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Test: Defender of the Crown
Der Klassiker (mal wieder) neu aufgelegt. Grund zur Freude?
Was tut man, wenn einem keine neue Spielidee einfällt? Man recycelt einfach eine alte. Und so kommt mal wieder Defender of the Crown auf die heimischen PCs. Der Klassiker aus den 80ern wurde bereits Anfang des Jahrtausends von Cinemaware gleich doppelt neu aufgelegt. Einmal nahezu unverändert als Defender of the Crown Remastered und dazu noch als neu interpretiertes Robin Hood – Defender of the Crown . Diesmal hat man sich wieder stark am Klassiker orientiert aber immerhin ein paar neue Ideen einfließen lassen.Strategie UltralightKurz worum es geht: England ist im Bürgerkrieg, fünf Lords kämpfen um die Vorherrschaft auf der Insel, aus vieren davon kann man wählen und sich ins Getümmel stürzen. England ist in Provinzen unterteilt, einige beherbergen die Heimatburgen, fällt diese Provinz, ist das Spiel für den betroffenen Lord sofort beendet. Andere Provinzen bringen nur Geld ein, das man in Truppen oder Befestigungen investieren kann. Man kann aber nur eine Armee auf der Karte bewegen (aber durch eigene Provinzen mehrere Felder weit), weitere Truppen können zur Verteidigung in den Provinzen belassen werden, die ausserdem noch befestigt werden können, um eine Eroberung nur noch mit teuren Katapulten zu ermöglichen.Zwei Besonderheiten gibt es dann noch: Im Sherwood Forest können sich die im Norden startenden Hilfe von Robin Hood besorgen, der einem kurzzeitig Einheiten zur Verfügung stellt, für die im Süden angesiedelten gilt dasselbe in der Feste des schwarzen Templers. Das Spiel endet, wenn die eigene Heimatprovinz fällt oder man die Heimatburgen aller Gegner erobert hat. Dröge KämpfeLeicht aufgebohrt wurden die Kämpfe. So gibt es mit Infanterie, Rittern, Armbrust- und Bogenschützen sowie Katapulten nun mehr Truppentypen. Ausserdem hat man noch Bonuskarten auf der Hand, von denen man zu Beginn jeder Schlacht eine auswählt. Sie bringt entweder Boni für die eigenen Truppen oder verschlechtert die des Gegners.Das war es dann aber auch mit den Einflußmöglichkeiten, drückt man auf den Kampf-Button wird erst geschossen und dann stürmen evtl. überlebende Ritter und Infanterie auf die Gegner zu, präsentiert in krümeliger, langweiliger 90er-Optik, nicht das hier jemand beeindruckende Schlachten a la Medieval II – Total War erwartet. |
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