Du bist nicht eingeloggt. | LOGIN / REGISTRIEREN und OHNE PopUps DUKATEN SAMMELN
Retrotest: Jedi Knight
Vor zehn Jahren tauschte Kyle Katarn Blaster gegen Lichtschwert, um sein Erbe als Jedi Ritter anzutreten.Nachdem Lucas Arts 1995 mit ihrem ersten Ego-Shooter, der hierzulande prompt indiziert wurde, äußerst erfolgreich in das Genre eingestiegen war, konnte es keinen Zweifel daran geben, dass sie es zum einen weiter bereichern und zum anderen die Story rund um den Rebellenspion Kyle Katarn weiterführen würden. Aufgrund der Indizierung des Vorgängers wurde der Originaltitel von Jedi Knight hierzulande um seinen verräterischen Zusatz gekürzt, wahrscheinlich aus Angst vor einer Schnellindizierung. Damit ist Jedi Knight zwar nicht der eigentliche Grundstein der Saga, gab jedoch vor zehn Jahren die entscheidenderen Impulse, welche die Serie bis heute auszeichnen.Vom imperialen Truppler zum Jedi der neuen RepublikZwar zeigt sich Kyle Katarn schon im ersten Spiel als Söldner, auf Seiten der Rebellen für die Beschaffung der Pläne des ersten Todessterns verantwortlich, doch seine wechselhafte Lebensgeschichte beginnt in den Diensten des Imperiums, das ihn glauben lässt, die Rebellen seien für den Tod seines Vaters verantwortlich. Über die Rebellenspionin Jan Ors erfährt er, dass es das Imperium selber war, das die Ermordung seines Vaters anordnete. Als Jan gefangen wird, entschließt sich Kyle sie zu befreien, und flieht mit ihr, um als Söldner für die Rebellen zu arbeiten.Kyle und Jan arbeiten von da an als Team, wobei ihre Beziehung nie so ganz klar zu sein scheint, außer dass sie sich ständig gegenseitig den Arsch retten müssen. Ihr Verhältnis wird zwar als professionell und platonisch dargestellt, die eine oder andere Andeutung lässt aber darauf schließen, dass hinter den Kulissen doch weit mehr läuft. Nachdem Lord Vader persönlich am Ende des Vorgängers andeutet, dass die Macht stark in Katarn ist, erfährt man in Jedi Knight, dass bereits Kyles Vater Mourgan ein Jedi war, der von einem dunklen Jedi namens Jerec getötet wurde. Mit eben diesem wird man nun, Jahre nach dem Tod des Imperators und Darth Vaders konfrontiert, so dass man sich im Laufe des Spiels zwangsläufig mit der Macht vertraut machen muss. Jerec hat zudem noch sechs weitere dunkle Jedi an seiner Seite, die sich einem als Bossgegner in den Weg stellen. Während des Spiels erlernt man quasi autodidaktisch den Umgang mit der Macht und gerät dabei immer wieder in dem Konflikt mit der dunklen Seite, was sich letztendlich auch in zwei alternativen Enden ausdrückt. Dabei steht einem der Geist von Qu Rahn mit weisem Rat zu Seite, einem weiteren Jedi und Vertrauten von Kyles Vater, der ebenfalls von Jerec und seinen Schergen zur Strecke gebracht wurde. Und so beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, um das Tal der Jedi zu finden, wo die Macht-Energie tausender verstorbener Jedi konserviert ist. Im Rahmen der Serie schafft es Kyle, sich von der dunklen Seite abzuwenden, nur um ihr im AddOn Jedi Knight – Mysteries of the Sith kurzfristig wieder zu verfallen. Aus Angst vor der dunklen Seite, entsagt er der Macht zwischenzeitlich gänzlich, was natürlich auch nicht von Dauer ist und durch die Ereignisse in Jedi Knight 2: Jedi Outcast wieder revidiert wird. Im bislang letzten Teil der Serie Jedi Knight: Jedi Academy tritt Kyle dann als Meister und Ausbilder an der Akademie der Jedi auf.Die Macht ist mit dirDoch zurück zum klassischen Jedi Knight: Das Besondere an diesem Spiel ist, dass man erstmalig in einem Star Wars Shooter den Umgang mit der Macht erlernen und vor allem das Lichtschwert einsetzen konnte. Teilweise musste man das sogar, was auch für die nachfolgenden Teile symptomatisch sein sollte.Zunächst beginnt das Ganze als ein herkömmlicher Shooter, doch sobald man in den Besitz des Lichtschwertes gekommen ist, erhält man in jeder Mission Machtpunkte, die man auf je vier neutrale, helle und dunkle Aspekte der Macht verteilen kann. Weiterhin gibt es einen Indikator, der zeigt, wie stark man zu welcher Seite der Macht tendiert. Dies wird durch das Verhalten des Spielers maßgeblich beeinflusst, je nachdem welche Machtaspekte am häufigsten benutzt werden. Auch ob man Gegner brutal niederstreckt oder lediglich entwaffnet, wird mit einbezogen, ebenso wie das Verhalten gegenüber neutralen Charakteren. Später im Spiel muss man sich dann für eine der Seiten entscheiden, wodurch man nur noch die neutralen und die spezifischen Aspekte zur Verfügung hat. Ebenfalls wird dadurch auch für den weiteren Verlauf der Geschichte die Weiche gestellt. Vorsprung durch Technik?Als Jedi Knight 1997 erschien, war echtes 3D kein Novum mehr, da die Technologiepioniere von ID bereits ein Jahr zuvor eine ihrer erfolgreichsten Engines auf den Markt gebracht hatten. Dafür war aber mittlerweile - durch DirectX 5 - eine wesentlich solidere Basis für 3D-Hardwarebeschleuniger gegeben, als die besagte Engine von ID, die ursprünglich rein softwaremäßig ausgelegt und erst später für OpenGL und den Einsatz unter DirectX 3 fit gemacht wurde. So konnte Jedi Knight, mit eigener Engine, eine ganze Reihe exklusiver Features nutzen, zumindest wenn man einen entsprechend ausgeprägten Hardwarebeschleuniger sein Eigen nennen konnte. Aber auch weit schwächer ausgestattete Systeme waren durchaus in der Lage Jedi Knight zu betreiben.Die zu dieser Zeit recht großen Levels mit teilweise weitläufigen Außenarealen, suchten seinerzeit ihresgleichen und auch sonst bot das Spiel einige Schmankerl. Z.B. das Lichtschwert, welches als dynamische Lichtquelle fungierte, wurde selbst in den Nachfolgetiteln nicht mehr so beeindruckend umgesetzt. |

Jetzt als PDF runterladen
Jedi Knight

| will ich haben | habe ich angespielt | besitze ich | bin Profi (durchgespielt) |
| » Allgemeine Infos | » Kaufen |
| » News | » Artikel |
| » Screenshots | » Videos |
| » Cheats, Komplettlösungen und Trainer | |
| Partner: |
3DCenter DVD-Spiel-Film.de GamePilot Konsolendealz |
MMOG-Welt MMORPG Spiele McMedia IE-Shop PCGamesDatabase |
PlayMore.de PS3-Test Speedmaniacs SpieleRadar.de | trickz.de TweakPC Xchar Games News | |
|
Die Verantwortung für die Inhalte der gelinkten Seiten liegt bei den jeweiligen Seitenbetreibern und wird nicht von GameCaptain übernommen! Names, trademarks and copyrights are the property of the originating companies. copyright 1999-2011 Maiwald & Benne GbR, Jörg Benne |
| ||||



