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Test: Ufo Extraterrestrials

Endlich ein würdiger XCOM Nachfolger?
 
Viele haben es versucht, wie AltarGames mit ihrer UFO-After-Reihe, aber keiner konnte ein wirklich gutes Remake des Klassiker UFO hervorbringen. Nun haben die Entwickler von Chaos Concept ihren Versuch eines würdigen Nachfolgers fertig. Mit XCOM-LookAndFeel und vereinfachtem Konzept wollen sie uns für UFO: Extraterrestrials begeistern. Was euch erwartet, erfahrt ihr hier.

Die Geschichte wiederholt sich

Immer wieder die Erde gegen böse Aliens zu verteidigen war auch den Damen und Herren von Chaos Concept zu langweilig. Deshalb wurde die Geschichte auf die Menschenkolonie Esperanza verlagert, alles andere ist allerdings gleich geblieben.
Nachdem sich die Kolonisten ein paar Jahren Ruhe gönnen konnten, wird ihr friedliches Dasein durch das Herannahen außerirdischer Invasionsstreitkräfte gestört, die kurz zuvor die Erde unterjocht haben. Damit die Esperanzaner nicht das Schicksal der Erdlinge teilen, wird kurzerhand die Counter Alien Force(CAF) gegründet, die sich der außerirdischen Bedrohung annehmen soll. Finanziert wird das ganze durch die Staaten des Planeten, die natürlich auf eine gute Arbeit der CAF hoffen. Als Chef der Truppe sollte man sich deshalb bemühen, die Himmel über Esperanza von den kleinen, grünen Männchen freizuhalten, weil sonst der Geldhahn zugedreht wird. Über den Realismus dieses Spielprinzips kann man sich, angesichts der drohenden Unterwerfung bzw. Ausrottung durch Aliens, streiten.
Die Kampagne ist relativ dynamisch und kann somit auch immer wieder neu gespielt werden. Feste Missionen gibt es hier nicht. Auch storytechnisch passiert nicht viel, außer man zählt die Informationen über die Aliens hinzu. Neben der Kampagne bietet UFO:ET keine weiteren Extras. Kein Gefechtsmodus und kein Mehrspielermodus.

XCOM-Flair

Wie im guten, alten UFO befindet man sich die meiste Zeit im Orbit um den Planeten Esperanza und hält Ausschau nach fliegenden Untertassen. Von hier aus verwaltet man zusätzlich seine Basen, Soldaten, Produktion und Forschung.
Im Gegensatz zum Original wurde an den Management-Funktionen kräftig eingespart bzw. vereinfacht. Forschung, Produktion und die Verwaltung des Außenteams werden nur in der Hauptbasis abgewickelt. Andere Basen dienen nur der besseren Abdeckung der Flugabwehr feindlicher Raumschiffe.
Im Managementbildschirm werden die Basen, ganz wie damals, in einer Top-Down-Ansicht dargestellt und in Räume unterteilt. Jeder Raum bietet andere Möglichkeiten und nutzt eine gewisse, quadratische Fläche. Neben dem Standardprogramm wie Energieversorgung, Hangar, Quartiere oder Hospital, deren Funktionen ziemlich klar sind, hat man noch die Wahl zwischen Laboren für die Erforschung neuer Technologien, Untersuchungsräumen für tote Aliens, Produktionsstätten für Equipment und verschiedene Verteidigungseinrichtungen wie z.B. die Raketenabwehr.
Anders als im Klassiker oder in den Spielen von Altar Games, müssen hier keine Wissenschaftler oder Techniker extra rekrutiert werden, jeder erbaute Raum dieser Art bringt zehn Mitarbeiter mit, die auf Forschungsprojekte bzw. Produktionen verteilt werden können. Wie schon gesagt, kann man das nur in der Hauptbasis erledigen, ebenso wie das Ausrüsten und Zuweisen der Soldaten. Das ist wie im alten XCOM. Soldaten haben ein Inventar und können mit verschiedenen Waffen und anderen Ausrüstungsgegenständen wie Granaten, Medikits uvm. ausgestattet werden. Zu Beginn kann man nur auf einfache Waffen wie das Gewehr oder die Shotgun zurückgreifen. Später kommen dann noch verschiedene Laserwaffen und andere SciFi Spielereien hinzu. Hier macht sich eine Stärke von UFO:ET bemerkbar, der große Technologiebaum.
Neben Soldaten darf der Spieler auch Fahrzeuge ins Gefecht führen, die er leichter ersetzen kann, als seine Kämpfer. Auf dem Markt kann man nämlich neues Equipment einkaufen bzw. gesammelte Artefakte oder überschüssiges Material wieder verkaufen, ein willkommenes Nebeneinkommen. Neue Rekruten bekommt der Chef der CAF allerdings nur ab und zu zugewiesen, selbst ausbilden ist nicht drin.
Die Oberfläche ist in UFO:ET sehr einfach und übersichtlich gehalten, zusammen mit den Automatisierungen ist das Spiel sehr einfach zu handhaben. Hier liegt aber auch das Problem, denn es ist nicht jedermanns Sache, wenig zu tun.
Screen 1
Der Planet Esperanza, ziemlich flach nicht wahr?
Screen 2
Der Basenbau erinnert an das Original.
Screen 3
Eine Untertasse wird von uns unter Beschuß genommen.
Screen 4
Im Ausrüstungsbildschirm kann man auch das eigenwillige Design bewundern.

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Ufo Extraterrestrials

Packshot
Strategie
von Paradox Entertainment
USK-Freigabe ab 12 Jahren
PCJuli 2007

» Alle Infos  » Preisentwicklung

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