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Test: The Elder Scrolls: Oblivion - Shivering Isles
Endlich geht das Abenteuer weiter - und zwar mit einem ganzen Land als Irrenhaus...
Die Abenteuer rund um die Sind wir nicht alle ein bisschen bluna?Nach guter alter Tradition beginnt alles mit einer Botschaft – Gerüchte berichten vom Auftauchen einer geheimnisvollen Tür, die in eine fremde Dimension zu führen scheint. Ein tapferer Recke/erfahrener Magier/gewitzter Dieb, der etwas von sich hält, darf so eine Chance natürlich nicht unbeachtet lassen und macht sich sogleich auf die vor lauter Cyrodiil-Erkundungen schon ganz löchrigen Socken.Durch die Tore des Wahnsinns (der Name ist hier wirklich Programm) betritt man nach ersten Prüfungen die Shivering Isles, das Reich des Daedra-Fürsten Sheogorath. Der Gute ist reichlich gaga, genau wie der überwiegende Rest seiner Untertanen. Sadistisch, manisch depressiv, paranoid oder einfach nur komplett verrückt – auf den zitternden Inseln haben eigentlich alle mehr oder weniger einen an der Klatsche ;) In den Storymissionen muss man dann nach und nach die Gunst Sheogoraths und seiner führenden Vasallen gewinnen. Eine wichtige Rolle spielen dabei die beiden großen Fraktionen des Hofstaats: Dunkle Verführer und Goldene Heilige, aus den beiden Landesteilen Dementia und Mania. Die einen sind schon durch ihr Äußeres offensichtlicher bösartig als ihre Rivalen, aber auch mit denen ist nicht zu spaßen. An einem bestimmten Punkt der Geschichte gilt es eine wichtige Entscheidung zu treffen (vor der man noch einen entsprechenden Hinweis erhält, um gegebenenfalls speichern zu können), ansonsten arbeitet man aber zwangsläufig mit bzw. gegen beide Gruppierungen, je nach aktuellem Stand der Dinge. Die haben nicht alle Tonkrüge im SchrankBei der Gestaltung der Storyquests waren die Entwickler recht kreativ und haben die Verschrobenheit der Charaktere gut miteinbezogen, auch wenn typische „Finde Gegenstand XY und bringe ihn mir“-Aufträge manchmal etwas Überhand nehmen. Letzteres stört kaum, schon allein durch das erfrischend verrückte Drumherum. Da soll man etwa begleitet von einem Folterknecht in der Hauptstadt Neu-Sheoth Personen wegen eines Komplotts „befragen“ und Verdächtigen auflauern, unterstützt die Truppen des Fürsten im Kampf gegen feindliche Angriffswellen, nutzt zur Erkundung eines Gebiets bewusstseinserweiternde Mittelchen (inklusive unangenehmen Entzugserscheinungen), oder beschafft aus verschiedenen verzweigten Tunnelsystemen die nötigen Zutaten, um den selbst ausgesuchten Teilen eines hässlichen Torwächters Leben einzuhauchen – Frankenstein lässt grüßen.Schon diese Hauptmissionen werden den geneigten Reisenden eine ganze Weile gut unterhalten, aber das Salz in der Suppe sind einmal mehr gerade auch die zahlreichen Nebenaktivitäten mit großzügigen Belohnungen. So kann man unter anderem einem lebensmüden Bürger behilflich sein (es muss wie ein Unfall aussehen…), Ausstellungsstücke für ein Kuriositätenmuseum sammeln oder andere skurrile Objekte aufspüren, damit die armen Irren wieder ruhig schlafen können. |
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