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Test: Dead Reefs

Alle neun Jahre geschieht auf der Insel Dead Reefs ein Mord - Fluch oder Zufall?
 Dead Reefs
Der Entwickler Streko Graphics war bisher für seine beiden eher mäßigen Render-Adventures Aura – Tor zur EwigkeitWeitere Infos und Aura 2 – Die heiligen RingeWeitere Infos bekannt. Mit Dead Reefs hat das russische Team nun einen völlig neuen Weg eingeschlagen. Zum einem wird diesmal auf ein Fantasy-Setting verzichtet und stattdessen eine Detektiv- bzw. Mystery-Story erzählt. Zum anderen präsentiert sich die Spielwelt von Dead Reefs nun in 3D.

Im Auftrag seiner Majestät

Die Bewohner der Insel Dead Reefs können nicht besonders stolz auf ihre Geschichte sein. Noch vor wenigen Generationen betätigten sich ihre Vorfahren nicht nur als Fischer, sondern auch als brutale Piraten. Vorbeifahrende Schiffe wurden auf die namensgebenden Riffe der Insel gelotst, die Besatzungen ermordet und die Ladungen gestohlen.
An einem schicksalhaften Abend suchte schließlich das Schiff eines alten Mönchordens Schutz vor einem Sturm und ankerte in einer Bucht der Insel. Der Anführer der Inselbevölkerung, Baron DeSantra, gab daraufhin den Befehl, das Schiff zu plündern. Nachdem die Piraten die Mönche niedergemetzelt hatten, fanden sie ein uraltes magisches Relikt. Seit dieser Nacht geschieht alle neun Jahre ein Mord auf Dead Reefs. Doch wenige Tage bevor der elfte Mord auf der Insel geschehen soll, stirbt ein Nachkomme des Barons, Patrick Wyndham, auf mysteriöse Weise.
Ab hier übernimmt der Spieler die Kontrolle über den Ermittlungsbeamten Amadey Finvinerro, der beauftragt wurde, die Todesumstände des jungen Patrick genauer zu untersuchen. Im nun folgenden Abenteuer muss der intellektuelle Finvinerro bald feststellen, dass auf der Insel eine Art Fluch am Werk ist und er es mit übernatürlichen Kräften zu tun hat.
Zwar ist diese Thematik nicht besonders neu und spätestens ab der Hälfte des Spiels ist ziemlich klar, worauf es am Ende hinauslaufen wird. Dennoch wird die Geschichte vor allem am Anfang spannend und abwechslungsreich präsentiert. Zudem kann das Spiel mit seinem sympathischen Hauptcharakter Finvinerro punkten, der wohl nicht ganz unabsichtlich Johnny Depp sehr ähnlich sieht. Auch erinnert die Figur des britischen Ermittlungsbeamten an Charaktere, die Depp bereits in Filmen wie From Hell oder Sleepy Hollow verkörpert hat.

Misslungene Steuerung

Gesteuert wird Finvinerro durch die 3D-Welt aus der 3rd-Person-Sicht. Jedoch erfolgt die Handhabung hier nicht wie in den meisten Adventures durch Point&Click, sondern per Tastatur. Während man Finvinerro mit WASD über die Insel lenkt, dienen die Pfeiltasten dazu, Aktionen wie untersuchen, sprechen, nehmen sowie das Inventar aufzurufen. Das klingt erst einmal nachvollziehbar, ist in der Praxis zusammen mit den schlechten Kameraperspektiven aber viel zu umständlich. Doch beginnen wir von Anfang an. Zunächst hat man die Möglichkeit per SHIFT-Taste zwischen gehen und laufen zu wechseln. Entscheidet man sich, mit dem Ermittler geruhsam die Insel zu erkunden, so schläft man entweder bald ein, wünscht sich, dass man Finvinerro in seinen Hintern treten könnte oder benötigt statt der rund 15 Spielstunden die doppelte Zeit zur Lösung des Rätsels auf Dead Reefs. Insbesondere wenn der, wohlgemerkt junge, Ermittlungsbeamte bergauf geht, kommt sein Tempo dem einer Schnecke gleich. Also wählt man alternativ natürlich die Option laufen und sprintet mit der Spielfigur über die Insel. Doch hier wird die besagte Tastatursteuerung inklusive der miserablen Kamera Finvinerro zum Verhängnis. Urplötzlich wechseln Kameraperspektiven und eine Szene wird aus einem völlig anderen Blickwinkel gezeigt. Auf diese Weise bleibt man ständig an Objekten hängen, da man sie viel zu spät sieht. Besonders in Gebäuden wird dies allzu nervig, wenn Finvinerro durch enge Korridore gelotst werden muss und Türen sowie Ausgänge auf Grund des ungünstigen Blickwinkels zwangsläufig übersehen werden.
Screen 1
Amadey Finvinerro
Screen 2
Ankunft auf Dead Reefs
Screen 3
Wer ist der Kerl auf dem Gemälde?
Screen 4
In der Stadt unterwegs

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Dead Reefs

Packshot
Klassisches Adventure
von CDV, The Adventure Company
USK-Freigabe ab 6 Jahren
PCJuni 2007

Alle Infos zum Spiel   Preisübersicht

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besitze ichbin Profi (durchgespielt)

Bewertungen zum Spiel

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News zum Spiel

17.07.07
PC
Demo zu Dead Reefs
26.05.07
PC
Dead Reefs - Mystery-Adventure mit Termin und Bildern

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