Du bist nicht eingeloggt. | LOGIN / REGISTRIEREN und OHNE PopUps DUKATEN SAMMELN
CONTENT EINSENDEN

Test: Silent Hunter 4

Rohr 1 und 2, Feuer frei!
 Silent Hunter 4
Echte Marinesimulationen lassen sich ja bekanntlich an einer Hand abzählen, im Grunde hält Ubisofts U-Boot-Sim-Reihe Silent Hunter ziemlich allein die Fahne hoch. Jetzt geht es wieder auf Feindfahrt. Ob die Macken des Vorgängers geblieben sind und die Fassade nur aufgefrischt wurde, dass erfahrt ihr hier.

Volle Fahrt voraus!

„Feindlicher Zerstörer gesichtet!“, ruft die Wache durch die Bordanlage. Der Geleitschutz einer japanischen Transportflotte kommt in Sichtweite. Der Kommandant wittert seine Chance auf einen großen Fang. „Seerohrtiefe! Alle Mann auf Kampfstation!“ Die Alarmglocken schellen, der Stahlkoloss senkt sich ab und ist nach kurzer Zeit im Meer verschwunden.
„Periskop ausfahren!“ Der Skipper wendet sich zum Seerohr und schaut in die Öffnung. Noch hat die Besatzung des Zerstörers keine Ahnung. Auf gleich bleibendem Kurs zieht das Kriegsschiff durch das Wasser. Dahinter sind die ersten Tanker zu erkennen.
Schon ein paar Stunden lag das U-Boot hier auf der Lauer. 90 Grad zum vermuteten Kurs des Konvois. Langsam passieren die Zerstörer das U-Boot. Plötzlich ändert ein Zerstörer seinen Kurs und kommt direkt auf das U-Boot zu.
„Wir wurden entdeckt!“, schreit der Kommandant. „Langsame Fahrt voraus! Neuer Kurs 0-9-0! Neue Tiefe 150 Fuß!“ Der Zerstörer kommt weiter auf das U-Boot zu. Nach einiger Zeit stoppt der Stahlsarg. Nur das Piepen der Horchpeilung, das vom Zerstörer ausgeht, ist noch zu hören. Der Zerstörer kommt näher. Die Peilungen kommen in immer kürzeren Abständen. Das kleine Ausweichmanöver hat nichts genutzt und der Feind ist gefährlich nah.
„Volle Fahrt voraus!“, der Kommandant will fliehen. Doch im gleichen Moment fallen schon die ersten Wasserbomben ins Meer. Explosionen erschüttern das U-Boot. Wasser tritt ein. Noch ist es aber nicht gefährlich. Im Zickzack flieht das kleine Unterseeboot und sinkt dabei immer tiefer. Täuschkörper werden ausgestoßen und die Maschinen gestoppt. Jetzt heißt es Abwarten…

Diesmal im Pazifik

Nachdem im Vorgänger der U-Boot-Krieg im Atlantik abgehandelt wurde, geht es jetzt in die Weiten des Pazifiks. Als amerikanischer U-Boot-Kommandant muss der Spieler jede Menge japanischer Kähne versenken. Start der komplett dynamisch erzeugten Kampagne ist der 10. Dezember 1941, spätere Eintrittspunkte sind auch möglich. Kurz nach dem Angriff der Japaner auf Pearl Harbour und dem Beginn einer groß angelegten Offensive des Kaiserreiches im gesamten Pazifikraum, wird man auf seine erste Feindfahrt geschickt.
Eine Geschichte existiert hier nicht, ebenso wie Zwischensequenzen. Lediglich der zeitliche Ablauf des zweiten Weltkrieges im Pazifik ist durch Nachrichten, die man erhält, abgebildet. Der Rest wird dynamisch erzeugt. Jeder Einsatz ist damit anders, auch wenn man die Karriere hundertmal neu startet. Zu den Aufgaben gehören Patrouille-Missionen in zugewiesenen Einsatzgebieten, das Aufnehmen abgeschossener Piloten, der Transport von Geheimagenten oder das Einschleichen in feindliche Häfen, um den Geheimdienst mit frischen Photos zu versorgen.
Für den schnellen Spielspaß wurden aber auch zusätzlich einzelne Missionen dazugepackt, in denen man große Seeschlachten, wie die von Midway, nachspielen kann. Im Gegensatz zum Vorgänger, ist die Anzahl dieser Einsätze aber etwas geschrumpft. Lediglich elf Missionen dieser Art sind vorhanden. Neu hinzugekommen sind komplett durchgestylte Feindfahrten, die wie die sonst dynamisch generierten Fahrten gespielt werden. Wem die Kampagne also zu langweilig ist, der kann hier schnelle Action erleben.
In Sachen Mehrspieler ist Silent Hunter 4 auch ordentlich ausgestattet. Acht Spieler im LAN und vier im Internet können im Koop- und Deathmatch-Modus antreten. Hier dürfen alle Einzelspieler-Spielmodi auch zusammen gespielt werden. Im Gegeneinander-Modus stehen fünf Missionen zur Auswahl, in denen man auch mit einem Zerstörer auf U-Boot-Jagd gehen kann. Allerdings kann dieser Modus nicht annährend Destroyer CommandWeitere Infos ersetzen, dass mit Silent Hunter 2Weitere Infos zusammen auf den Markt kam und einen gemeinsamen Multiplayer-Modus hatte. Das Feature hier ist allenfalls ganz nett, mehr aber auch nicht.

