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Test: Delaware St. John 3 - Die Seacliff Tragödie
Das dritte Abenteuer des Geisterjägers Delaware St. John führt ihn in einen Vergnügungspark - auch ein Vergnügen für den Spieler?Nach Das Haus der Toten und Die Stadt der Toten ist Delaware St. John – Die Seacliff Tragödie bereits das dritte Grusel-Abenteuer des namensgebenden Helden und Geisterjägers Delaware St. John. Der rote Faden, der der auf zehn Episoden angelegten Serie zugrunde liegt, ist die Suche Delawares nach seiner Identität. Seine leiblichen Eltern lernte er nie kennen. Und was hat es mit den Visionen auf sich, die ihn ständig aus der Realität reißen? Doch Delaware ist nicht allein. Auf seiner Suche unterstützen ihn seine Freunde Kelly und Simon...Wer bin ich?Wer sich zum ersten Mal in ein Abenteuer mit dem Geisterjäger stürzt, der dürfte am Anfang ein wenig ratlos sein, denn es wird im Intro, das sich ebenso wie die Dialoge nicht abbrechen lässt, nichts über die Vorgeschichte des Helden erzählt. Dort erfährt man jedoch, dass Delaware nach längerer Ruhepause wieder eine Vision hatte. War er gerade noch auf dem schneebedeckten Weg zum Bäcker, findet er sich im nächsten Moment an einem warmen Sommertag in einem Vergnügungspark wieder. Auf einmal bebt die Erde und Delaware hört Schreie. Der Geisterjäger kommt ins Straucheln und liegt plötzlich im Schnee. Als er seinen Freunden Kelly und Simon über das Geschehene berichtet, erfährt er, dass es ganz in der Nähe in einem Vergnügungspark vor vier Jahren ein Unglück mit über einhundert Toten gegeben hat (warum er davon nichts mitbekommen hat, bleibt schleierhaft). Sofort machen Delaware und Kelly sich auf zum mittlerweile stillgelegten Park.Ab dort übernimmt schließlich der Spieler die Kontrolle über den Geisterjäger. Im weiteren Verlauf des Spiels ist es auch möglich, Kelly durch den Vergnügungspark zu lotsen. Aus Horrorfilmen wissen wir bereits, dass man eine Gruppe immer aufteilen und allein gehen sollte, damit man gegen das Böse auch ja keine Chance hat. Natürlich halten sich auch unsere Helden an diese Regel, weshalb man immer nur Delaware oder Kelly steuern kann. Simon bleibt über Funk mit beiden in Kontakt und hat Tipps parat, wenn man im Spiel einmal nicht weiterkommen sollte. Außerdem müssen Delaware und Kelly gelegentlich – Ghostbusters lässt grüßen – Audio- und Fotoaufnahmen der Umgebung machen und von Simon analysieren lassen. Wo bin ich?Gesteuert werden die beiden Abenteurer aus der Ego-Perspektive per Point&Klick durch einzelne Abschnitte. Im Gegensatz zu anderen Genrevertretern ist es jedoch nicht möglich, die Kamera zu bewegen, so dass eine Rundumsicht wie beispielsweise bei Neue Abenteuer auf der Schatzinsel nicht möglich ist. Zudem ist häufig nicht ganz klar, welchen Weg die beiden Helden einschlagen können, weil Ausgänge mit bloßem Auge nicht ersichtlich sind. Dann hilft es nur, den Cursor über den Bildschirm wandern zu lassen und zu warten, bis sich dieser in einen grünen Richtungspfeil verwandelt. Immerhin sind über den gesamten Park Übersichtskarten verstreut, die ein wenig weiterhelfen. |
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