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Test: Die Sims Tiergeschichten
Soap-artige Verwicklungen und liebenswerte vierbeinige Mitbewohner treffen auf typische Elemente der Sims-Reihe. Aber rechtfertigt das schon den Kauf?
Nachdem EA mit den Lebensgeschichten schon ein eigenständiges, storybasiertes Die Sims-Spiel auf den Markt brachte, wird dieses Konzept nun weitergeführt. Und welches Thema würde sich da in Zeiten von Nintendogs und Co. eher anbieten als die lieben Vierbeiner? Fehlt eigentlich nur noch Knut… Immobiliensorgen und Katzenhaare in der SuppeWie der Quasi-Vorgänger basiert auch Die Sims Tiergeschichten auf dem technischen und spielerischen Grundgerüst von Die Sims 2 , setzt seinen Schwerpunkt jedoch nicht auf das sonst zentrale freie Spiel, sondern hauptsächlich auf zwei „missionsbasierte“ Storys, von denen man eine erneut erst im Verlauf der anderen freischaltet.Geschichte Numero eins berichtet von Malerin Alice Weiß und ihrem Dalmatiner Sam, die wegen Geldsorgen um ihr Zuhause bangen müssen. Nur Sams Sieg bei einem hoch dotierten Wettkampf kann die beiden vor dem Rauswurf bewahren. Stefan Rommel, Hauptdarsteller der anderen Episode, ist ein ambitionierter Koch, der gerade mit dem Catering für einen großen Maskenball beauftragt wurde. Ein willkommener Karriereschub – bis ihm eine samtpfotige Lady und ein neuer Widersacher dazwischenfunken. Aber vielleicht hat zumindest Kätzchen Divas Einzug auch seine guten Seiten… Natürlich dürfen mal wieder die üblichen Beziehungskisten und zwischenmenschlichen Rivalitäten nicht fehlen. Diese nehmen teils fast schon etwas Überhand und die namensgebenden Tiere werden leider etwas in den Hintergrund gedrängt. Sehr einsteigerfreundlich – Für Profis dagegen kaum geeignetFalls gewünscht, darf vor dem Spielstart ein Tutorial absolviert werden, das aber eigentlich nur für blutige Anfänger von Bedeutung sein wird. Der Rest kann getrost sofort loslegen, denn die Abläufe im Spiel sind alles andere als kompliziert und werden zudem stets von nützlichen Hinweisen begleitet.Die Sims haben hier zwar auch die bekannten Grundbedürfnisse wie Hunger oder Spaß, agieren aber allein gelassen sehr selbstständig und hauen sich etwa bei absolutem Kohldampf ruckzuck ein Spiegelei in die Pfanne. Der Spieler muss so meist lediglich eingreifen, wenn es um das Abarbeiten konkreter Ziele geht. Denn nur dadurch lässt sich die jeweilige Story vorantreiben. Die Aufgabenstellungen sind zum großen Teil sehr einfach gehalten – so gilt es etwa, per Telefon ein Taxi für den Einkaufsbummel zu rufen, Besucher zu begrüßen, bestimmte Gegenstände in der Wohnung zu platzieren oder sich mit Bekannten zu verabreden. Das erfordert nur wenige Mausklicks in den passenden Menüs, beispielsweise in den Dialogoptionen beim Anquatschen oder den Bedienmöglichkeiten von Geräten. Wer nicht genau weiß, wo welcher Punkt zu finden ist, kann sich Tipps zur aktuellen Aufgabe einblenden lassen. Dieses kleinschrittige System ist selbstverständlich weit von der Freiheit der regulären Sims-Spiele entfernt, zumal man in den Storys unter anderem keine Umbaumaßnahmen am Haus vornehmen kann, die Charaktere nur rein äußerlich verändern darf, und auch sonst verdammt wenige Entscheidungsmöglichkeiten abseits der genau festgelegten Ziele genießt. Zwischendurch gibt es außerdem ziemlich viel Leerlauf. Oft spult man einfach per Beschleunigungstaste schnell vorwärts, bis endlich eine neue Aufgabe erscheint. |
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Die Sims Tiergeschichten

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