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Test: Space Empires V
Space Empires goes 3D. Es gibt viel zu tun.
Nach dem eher nicht so guten Vorgänger, schickt StrategyFirst auch die europäischen Spieler in ein völlig frei konfigurierbares Universum. Im rundenbasierten Stil gilt es wieder zu expandieren, zu erobern und zu erforschen. Die Entwickler bieten dafür sehr viele Technologien mit ca. 600 Einträgen, erweiterte diplomatische Möglichkeiten, selbst designbare Schiffe und sehr viele Einstellmöglichkeiten. Ob sich hinter dem Spiel ein wahrer Konkurrent für Galactic Civilizations II verbirgt, das könnt ihr hier nachlesen.FreiheitDas Freiheit manchmal nicht nur Vorteile hat, dass erfährt man auch in Space Empires 5. Denn hier gibt es keine Story, keine Kampagne oder ähnliches. Alles ist frei einstellbar, jedes Spiel ist anders. Nun gut, das hat auch wieder den Vorteil der höheren Wiederspielbarkeit. Die Geschichte wird hier mit jedem Spiel neu geschrieben. Dabei stehen noch nicht mal die verfügbaren Rassen fest. Wen man hier selbst steuert und gegen wen man kämpft, das legt man selbst fest. Vom Namen der Rasse über Einstellung der Lebensbedingungen bis hin zu Boni oder Mali, die die Rasse zu besseren oder schlechteren Kämpfern, Forschern oder Ressourcensammlern machen, kann man sehr viele Aspekte einer Rasse festlegen. Selbst eine eigene Geschichte kann hier verfasst werden.Bei der Erstellung des Spiels sind aber auch andere Faktoren wichtig. Die Größe und Form des Universums z.B., die Anzahl der Verbindungspunkte unter den einzelnen Systemen oder die Siegbedingungen. Bis zu 100 Systeme kann man hier einstellen, bei durchschnittlich sechs Planeten pro System, kommt man dann auf die stolze Anzahl von rund 600 Planeten, die man kolonisieren kann. Hat man sich erstmal durch die Konfiguration des Spiels gekämpft, kann es dann endlich losgehen. Nach etwas Wartezeit befindet man sich in der Systemansicht und schaut auf den Heimatplaneten der eigenen Rasse. Von hier aus wird der Eroberungsfeldzug geplant. Schiffe, Forschung und DiplomatieDie Systemansicht ist die Kommandozentrale des Spielers, von hier aus kommt man zur Forschung, dem Schiffsdesign, Produktion, Spionage oder Diplomatie. Bevor man aber seine Kriegs- bzw. Kolonisierungsmaschinerie in Gang setzt, sollte man seinen Planeten erstmal mit geeigneten Einrichtungen ausstatten. Zunächst benötigt man dafür aber Raffinerien, die die drei Grundressourcen fördern. Kristalle, Nahrung und Uran sind die Stoffe, die über Sieg oder Niederlage in Space Empires 5 entscheiden. Jeder Planet hat aber nur begrenzt Platz, so dass man sich schon entscheiden muss, ob man auf einem Planeten mehr forscht, ihn für den Flottenaufbau nutzt oder einfach nur um die nötigen Ressourcen abzubauen.Nachdem man bereit ist, kann man sich in den Weltraum aufmachen. Allerdings kann man noch keine Raumschiffe bauen, die muss man vorher selber designen. Dies führt gleich zum ersten Problem, denn jeder neue Schiffstyp benötigt eine aufwendige Konfiguration. So müssen Lebenserhaltungssysteme, Crewquartiere, Antrieb, Brücke und Waffen selbst platziert werden, obwohl das später eigentlich gar keine Rolle spielt. Sogar der Name und der Verwendungszweck des Entwurfs müssen festgelegt werden. Für viele ein interessantes Prinzip, für andere irgendwann ziemlich nervend. Nachdem man sein erstes Kolonisierungsschiff fertiggestellt hat, besiedelt man nun die Planeten im eigenen System und später in anderen Sternensystemen, die man über sog. Warp-Punkte erreicht. Jede Kolonie kann dabei, wie bereits erwähnt, anders ausgerichtet werden, allerdings braucht man dazu nur einen bestimmten Typ, wie Forschungseinrichtung, Raffinationskolonie, Nachschublager oder Spionagebasis auszuwählen. |
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