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Test: Overspeed: High Performance Street Racing
Ist nur der Titel High Performance, oder das Spiel selbst auch?
Ende Mai 2007 erschien im englischsprachigen Ausland das von dem ungarischen Team Invictus (u.a. Cross Racing Championship 2005 ) entwickelte Budget-Game LA Street Racing. Von unseren ausländischen Kollegen wurde es – ganz gelinde ausgedrückt - nicht gerade mit Topwertungen überhäuft. Das gleiche Spiel bringt der Publisher City Interactive nun unter dem „typisch deutschen Namen“ Overspeed: High Performance Street Racing auch in Deutschland in die Läden. Taugt es was?Wieder einmal ein NfS: Underground LightBereits nach den ersten Metern Straße auf einer der zehn Strecken – laut Entwickler originalgetreu dem Vorbild L.A. nachgebaut – wird der Spieler an Need for Speed Underground erinnert. Nur das in Overspeed eben alles als abgespeckte Light-Variante daher kommt. So gibt es im Karrieremodus nur Kopf-an-Kopf-Rennen mit einem Kontrahenten aus der über 60 KI-Streetracer starken Liga. Rennen für Rennen arbeitet man sich diese Ladder nach oben. Der Chancengleichheit halber in vier Klassen unterteilt, darf man vor jedem Rennen mit seinem Gegner um neue Tuningteile wetten. Da gibt es u.a. neue Motoren, Reifen, Felgen oder Aufkleber. Wahrscheinlich um auf Masse zu kommen, haben die Entwickler jedes Teil auch noch einmal in vier Stufen im Programm. Wenn man ein Rennen verliert, geht der eigene Wetteinsatz an den Gegner. Ab und an geht es gar um einen neuen Wagen, so dass man im Laufe des Spiels die zehn lizenzlosen Fantasiewagen in die Garage stellen kann. Ärgerlich und frustrierend: Da es kein freies Speichern gibt und man die Rennen auch nicht wiederholen kann, bedeutet eine Niederlage auch immer den Abstieg in der Rangliste. Da hilft nur ALT+F4 und Spielneustart. Neben der Karriere gibt es noch „Schnelle Rennen“ auf den bekannten Kursen ohne Wetten (Wie einfallsreich?) und den Modus „Zeitfahren“. In letzterem darf man allerdings erst mit einem Wagen Stufe vier antreten. Auch ein Multiplayermodus ist integriert bei dem man mit weiteren sieben Fahrern online oder im Netzwerk auf den bekannten Strecken in Kopf-an-Kopf-Rennen antreten darf. Immerhin mit fordernder FahrphysikDie zehn Strecken warten zwar mit Abkürzungen auf, hat man diese aber erstmal intus, folgt nur noch gähnende Langweile. Da hilft es auch nicht, dass man einige Kurse im neonlichtgeschwängerten Dunkel fährt, während man andere im Morgengrauen absolviert. Selbst der taktische Einsatz des sich selbstständig wieder auffüllenden Nitros bringt keinen Schwung ins Spiel. Und das Einfahren der Tuningteile hält selbst Menschen mit übermäßig steinzeitlichem Jäger und Sammlerblut nur eine gewisse Zeit bei Laune. Nach ein, maximal zwei Stunden Spielzeit ist auch hier der Ofen aus. Auch die CPU-Gegner haben nur eine Light-KI programmiert bekommen. Anders kann man deren Fahrverhalten und das nervige Drängeln am Start nicht erklären. |
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Overspeed: High Performance Street Racing

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