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Test: Rush for Berlin - Rush for the Bomb
Schon wieder ein Wettlauf im zweiten Weltkrieg
Rush for Berlin (RfB) war gestern - im gleichnamigen Addon starten wir nun den Rush for the Bomb (RftB). Konnte das Entwicklerteams Stormregion (u.a. S.W.I.N.E. , Codename Panzers ) das Addon so spannend wie das Hauptspiel gestalten?. Geschichtslehrer bitte weghörenSchon im Hauptprogramm wurde die Geschichte des 2. Weltkrieges mit einigen gewollten künstlerischen Freiheiten auf den Kopf gestellt. Natürlich sollte man daher das Addon auch nicht so Bierernst nehmen. Der Rush auf die besagte Bombe stellt nämlich den Run auf das fiktive Atombombenprogramm der Deutschen dar. Die Pläne dazu hat die Fünfte Kolonne der Achsenmächte aus streng geheimen Daten des Manhattan-Projektes der Amerikaner gestohlen. Nun wäre es für die Deutschen theoretisch möglich eine A-Bombe zu bauen. Aber auch nur theoretisch, denn die Pläne müssen erst einmal nach Berlin. Um dieses Unterfangen zu realisieren, muss man die neue Deutsche Kampagne siegreich beenden. Auf Seiten der Alliierten gilt es in deren neuer Kampagne das Wettrennen um die Pläne zu gewinnen und die Deutschen die Bombe nie bauen zu lassen.Insgesamt zwölf neue Missionen bietet das Addon. Dabei sieht man auch einige neue Schauplätze. So hat man im verschneiten Norwegen zu tun oder bestreitet Häuserkämpfe in Barcelona. Und selbst als an Jürgen Drews, den selbst ernannten König von Malle, noch gar nicht zu denken war, hatten die Einwohner Mallorcas schon ihren Ärger mit den Deutschen. Die fiktive Story des Addons geht nämlich so weit, dass auch Mallorca zwischen den Deutschen und Alliierten hart umkämpft ist. Commandos lässt grüßenNatürlich bleibt das Spielprinzip des Hauptprogramms auch im Addon erhalten. Die einzige, immer knappe Ressource ist und bleibt die Zeit. Für diese kann man sich – meist erst nach Einnahme entsprechender Gebäude – die eine oder andere zusätzliche Einheit erschaffen lassen. Im Grunde ist man aber immer mit nur wenigen Männern und Fahrzeugen unterwegs. Hau-drauf-Aktionen des Spielers werden wieder gnadenlos mit einem „Einsatz fehlgeschlagen“ bestraft. Vielmehr geht es darum, mit einer cleveren Taktik, quasi in bester Commandos-Manier, die gut gestrickten Missionen siegreich zu bestreiten. Einige Missionen, wie die der Infiltrierung einer Werft, erinnern dann auch vom Aufbau tatsächlich an den Taktik-Klassiker Commandos .Die Missionen wurden von den Entwicklern mit ca. 30 bis 60 Minuten reiner Spielzeit veranschlagt. Diese braucht man auch, da vorsichtiges Herantasten die beste Methode zum Sieg ist. Überall auf den Maps lauern Gefahren in Form von versteckten Artilleriestellungen oder in Häusern verschanzten Soldaten. Der knackige Schwierigkeitsgrad wurde auch konsequent beibehalten. Selbst auf Easy hat man bereits die eine oder andere Nuss zu knacken. Wer auf schwer spielt ist entweder ein Zocker-Profi vor dem Herrn oder einfach nur ungemein Frustresistent. |
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