einheit kann man Nahkampf, Fernkampf oder Magie einsetzen. |
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