Du bist nicht eingeloggt. | LOGIN / REGISTRIEREN und OHNE PopUps DUKATEN SAMMELN
CONTENT EINSENDEN

Test: rFactor

Was Mods aus einer nackten Rennsimulation machen können...
 
Simulationen im Allgemeinen und Rennsimulationen im Speziellen werden bereits von Haus aus nicht für den Mainstream entwickelt. Und so muss man schon etwas Rennspielverrückt sein, um mit kaum zu bändigenden 900PS-Boliden wieder und immer wieder Runde für Runde Bestzeiten meist im Hundertstelsekundenbereich zu knacken. Doch Rennsimulationen sind keinesfalls Nischenprodukte wie die große Community und die vielen Online-Rennevents zeigen, die Woche für Woche von Spielern gefahren werden.
Eine der beliebtesten Rennsimulationen der letzten Jahre, neben Live for Speed hört auf den Namen rFactor und kommt aus dem Hause ISI. Seit 2005 wird die Simulation, quasi als Geheimtipp, bereits Online vertrieben und erfreut sich besonders dank der offenen und erweiterungsfreundlichen Architektur großer Beliebtheit. Fahrzeuge, Strecken, Skins, Sounds bis hin zu ganzen Rennserien können Fans mit halbwegs fundierten Programmierkünsten selbst erstellen oder auf Fanseiten fast immer kostenlos herunterladen. Da rFactor jetzt auch als Retail-Version in den deutschen Läden steht, haben wir solch eine „nackte“ Moddingfreie Verkaufsversion zum Testen am Start.

Einfach nackt unter Vielen

Das rFactor der Retailversion kommt mit dem bis dato aktuellsten Update 1.255 daher, wie man nach der Installation im einfach gestrickten Menü unschwer erkennen kann. Etwas schwerer steigt man hingegen hinter die eigentliche Menüstruktur des Spiels. Das textlich sehr umfangreiche Handbuch hilft dabei weiter. Darin erfährt man auch, dass es erst nach Erstellen eines oder mehrerer Profile und der Auswahl einer Serie (u.a. StockCar, Open Wheel Challenge, SR Grand Prix) im Offline-Modus so richtig los gehen kann. Obwohl, so richtig geht auch dann noch nix los, da man erst auf den zweiten Blick auf dem Bildschirm (und nicht im Handbuch) erkennt, dass es auch in rFactor nur um Geld geht. Nicht alle Fahrzeuge stehen anfangs bereit und so ist man gezwungen bei den Rennen durch gute Platzierungen Geld einzufahren um nach und nach an alle Fahrzeuge im Spiel zu gelangen. Die Fahrzeugpalette ist nicht überwältigend und zeigt sich zudem gemischt aus lizenzierten Cars, wie u.a. dem BMW Sauber F1 2007 oder dem amerikanischen Sportwagen Panoz und zahlreichen Fantasiefahrzeugen. Auf die gleiche Mischung setzt man auch bei den Strecken und so darf der Rennfahrer bekannte Kurse wie Barcelona, Montreal oder den Nürburgring GP unsicher machen. Negativ: Die lizenzierten Strecken stimmen allerdings nicht immer ganz genau mit den Vorbildern überein.
Für die eingefahrene Kohle gibt es aber auch - je nach Serie - neue Teile zu kaufen. Bremsanlagen, Reifen, Spoiler, schicke Motorhauben und und und warten auf einen Käufer. Dadurch bekommt man die Wagen natürlich nicht nur schöner, sondern vor allem auch schneller.

Die inneren Werte zählen

Wer rFactor offline spielt, ist natürlich auf die Leistungen der KI gespannt. Diese kann der Spieler ganz nach seinen Bedürfnissen stufenlos in Stärke und Aggressivität anpassen. Bei den Rennen erkennt man durchaus unterschiedliche Fahrweisen der einzelnen KI-Gegner, was für ein gutes Rennfeeling sorgt. Ab und an versagt die KI auch, etwa wenn sie einem bereits auf dem Weg zur Boxengasse auf einer 20 Meter breiten Zufahrt einfach hinten drauf fährt. Wichtiger ist aber das Verhalten auf der Strecke und das ist mehr als annehmbar.
Für den Laien gerade noch tolerierbar, für den Profi aber unverzichtbar ist hingegen die Fülle der Setupmöglichkeiten an den Fahrzeugen. Sturz, Federwege, Stoß, Kühlerabdeckung, Motorprogramme, Bremsdruck, Bremsbalance, Vorspur, Nachspur, Tankstrategie und noch zig andere Details dürfen verstellt werden. Jeder Rennspielenthusiast bekommt bei der Fülle der Möglichkeiten glänzende Augen. Auch die Rennoptionen sind vielfältig: Benzinverbrauch an oder aus, Flaggenregel gefällig, Reifenabnutzung gewünscht, stehender oder fliegender Start und vieles mehr lässt sich vor den Rennen anpassen. Und natürlich lässt sich zu guter Letzt auch der Schwierigkeitsgrad in zig Varianten verändern. Etwa dürfen Bremshilfen, ABS, Zugkraft-Kontrolle, Lenkhilfe oder Automatik-Schaltung zum Teil in Stufen zu- oder abgeschaltet werden. Unverwundbarkeit und der Schadensmultiplikator sorgen für zusätzliche Möglichkeiten, die nicht nur offline, sondern auch bei den Onlinerennen gern genutzt werden.
Screen 1
Einer der Setup-Bildschirme für umfangreiches Schrauben am Fahrzeug
Screen 2
Die Wagen sind ganz schick, die Umgebung eher weniger
Screen 3
In der Cockpitperspektive gibt es beste Rennatmosphäre
Screen 4
Fehleranalyse der Startkarambolage per Wiederholung
Screen 5
Die BMW Sauber F1 Boliden sind bereits Serie

Ähnliche Tests


NASCAR 08
80%

Baja
70%

SuperCar Challenge
70%

Forza Motorsport 3
90%

NASCAR 09
82%

Shift 2 Unleashed
85%

rFactor

Packshot
Renn-Simulation
von KOCH Media
USK-Freigabe ohne Altersbeschränkung
PCSeptember 2007

» Alle Infos  » Preisentwicklung

will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)

Bewertungen zum Spiel

GameCaptain
83 %
Test lesen
Magazine
-
Übersicht
Unsere Leser
85 %
Übersicht
Deine
70 %

Du bist nicht registriert/eingeloggt!

Werbung

News zum Spiel

07.01.08
Alle
Rüttelsessel für Video und Spiel-Vergnügen
14.09.07
PC
Videostream Tipp: Heute Abend live - Indy 500 Doppelrennen mit rFactor
03.09.07
PC
rFactor: Neue Porsche Mod und schickere Nordschleife am Start

 
Partner: 3DCenter
DVD-Spiel-Film.de
GamePilot
Konsolendealz
MMORPG
MMORPG Spiele
McMedia IE-Shop
PCGamesDatabase
PlayMore.de
PS3-Test
Speedmaniacs
SpieleRadar.de
trickz.de
TweakPC
Xchar Games News


Die Verantwortung für die Inhalte der gelinkten Seiten liegt bei den jeweiligen Seitenbetreibern und wird nicht von GameCaptain übernommen!
Names, trademarks and copyrights are the property of the originating companies.

copyright 1999-2011 Maiwald & Benne GbR, Jörg Benne

233 3