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Test: Combat Mission: Shock Force

Die USA auf Befreiungstour in Syrien.
 Combat Mission: Shock Force
Lange blieb es stumm um die Combat Mission-Serie, die viele Awards einkassierte und vor allem durch ihre taktische Tiefe und den besonderen, rundenbasierten Modus überzeugen konnte. Jetzt geht es im vierten Teil der Strategiereihe um die Wurst, die syrische Wurst. In einem fiktiven Krieg zwischen den USA und Syrien muss der Spieler sein strategisches Können auf den Prüfstand stellen. Allerdings hat der Käufer dieses Spiels so seine Problemchen mit dieser Kriegssimulation.

Kapitalismus vs. Islam

Während in Öl fördernden Ländern gerne mal interveniert wird, können andere Regime in Ruhe weiter existieren. Genau solch eine Art Intervention finden wir im fiktiven Shockforce Szenario. Die USA marschieren in Syrien ein, um die Ölreserven…äh…das Regime abzusetzen, die Bevölkerung zu befreien und um ein Terroristen unterstützendes Land weniger auf der Landkarte zu haben.
Combat Mission Shockforce ist wie seine Vorgänger ein 3D-Strategiespiel ohne Basenbau oder Ressourcenmanagement. Man kann es als Kampfsimulation bezeichnen, weil hier nicht die Action im Vordergrund steht, sondern die Strategie. Einfache Spiele können hier eine Stunde und länger dauern, wobei die Szenarien meist nur die Durchführung eines Versuchs erlauben. Verstärkungen gibt es nur, wenn sie auch geplant waren. Auf bis zu 16 km² großen Karten darf der Spieler mit etwa 50 amerikanischen und syrischen Einheiten sein Können unter Beweis stellen. Mit dabei sind natürlich die alten bekannten wie M1A1 Abrams, HumVee, T72 oder BMP.
In der Kampagne des Spiels übernimmt man die Kontrolle von verschiedenen Einheiten der NATO, eine bestimmte Persönlichkeit verkörpert der Spieler hier nicht. Stattdessen steht die Entwicklung des Konflikts im Mittelpunkt der Geschichte. Objektiv betrachtet sind die Kampagnen nur eine mehr oder weniger lose Zusammenstellung von verschiedenen Szenarien. Auch in Sachen Präsentation kommt Shockforce ohne viele Schnörkel aus. Zwischensequenzen in animierter oder gerenderter Form oder eine Geschichte mit Charakteren gibt es nämlich nicht.

Echtzeit oder Rundenbasiert?

Das ist hier die Frage und die Antwort lautet, beides. Während man im neuen Echtzeitmodus ständig neue Befehle geben kann, darf man auch auf den bekannten WeGo-Modus zurückgreifen, je nachdem was man gewählt hat, läuft das Spiel unterschiedlich ab.
Beide Modi beginnen mit der Aufstellungsphase, in der man seine Einheiten umpositionieren kann, natürlich nur in einem gewissen Bereich. Nach der Aufstellung beginnt dann die Schlacht.
Im Rundenmodus gibt man jetzt seine ersten Befehle, dabei kann man aus einem großen Pool von Anweisungen wählen. Verschiedene Bewegungsbefehle, wie langsam oder schnell, Angriffsbefehle für Hauptwaffe oder Sekundärwaffe sowie Spezialbefehle, etwa für das Aussteigen werden angeboten. Zusätzlich darf man auch Artillerie- und Luftunterstützung anfordern, was sich sehr realitätsnah verhält. Allerdings kostet die Konfiguration der Spezialangriffe Zeit, so muss der Bereich, die Dauer und die Stärke festgelegt werden.
Hat man all seinen Fahrzeugen Befehle erteilt, darf man in der Aktionsphase eine Minute zusehen, was passiert. Danach geht man in die Wiederholungsphase und sieht alles noch mal. Diese Phase kann man aber auch überspringen, so dass die Wartezeit nicht all zu lang ist. Danach geht es wieder von vor los.
Im Echtzeitmodus gibt es diese Phasen natürlich nicht. Hier werden die Befehle praktisch on-the-fly gegeben. Viel Zeit zum Nachdenken bleibt hier nicht.
In Sachen Abwechslung bietet Shockforce eine recht breite Palette an Missionszielen, ohne etwas Neues zu bieten. Meistens müssen die feindlichen Einheiten vernichtet oder ein Ort gehalten werden. Dazu gibt es dann noch Eskortmissionen oder Einsätze, in denen man einen Kampf vermeiden muss. Druck entsteht zusätzlich durch die begrenzte Spielzeit (Anzahl Runden), braucht man zu lange für seine Operation, ist das Spiel verloren. Im rundenbasierten Modus hat man allerdings alle Zeit der Welt, um seine Befehle zu erteilen.
Screen 1
Ein Abrams, die detailierten Modelle gehen in Ordnung.
Screen 2
Die Umgebungen sind karg und bieten kaum Höhepunkte.
Screen 3
Selbst in den Städten sieht es nicht so rosig aus.
Screen 4
Ein zerstörter T72.

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Combat Mission: Shock Force

Packshot
3D-Echtzeitstrategie
von Paradox Entertainment
USK-Freigabe ab 16 Jahren
PCJuli 2007

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28.07.07
PC
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18.04.07
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