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Test: Star Assault
Im Weltraum nix neues! Mit Altbekanntem wir hier um die Gunst der unterversorgten Weltraumsimulanten geworben.
| Während andere Genres monatlich mit x Titeln bedacht werden, kommt unter dem Sammelbegriff Weltraumsimulation pro Jahr bestenfalls eine Handvoll raus. Qualität anstatt Quantität könnte man nun denken, doch weit gefehlt – selten war in den letzten Jahren auch nur ein einziger Hitkandidat dabei. Und auch dieses Jahr scheinen wir wieder nicht von 08/15 Star-/Space-Sonstwas Titel verschont zu bleiben, die in letzter Zeit vornehmlich billig aus dem Osten, oder von Independent-Entwicklern eingekauft werden, um hierzulande als Vollpreisartikel vermarktet zu werden. Obwohl aus deutschen Landen, reiht Star Assault sich scheinbar nahtlos in diese Riege ein. Im Weltraum nichts neuesSchon die Hintergrundgeschichte, die in einem wenig aussagekräftigen und langweiligen Intro eingeführt wird, kommt einem nur allzu bekannt vor. Die Menschheit erobert den Weltraum; Die Menschheit trifft auf feindlich gesinnte Alienrasse (hier heißen sie Spark und das ist auch schon so ziemlich alles was man über sie erfährt); der Spieler darf als Kadett in der terranischnen Flotte den Kampf aufnehmen.Was so vielversprechend beginnt, erfüllt auch im weiteren Verlauf die Erwartungen. In dreißig relativ kurzen Missionen, die auf drei Sternensysteme verteilt sind, darf man es mit den Spark aufnehmen. Die Geschichte wird im wesentlichen durch die Briefings vorangetrieben, welche sowohl in geschriebener, als auch gesprochener Form vorliegen. Die Missionen selber könnten simpler nicht sein. In der Regel gibt es einen einzigen Wegpunkt, an dem man eine bestimmte Aufgabe zu erledigen hat. Meistens geht es darum, eine bestimmte Anzahl Spark zu zerstören, oder eine bestimmte Zeit in diesem Bereich zu verweilen, ohne dabei das zeitliche zu segnen. Leveln wie im RollenspielDie Gegner werden von Mission zu Mission stärker, was man aufgrund der antiquierten und unkomfortablen Steuerung kaum durch spielerisches Können kompensieren kann. Stattdessen ist man fast völlig auf das rollenspielartige Beförderungssystem angewiesen, was der einzige Weg ist, um Raumschiff und Waffen zu verbessern.Je nach Schwierigkeitsgrad, von denen es fünf gibt, muss man stark anfangen zu Leveln, wie man es sonst eher von Rollenspielen gewohnt ist. Schon auf normalem Schwierigkeitsgrad hat man schon nach wenigen Missionen echte Probleme, mit den Gegnern fertig zu werden, hat da aber noch lange nicht die Möglichkeit im Rang aufzusteigen, während man schon eine Stufe niedriger ohne große Probleme durchstarten kann. Kommt man aufgrund taktischer Unterlegenheit einfach nicht mehr weiter, heißt es dann, bereits abgeschlossene Missionen erneut zu spielen, um die entsprechenden Erfahrungspunkte zu sammeln. Dadurch werden die Missionen allerdings auch nicht interessanter. Während der Missionen hinterlassen abgeschossene Gegner meistens kleine Goodies, die eingesammelt werden können. Weltraumschrott gibt nur Sammelpunkte, die später zum Freischalten von verbesserten Waffen, Systemen und Upgrades benötigt werden. In Ladungsboxen erhält man diese zufällig, aber dafür ab einem bestimmten Rang frei einsetzbar. Daneben gibt es noch Bonusmissionen und Agentenpunkte einzusammeln. Bonusmissionen unterscheiden sich von den normalen Missionen eigentlich kaum. Sie haben kein Briefing und sind rein zum Leveln gedacht, da dort einfach nur größere Gegnerzahlen warten. Agentenmissionen werden immer erst ab einer bestimmten Anzahl Agentenpunkte vergeben. Sie enthalten meistens eher ungefährliche Spionageaufträge. Für beide Sondermissionstypen gilt, dass der erfolgreiche Abschluss einer gewissen Anzahl, für bestimmtes verbessertes Equipment erforderlich ist. Ausrüsten und AufrüstenWas man schon länger bei den Rollenspielen abgeguckt und auch hier wieder eingebaut hat, sind die Ausrüstungsverbesserungen, die man selber am Schiff vornehmen kann. Es gibt pro Schiffssystem eine bestimmte Anzahl Slots, die mit aktuell freigeschalteten Komponenten bestückt werden können. Jede dieser Komponenten benötigt eine gewisse CPU Kapazität, welche wiederum vom eingesetzten Reaktor abhängig ist. Diese leichte Managementfunktionalität ist eins der wenigen Features im Spiel, das aus dem restlichen Einheitsbrei hervorsticht. |
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