Feindfahrt

Für den Kampf stehen dem ambitionierten Schiffeversenker sechs amerikanische U-Boot-Klassen zur Verfügung. Jeder Stahlsarg hat dabei so seine Eigenschaften. Groß mit vielen Torpedos, geringer Geschwindigkeit und Wendigkeit oder doch lieber schnell, klein und mit wenig Bewaffnung? Das liegt ganz am Spielstil des Spielers und natürlich am Ansehen, denn ein grünschnäbliger Anfänger bekommt kein hochmodernes U-Boot. Besagtes Ansehen erwirbt man durch das Erfüllen der Einsatzziele und das Versenken möglichst vieler japanischer Kriegs- und Handelsschiffe. Mit dem gewonnen Prestige kann man aber nicht nur ein neues Boot anschaffen, auch Ausrüstungsgegenstände wie ein größeres Deck- oder Flakgeschütz werden mittels Ansehen erworben.
Zuletzt darf man auch seine Crew mit Beförderungen auszeichnen, um die Leistung der U-Boot-Besatzung zu steigern. Während man im Vorgänger aber oftmals durch erschöpfte Besatzungsmitglieder genervt wurde, gibt es auf den neuerlichen Feindfahrten kein derartiges Verhalten mehr. Hier werden nur noch drei Wachen eingeteilt, die sich während des Tages abwechseln. Insofern hat man das Klagen der Fans erhört. Zusätzlich werden bestimmte Crewmitglieder noch für den Dienst am Flakgeschütz oder im Reparaturteam eingeteilt, im Schadensfall verlassen dann die Matrosen ihren Posten und gehen an die entsprechende Arbeit.

Stahlsarg

In Silent Hunter 4 wird das U-Boot, genau wie in den Vorgängern, in verschiedene Bereiche eingeteilt. Zu Beginn findet man sich immer in der Zentrale wieder, dem Ausgangspunkt für alle Entscheidungen unter Wasser. Von hier gelangt man zum Periskop, der Karte und zur Brücke, von der man zum Deck- und Flakgeschütz gelangt. Jeder der Bereiche ist auch über eine entsprechende F-Taste erreichbar.
Screen 1
Heilloses Durcheinander. Die Schlacht von Midway.
Screen 2
Das Crewmanagement gehört zu den schwierigeren Teilen.
Screen 3
Wir laufen aus Pearl Harbor aus.
Screen 4
Der erste Abend auf See.
Screen 5
Ein Schlachtschiff wird ein Opfer unserer Torpedos.

Ähnliche Tests


Enigma - Rising Tide
29%

Patrol Torpedo Boats – Knights of the Sea
63%

Destroyer Command
84%

Silent Hunter 5
68%

Sub Command
80%

Silent Hunter 2
79%

Werbung

Silent Hunter 4

Packshot
Marine-Simulation
von Ubisoft
USK-Freigabe ab 12 Jahren
PCMärz 2007

Alle Infos zum Spiel   Preisübersicht

will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)

Bewertungen zum Spiel

GameCaptain
83 %
Test lesen
Magazine
86 %
Übersicht
Unsere Leser
73 %
Übersicht
Deine
70 %

Du bist nicht registriert/eingeloggt!

News zum Spiel

08.08.09
PC
Silent Hunter 5 enthüllt
22.10.08
PC
Gerücht: Silent Hunter 5 in Arbeit
30.10.07
PC
AddOn zu Silent Hunter 4 angekündigt
17.04.07
PC
Silent Hunter 4 - Patch lässt selbst erstellte Spielstände absaufen
05.03.07
PC
Silent Hunter 4 - Klar Schiff zum Gefecht

Letzte Screens zum Spiel



 
Partner: 3DCenter
DVD-Spiel-Film.de
GamePilot
Konsolendealz
MMORPG
McMedia IE-Shop
PCGamesDatabase
PlayMore.de
PS3-Test
Speedmaniacs
SpieleRadar.de
trickz.de
TweakPC
Xchar Games News


Die Verantwortung für die Inhalte der gelinkten Seiten liegt bei den jeweiligen Seitenbetreibern und wird nicht von GameCaptain übernommen!
Names, trademarks and copyrights are the property of the originating companies.

copyright 1999-2011 Maiwald & Benne GbR, Jörg Benne

75 4