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Test: North & South Pirates
Kann North and South Pirates das Spielspaß-Schiff entern?Piraten sind in. So einfach ist das, denn wie sollte man sonst Phänomene wie die Piratenpartei oder einen dritten Teil von Fluch der Karibik erklären? Auch Atari scheint das erkannt zu haben und schickt North & South Pirates in die Seeschlacht. Kann es mit großen Kreuzern wie Pirates! oder Tortuga – Two Treasures mithalten oder ist es nur eine kleine Fischerschaluppe?Geschichtsunterricht?North & South Pirates spielt in der Zeit des amerikanischen Bürgerkrieges, irgendwo in den Südstaaten. Eine Schiffsarmada der nördlichen Staaten hat die Handelshäfen des Südens blockiert, was der Piraterie und dem Schmuggel zu dieser Zeit entgegenkommt. Als Abraham Gray macht sich der Spieler auf, sein Glück im Handel oder im Kampf zu suchen. Im Laufe des Spiels muss er sich zudem entscheiden, ob er für die Konföderation oder für die Union als Spion arbeiten will.Dabei kann er entweder die zahlreichen Nebenaufträge erfüllen, um seine Haushaltskasse aufzubessern, oder der Storyline folgen. Aufträge erhält man entweder von den Gouverneuren großer Städte oder aber von kleinen Händlern, die man am Hafen trifft. Dummerweise lässt das Spiel nur eine aktive Mission zu, so dass man nicht mehrere Aufträge gleichzeitig erfüllen kann. Wildes GekloppeBis man jedoch die Hauptstory zu Ende gebracht hat, muss man eine Menge Kämpfe gegen allerlei Gesindel überstehen. Schon in den ersten Minuten des Spiel wird klar, dass sich die Entwickler von Akella hauptsächlich auf den Action-Part konzentriert haben: Denn in North & South Pirates geht gar nichts, wenn man kein Schiff entern, keine haufenweise anstürmende Matrosen oder Gangster verhauen oder keine Duelle ausfechten will. Selbst der etwas karge Handelspart dient einzig und allein dazu, Geld zu verdienen, so dass sich der Spieler neue Waffen kaufen kann. Gewalt ist also – zumindest in North & South Pirates – doch eine Lösung.Das Entern eines Schiffes gestaltet sich anfangs noch als recht unterhaltsam: Zunächst muss man – ganz ähnlich wie in Pirates – mit dem eigenen Schiff gegen das gegnerische antreten. Dabei zielt und feuert man mit der Maus, während man das Schiff mit den WASD-Tasten auf dem Meer manövriert und mittels R oder F die Geschwindigkeit reguliert. Sobald das Schiff stark genug vom Kanonen- oder Raketen-Hagel beschädigt wurde, erhält man die Option das Schiff zu entern. Dabei verlagert sich das Kampfgeschehen auf das Deck des Spiels, wo der Spieler zunächst mehrere Dutzend Seeleute mit Säbel und Schießkolben besiegen muss. Dies artet zwar gerne in eine wilde Mausklickerei aus, macht aber dennoch Spaß. Sind alle Besatzungsmitglieder der Klinge oder dem Revolver zum Opfer gefallen, steht noch ein Duell mit dem Kapitän des Schiffes an, das Ähnlichkeiten zu Beat'em'Ups zeigt: Mit der linken Maustaste vollführt man einen hohen Schlag, mit der rechten einen tiefen. Die Leertaste ist zum Ducken da und mit E führt man eine Spezialattacke aus, die einen aber auch schnell ermüdet. |
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