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Test: Medal of Honor - Airborne
Macht die Wertung hier auch einen Sprung - nämlich nach oben?
Der zweite Weltkrieg scheint als Szenario für Egoshooter immer noch nicht ganz ausgedient zu haben. Zumindest nicht bei EA. Während Call of Duty 4 den Sprung ins kalte Wasser wagt und das Szenario erstmals in der Serie in die Gegenwart verlegt, macht der neueste Ableger von Medal of Honor zwar auch einen Sprung, allerdings nicht in die Zukunft, sondern aus dem Flugzeug...Helden springen, Feinde fallenSie spielen in Medal of Honor mal wieder einen gewöhnlichen Soldaten über den sie eigentlich nur zwei Dinge wissen müssen: Er heißt Boyd Travers und ist Fallschirmspringer in der 82nd Airborne Division. Mehr gibt es auch nicht zu wissen, Boyd ist ein Mann ohne jeglichen Hintergrund und wie eigentlich alle Teile der Serie zeichnet sich auch MoH: Airborne durch ein fehlen jedweder Story aus.Vielmehr durchleben sie in Boyds Haut sechs verschiedene Einsätze im zweiten Weltkrieg, die alle damit beginnen, dass man sich in einem Flugzeug wiederfindet, kurz vor dem Absprung hinter die feindlichen Linien. Hier unterscheidet sich Airborne dann auch am ehesten von allen anderen WWII-Shootern, denn die Idee aus dem Flugzeug abzuspringen und den Startpunkt im Level quasi selbst auswählen zu können ist neu. Sie können sich z.B. überlegen, gleich in der Nähe eines Missionsziels zu landen, was aber den Nachteil hat, dass dieser Bereich in der Regel vor Feinden wimmelt. Außerdem muss man auch aufpassen WIE man landet. Je nachdem wie man aufkommt kann man entweder sofort loslegen oder man verpatzt die Landung und stürzt erst mal lang hin. Bis die Spielfigur sich wieder aufgerappelt hat, hat man meist schon mehrere Begrüßungstreffer der Feinde einkassiert. Verwundungen lassen sich zum Glück durch herumliegende Medikits heilen, was auch zeigt, dass Airborne serientypisch nicht auf Realismus, sondern auf schnelle Arcade-Action setzt. Besser sie landen in einer der gesicherten Zonen, die durch grüne Rauchgranaten markiert sind. Dort ist es sicher und zudem stehen dort Kisten herum in denen Munitionsvorräte und Medikits zu finden sind. In jeder Mission gibt es zudem etwa ein halbes Dutzend spezieller Landeplätze wie z.B. oben in einem Kirchturm, welche eine überlegene Position bieten, aber auch dementsprechend schwierig zu erreichen sind. Das Erreichen solcher Landeplätze fließt ausserdem in die Statistik ein, die am Levelende das eigene Können bewertet. Hochmut kommt vor dem FallHat man den etwa einminütigen Absprung heil überstanden, bestehen die restlichen 59 Minuten darin, die üblichen Aufgaben eines WWII-Shooters abzuarbeiten: Flakgeschütze in die Luft jagen, Munitionslager in die Luft jagen, Funkgeräte in die Luft jagen, gegnerische Offiziere erledigen usw, usf. Dafür zeichnet sich das Design der sechs Levels, die in Italien, Deutschland und am D-Day spielen aber durch relative Offenheit aus. Anders als in den Vorgängern und den meisten Konkurrenztiteln bestehen die Levels nicht mehr aus den obligatorischen Schläuchen, sondern man kann sich fast völlig frei die Reihenfolge und die Routen zu den Missionszielen selbst aussuchen. Aber eben nur fast: nicht jedes Haus ist begeh- und nicht jedes Hindernis erklimmbar. Um den Spieler zudem ständig unter Druck zu setzen, hat man sich eines kleinen Tricks bedient indem ständig neue Gegner aber auch verbündete Soldaten generiert werden, die sich die ganze Zeit um einen herum Feuergefechte liefern. Erst wenn ein bestimmter Punkt überschritten oder ein Missionsziel erfüllt ist, kehrt an der entsprechenden Stelle Ruhe ein. |
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Medal of Honor - Airborne

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